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Freizeit Arbeitnehmer erhalten mehr Urlaub und Sabbaticals

Die Deutschen haben mehr Urlaub als noch vor zwei Jahren, wie eine Untersuchung zeigt. Auch die Bereitschaft der Arbeitgeber, unbezahlten Urlaub zu gewähren, hat zugenommen.

So verlängern Sie 2014 Ihren Urlaub
SilvesterIm kommenden Jahr fällt der erste Januar auf einen Mittwoch. Wer nicht ohnehin die ersten Tage des neuen Jahres noch im Winterurlaub ist, kann sich also fünf freie Tage am Stück sichern, wenn er den 2. und 3. Januar frei nimmt. Und wer in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen-Anhalt wohnt, kann noch einen draufsetzen: Hier ist am 6. Januar mit den Heiligen Drei Königen ein Feiertag. Quelle: dpa
Oster-WocheWer acht Tage Urlaub nehmen kann und will, kann diese über Ostern verdoppeln. Dafür bietet sich der Zeitraum vom 14. bis 25. April an: Karfreitag und Ostermontag liegen in dieser Zeit. Das heißt, dass Arbeitnehmer effektiv vom 12.April bis zum 27. April zuhause bleiben können. Quelle: dpa
KarwocheWer nicht ganz so viele Urlaubstage nehmen möchte, kann die Karwoche oder die Osterwoche nutzen und aus vier freien Tagen zehn machen. Das funktioniert sowohl vom 14. bis 17. April, als auch vom 18. bis 27. April. Quelle: dpa/dpaweb
1. MaiDer erste Mai oder "Tag der Arbeit" fällt 2014 auf einen Donnerstag. Mit einem freien Tag - nämlich dem Freitag - können Angestellte also vier Tage am Stück zuhause bleiben. Wer sich vom 26. April bis 4. Mai frei nimmt, bekommt sogar neun Urlaubstage zum Preis von vier. Quelle: dapd
Christi HimmelfahrtGleiches Spiel auch an Christi Himmelfahrt: Wer vom 26. bis zum 30. Mai Brückentage nehmen kann, bekommt neun Tage frei zum Preis von vier. Wer nur den 30. Mai frei nimmt, bekommt vier freie Tage am Stück. Quelle: Fotolia
PfingstenPfingstmontag ist dieses Jahr - anders als im Bild - der 9. Juni. Wer sich vom 10. bis 13. Juni frei nimmt, bekommt dementsprechend neun Tage Auszeit. Quelle: dpa
FronleichnamIn Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland bietet sich der 19.06. an. Hier ist Fronleichnam ein Feiertag und bietet den Freitag (20.06.) als verlockenden Brückentag. Quelle: obs

Fast alle (96 Prozent) Unternehmen in Deutschland gewähren ihren Mitarbeitern mehr Urlaubstage als gesetzlich vorgeschrieben. Im Schnitt können deutsche Arbeitnehmer 29 Tage Urlaub nehmen, fünf mehr als noch vor zwei Jahren. Das zeigt die Studie „Fringe Benefits 2013“ von Aon Hewitt, über die die Website „Wirtschaftspsychologie Aktuell“ berichtet.

Betreuungs- und Pflegehilfe

Über zwei Drittel der befragten Unternehmen vermitteln ihren Mitarbeitern Betreuungshilfe für Kinder und Pflegehilfe für Angehörige und übernehmen die Gebühren dafür. Jedes zweite bietet subventionierte Kindergartenplätze, knapp 40 Prozent organisieren Feriencamps und eine Not-Betreuung für Kinder. Werden Angehörige pflegebedürftig, ermöglicht ein Drittel der Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Auszeit für die Pflege.

In Arbeit
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Auszeiten

61 Prozent der Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern zudem längere Auszeiten, ein so genanntes Sabbatical – gut ein Fünftel mehr als 2009. Am häufigsten handelt es sich um unbezahlten Urlaub. Knapp ein Drittel der Unternehmen ermöglichen, die Arbeitszeit zu reduzieren oder die erste Hälfte der vereinbarten Zeit vorzuarbeiten und die zweite zu Hause zu bleiben – bei gleichbleibend reduziertem Gehalt über die gesamte Zeit.

Fondssparmodell

Auch die Flexibilisierung der Arbeitszeiten schreitet voran, meist durch Arbeitszeitkonten, die den Ausgleich von Überstunden primär durch Freizeit ermöglichen. Mit einem Sprung von sechs auf 15 Prozent zwischen 2011 und 2013 hat das sogenannte „Fondssparmodell“ – auch bekannt als „Zeitwertpapiere“ – am stärksten zugenommen. Das bedeutet, dass der Mitarbeiter Überstunden und nicht in Anspruch genommene Urlaubstage auf einem Arbeitszeitkonto zusammen mit anderen Gehaltsteilen ansparen kann. Den angesammelten Gegenwert kann das Unternehmen in einem Investmentfonds anlegen. Während seiner Sabbatzeit kann der Mitarbeiter dann daraus bezahlt werden.

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