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Gehaltsvergleich Bekommen misstrauische Menschen weniger Geld?

Dicke verdienen weniger als Dünne und Glückliche mehr als Unglückliche. Laut einer neue Studie verdienen vertrauensvolle Menschen mehr als argwöhnische. Könnte es nicht sein, dass argwöhnisch wird, wer nichts verdient?

Diese Faktoren beeinflussen Ihr Gehalt
älterer Mann im Büro am Computer Quelle: Fotolia
Euro-Münzen liegen auf einer Karte mit dem Bundesland Hessen. Quelle: dpa
Frauen mit verschiedenem Gewicht Quelle: dpa
Kandidatinnen bei Germany´s Next Topmodel Quelle: dpa
Fußballer rasieren sich Quelle: REUTERS
Eine Frau Quelle: Fotolia
Einem Mann kommt Rauch aus den Ohren (Symbolbild) Quelle: Fotolia

Backwaren sind lebensgefährlich! Die Mehrheit derer, die anderen Menschen Gewalt antut, hat nämlich in den 48 Stunden vor der Tat Brot, Brötchen oder Kuchen gegessen. Die Krux an vielen Studien ist der Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Gerade bei Gehaltsstudien fragt man sich als Leser häufig: Bedingt der eine Faktor tatsächlich den anderen - oder treten nur einfach häufig beide Merkmale zur gleichen Zeit auf?

Im Falle des Gehaltsunterschieds zwischen schlanken und dicken Frauen belegen diverse Studien, dass hier das Auge das ausschlaggebende Argument liefert: Schönheit macht sich bei Frauen bezahlt - da spielt auch das Gewicht eine Rolle. Bei Männer ist es hingegen so, dass schlanke Männer angeblich weniger verdienen, als korpulente. Wobei das Schönheitsideal "schlank" nicht an Geschlechter gebunden ist. Einen klaren Ursache-Wirkungs-Zusammenhang konnte entsprechend auch noch keine Untersuchung nachweisen.

Faktoren für eine Gehaltserhöhung

Nun ist eine neue Studie auf dem Markt, die Sozialpsychologen der Universität Köln im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht haben. Dabei bezogen sie sich auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels. Sie wollen herausgefunden haben, dass misstrauische Menschen weniger Geld verdienen, als vertrauensseelige.

In Arbeit
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Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, werteten die Forscher die Daten und Angaben von fast 16.000 Menschen aus dem Jahr 2003 und verglichen sie mit den Werten aus dem Jahr 2012. Dabei stellten sie fest, dass Menschen, die von sich behaupteten, dass sie ihre Mitmenschen für aufrichtig halten, ihr Gehalt über den gesamten Zeitraum um durchschnittlich 240 Euro steigern konnten. Bei denen, die ihren Mitmenschen zutrauten, andere auszunutzen, fiel der Anstieg deutlich geringer aus.

In diesem Fall liegen Ursache und Wirkung aber vielleicht sogar im Datenmaterial verborgen: Diejenigen, die besonders vertrauensseelige Antworten gaben, verdienten im Schnitt ohnehin rund 1000 Euro mehr als die misstrauischen Befragten. Da könnte man nun zum einen denken, dass mehr bekommt, wer schon viel hat. Die andere mögliche Deutung wäre: Wer viel bekommt, sieht seine Mitmenschen positiver als der, der wenig hat.

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