Karriereplanung So ist es unserer Coaching-Gewinnerin ergangen

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Was ein Coaching leisten muss

Und hier sollte - so weit die Theorie - ein gutes Coaching ansetzen. Auch wenn viele Coaches Traumdeutung, Hypnose und andere esoterische Methoden anbieten, um die Ratlosen auf den rechten Karriereweg zu führen: Laut dem Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC) geht es bei einem Coaching weder um eine Dauerbetreuung, noch um Spiritualität, sondern um ein "prozessbegleitendes Unterstützungsangebot für Entscheidungsträger und Personen in Führungspositionen". In der aktuellen Branche sei die Profession „Coaching“ nicht geschützt und orientiere sich oftmals an einem zu therapeutischen Modell, die Coaches seien also zu sehr auf das Individuum und dessen Einzeloptimierung fokussiert.

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Im Gesamtkontext der Wirtschaft jedoch müsse ein professioneller Coach ein „Meister und Fachmann im Prozess“ sein, der die Komplexität der Systeme und Netzwerke nicht nur versteht, sondern methodisch kompetent dieser Komplexität im gemeinsamen Problemlöseprozess mit dem Klienten begegnet und den Wirtschaftskontext mit den Führungskräften sichtbar macht und reflektiert.

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Die Klienten sollen blockierende Denk- und Verhaltensmuster erkennen, sich neu ausrichten und eigenständige Lösungen finden. So lief es auch bei Cohausz und Hofreiter. Auf den ersten Termin folgten erneute Hausaufgaben, eine Phase des Nachdenkens und ein zweites Gespräch über Skype. "Das Coaching hat mir geholfen, die Puzzle Stücke meiner Karriere wieder zusammenzufügen und einen Weg für die Zukunft zu sehen", sagt Hofreiter. "Zusätzlich wurde mir durch die Dokumentation meiner Erfolge bewusst, was ich alles erreicht habe und wie sich das auch sinnvoll ergänzt. Und das ist eine Menge!"

Ihr nächster Schritt wird nun eine Bewerbung im HR-Bereich sein, wo sich sowohl ihre Liebe für Zahlen, Daten, Fakten als auch ihr personenbezogener Ansatz aus der eigenen Beratungstätigkeit kombinieren lassen. Ihr Ziel ist eine HR Business Partner Rolle in einem internationalen Unternehmen in München. "Nachdem das klar war, war Frau Hofreiter wie ausgewechselt", sagt Cohausz. Sie sei für das, was sie sich vorgenommen habe, die ideale Kandidatin, denn sie verstehe die Belange des Unternehmens dank ihrer eigenen Karriere in diversen Unternehmen und könne diese dank ihrer Erfahrung als Coach und Trainer gezielt umsetzen. Jetzt fehlt nur noch die Bewerbungsmappe.

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