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Gehalt Frauen verdienen zwei Prozent weniger als Männer

Exklusiv

Eine aktuelle Studie zeigt: Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen schrumpft. Allerdings dominieren Männer weiterhin in gutbezahlten Branchen und auf der Chefetage.

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Bewerbungsschreiben Quelle: Fotolia
Euro-Scheine Quelle: dpa
Frau mit Geldscheinen Quelle: dpa Picture-Alliance
Den Unternehmenserfolg berücksichtigen Quelle: Fotolia
Mit dem Mehrwert für das Unternehmen argumentierenDas Gehalt hängt auch von den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen ab. Je mehr man vorzuweisen hat, desto mehr kann man erwarten und verlangen. Bei der Gehaltsverhandlung sollte man herausstellen, wie man zum Unternehmenserfolg beiträgt – und sein Geld entsprechend wert ist. Man kann etwa Vertriebserfolge, Kosteneinsparungen oder Projektabschlüsse nennen, die mit einem eintreten werden. Quelle: Fotolia
Achten Sie auf Ihre Worte Quelle: Fotolia
Immer vom Jahresgehalt sprechenWichtig ist, mit wie viel man am Ende des Jahres da steht. Verhandelt man allerdings mit Monatsgehältern, kann es dabei zu Missverständnissen kommen. Denn nicht jedes Unternehmen zahlt ein 13. Gehalt. Quelle: dpa

Die schlechte Nachricht zuerst: Frauen verdienen im Schnitt zwei Prozent weniger als Männer – für die gleiche Arbeit. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine neue Studie der Unternehmensberatung Hay Group. Für die Untersuchung analysierten die Gehaltsexperten die Einkommen von 320.000 Angestellten in knapp 600 Unternehmen.

 Die gute Nachricht: Damit hat sich das Gehalt von Männern und Frauen in den vergangenen Jahren angenähert. Im Jahr 2010 lag die Differenz noch bei vier Prozent.

„In der öffentlichen Debatte ist oft von sehr großen Gehaltsunterschieden zwischen Männern und Frauen zu hören“, sagt Hay-Manager Thomas Gruhle. „Diese lassen sich durch unsere Studie widerlegen.“

In Arbeit
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Allerdings sind Frauen in Spitzenpositionen und gutbezahlten Branchen immer noch deutlich in der Minderheit. Im mittleren Management ist nur jeder fünfte Mitarbeiter weiblich, im Top-Management sind nur drei Prozent Frauen vertreten. „Die oberen Hierarchieebenen sind fest in Männerhand“, sagt Gruhle. Und dadurch ergeben sich auch die Einkommensunterschiede.

Ein weiterer Grund: Das Ingenieurwesen oder die IT – Branchen also, die überdurchschnittlich zahlen –, sind ebenfalls männlich dominiert. Frauen hingegen arbeiten überdurchschnittlich häufig in der Administration oder im Marketing – und dort verdienen sie vergleichsweise weniger. Gruhe: „Auch die Wahl der Branche trägt also dazu bei, dass Männer oft mehr Geld auf dem Konto haben als Frauen.“

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