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Gehaltsverhandlung Deutsche wollen mehr vermögenswirksame Leistungen

Tankgutscheine, Zeitungsabos und Co.: Viele Deutsche sind mit solch variablen Vergütungen unzufrieden. Wem die Zufriedenheit der Mitarbeiter wichtig ist, der sollte deshalb auf vermögenswirksame Leistungen setzen.

ein Mann steckt Geld in ein Sparschwein Quelle: obs

Über Geld spricht man nicht – und wer es doch tut, ist meist unzufrieden mit seinem finanziellen Status. So auch diejenigen, die für das Edenred-Ipsos-Barometer zu Wohlbefinden und Motivation der Arbeitnehmer befragt wurden. Zwar sind 63 Prozent der Umfrageteilnehmer mit ihrem Fixgehalt zufrieden. 53 Prozent der Deutschen wünschen sich jedoch eine attraktivere variable Vergütung. Im Jahr 2013 waren es noch 49 Prozent. Edenred, ein Anbieter von Motivationslösungen für Mitarbeiter und Kunden, hat für das Barometer insgesamt 13.600 Mitarbeiter aus 14 Ländern befragt, davon 800 in Deutschland.

Die meisten Mitarbeiter haben eine konkrete Vorstellung davon, welche Lohnnebenleistungen ihr Arbeitgeber anbieten sollte: 81 Prozent wünschen sich vermögenswirksame Leistungen, 80 Prozent eine Gesundheitsförderung wie beispielsweise den Kurs im Fitness-Studio. 76 Prozent wünschen sich, dass ihr Arbeitgeber sich bei Zusatzversicherungen beteiligt.

Ebenfalls gerne gesehen sind bezahlte Kurse für Stressbewältigung (72 Prozent), ein Zuschuss zu den Fahrtkosten oder ein Jobticket (68 Prozent). 68 Prozent würden sich außerdem freuen, wenn ihr Arbeitgeber das Essen in der Kantine bezuschussen würde.

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Entsprechend liegt die Zufriedenheit etwa bei denjenigen, die bereits in den Genuss von Tankgutscheinen kommen, bei 85 Prozent. Für Essensgutscheine erreicht der Wert 84 Prozentpunkte und bei Geschenkgutscheinen sind es 81 Prozent.

Mit solchen Lohnnebenleistungen machen Unternehmer aber nicht nur die bestehende Belegschaft glücklich, sie locken auch neue Mitarbeiter an. 94 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ein attraktiver Arbeitgeber durch die herrschende Arbeitsatmosphäre auszeichnet.

Auf Platz zwei kommen mit 86 Prozent der Führungsstil der Vorgesetzten und auf Platz drei folgen mit 81 Prozent Gutscheine, Zuschüsse und dergleichen. "Unternehmen sollten das nutzen. Wenn sie dabei monatlich unter 44 Euro bleiben, müssen sie dafür nicht einmal Steuern bezahlen", rät Edenred-Geschäftsführer Christian Aubry.

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