Jobwechsel So überleben Sie den ersten Tag

Aller Anfang ist schwer: Egal ob Berufseinsteiger oder alter Hase – der erste Tag in einem neuen Unternehmen ist immer schwierig. Mit diesen Tipps wird der erste Tag nur halb so schlimm.

Die größten Fehler in den ersten 100 Tagen
Mann Quelle: Hannes Eichinger
Mann Quelle: Janina Dierks - Fotolia
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Leute Quelle: Nyul/Fotolia.com
Mann mit Aktentasche macht einen Luftsprung Quelle: Tom Wang
Mann mit Megafon Quelle: Edyta Pawlowska - Fotolia
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Die Kollegen warten gespannt auf den Neuen und der Neue ist fürchterlich aufgeregt: Der erste Tag im neuen Job ist immer spannend – unabhängig von der Berufserfahrung. Was ziehe ich an? Wie stelle ich mich vor? Organisiere ich einen Einstand?

Gerade Berufsanfänger sind nervös, aber auch Angestellten mit Berufserfahrung wird es vor dem ersten Tag im neuen Unternehmen mitunter etwas mulmig. Schließlich kennt man niemanden und weiß, wenn es ganz dumm läuft, nicht einmal, wie das Telefon funktioniert.

Hinzu kommt, dass man für den ersten Eindruck eben keine zweite Chance bekommt: Binnen drei Sekunden urteilen die neuen Kollegen, ob sie den Neuen oder die Neue mögen. Ist die Entscheidung gefallen, lässt sie sich nur schwer korrigieren. Wer Glück hat, hat in einem Unternehmen mit einem guten Onboarding-Prozess angeheuert. Solche Glückspilze haben schon vor Arbeitsantritt all ihre Passwörter, Zugänge zum Firmennetzwerk, das Dienst-iPhone und sie wissen auch schon, wie die Kollegen heißen und was sie am ersten Tag erwartet.

Tipps für den ersten Tag im neuen Job

Wer Mitarbeiter des Unternehmens einmal beim Vorstellungsgespräch und ein zweites Mal beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages gesehen hat, kann zumindest darauf hoffen, vom Vorgesetzten beim Pförtner abgeholt und den Kollegen vorgestellt zu werden.

Es gibt leider aber immer noch eine ganze Menge Unternehmen, bei denen die Einführung neuer Mitarbeiter Glückssache ist. Dann bleibt es den Neuen überlassen, ob und wie sie ihren Arbeitsplatz finden, wie sie sich ihre Arbeitsunterlagen organisieren und sich den Kollegen vorzustellen. Das ist die denkbar schlechteste Alternative, aber auch damit kann man umgehen.

Am ersten Tag kann man nämlich nicht so viel falsch machen. Schließlich weiß jeder, wie sich das anfühlt. Egal, ob man sich nicht sofort alle Namen merken kann, nicht mit jedem ins Gespräch kommt oder sich beim Mittagessen bekleckert – einen Strick dreht einem niemand aus solchen Patzern.

Nur unpünktlich sollten neue Mitarbeiter nicht sein. Idealerweise sind sie weder zu spät noch zu früh. 15 Minuten vor der Zeit ist das Maximum, sonst setzt man Vorgesetzte und Kollegen unter Druck.

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