Jobwechsel Der erste Eindruck

Egal ob Jobanfänger oder neu in einer anderen Firma - der Start mit neuen Kollegen ist immer schwer. Der erste Eindruck zählt - sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch das Auftreten sollten daher stimmen.

Als Neuling hat man es nicht leicht im neuen Team. Zurückhaltung und Aufmerksamkeit sind da angesagt. Quelle: Fotolia

"Was zieh' ich nur an?" - Diese Frage werden sich wohl nicht nur Frauen an ihrem ersten Arbeitstag stellen. Zu förmlich mit Anzug und Krawatte oder im Kostümchen? Das kann schnell Distanz aufbauen, wenn das Kollegenteam eher in Jeans herumläuft. Trotzdem will auch keiner etwas falsch machen und auf Nummer sicher gehen. "Für einen guten ersten Eindruck ist in makelloses Outfit Pflicht. Hier gilt: Lieber zu schick als zu lässig erscheinen", sagt Karriereexpertin Alexandra Wenzig von der Online-Jobbörse Stepstone. Später könne man sich immer noch dem Kleidungsstil der neuen Arbeitsstätte anpassen.

Nicht zu vertraulich

Auch für den Umgang mit den neuen Kollegen hat Wenzig Tipps auf Lager: Offen und freundlich, jedoch nicht zu humorig oder gar ironisch sollte der Umgang in den ersten Tagen sein. Ihr Tipp: Bürostrukturen beobachten. "Wann und wie lange geht es in die Mittagspause? Gehen die Kollegen einzeln oder in Gruppen? Wie ist der Umgangston? Beobachten bedeutet aber nicht, sich komplett abzukapseln. Mitarbeiter sollten versuchen, Anschluss zu finden - auch im eigenen Interesse!" Auch schlecht über ehemalige Vorgesetze Kollegen oder Vorgesetzte zu reden kommt bei den neuen Kollegen nicht immer gut an. Dies gilt sowohl für den Neustart, als auch beispielsweise für ein Vorstellungsgespräch.

All zu vertraulich sollten die Gespräche mit den neuen Kollegen am Anfang auch noch nicht sein. Denn woher soll man wissen, ob diese Vertraulichkeiten bei der betreffenden Person gut aufgehoben sind oder schnell die Runde im neuen Büro machen. Daher rät die Karriereexpertin auch davon ab, als Neuling mit den Kollegen zuviel Alkohol zu trinken, sei es auf der Betriebsfeier, zu Weihnachten oder bei Ausständen. "In aller Regel hat dies negative Folgen", so Wenzig.

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