Mehr Geld, mehr Glück Warum sich Besserverdiener gesünder fühlen

Sag mir, wie es dir geht, und ich weiß, wie lange du lebst: Laut einer aktuellen Studie fördert ein höheres Einkommen das persönliche Gesundheitsempfinden. Sorgen macht nur die psychische Belastung jüngerer Menschen.

Saudischer Prinz verklagt "Forbes"
Prinz Walid bin Talal von Saudi Arabien, Milliardär und Mitglied der saudischen Herrscherfamilie, ist pikiert, weil er auf der
Platz 18Der Unternehmer Karl Albrecht gründete mit seinem Bruder Theo des Aldi-Handelsimperium. Der 93-Jährige hat laut Forbes ein Vermögen in Höhe von 26 Milliarden Dollar. Er ist der einzige Deutsche unter der Top-20-Reichsten der Welt. Quelle: dpa
Platz 10Luxusartikel ist das Metier von Bernard Arnault, dem Chef des Konzerns LVMH, Moet Hennessy Louis Vuitton. Damit häuft er mittlerweile ein Vermögen in Höhe von 29 Milliarden US-Dollar an. Als die französische Regierung 2012 die Reichensteuer einführte, setzte sich Arnault nach Belgien ab - und beantragte dort die Staatsbürgerschaft. Quelle: dapd
Platz 9Sie ist die einzige Frau unter den zehn reichsten Menschen der Welt. Liliane Bettencourt verdiente mit ihrem L'Oreal -Imperium bis heute 30 Milliarden US-Dollar. Quelle: AP
Platz 8Er ist Asiens reichster Mann. Li Ka-Shing aus Hong Kong verdiente mit seinem Investment-Imperium Cheung Kong, Hutchison Whampoa and Husky Energy im vergangenen Jahr zusätzliche 5,5 Billionen US-Dollar. Mittlerweile gehören im 31 Milliarden US-Dollar. Quelle: REUTERS
Platz 7 und 6Die Brüder Koch belegen den 7. und 6. Platz der Forbes Reichen-Liste. Der 72-jährige David (im Bild) verdiente im vergangenem Jahr 34 Milliarden US-Dollar. Er und sein 77-jährigen Bruder Charles (34 Milliarden US-Dollar Vermögen) führen den Mischkonzern Koch Industries an, der in den Bereichen Rohstoffe (Erdöl und Erdgas) und Nahrungsmittel aktiv ist. David setzte sich während des US-Wahlkampfes für die Abwahl des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama ein. Quelle: REUTERS
Platz 5Der Oracle Chef, Larry Ellison, kaufte im vergangenen Jahr 98 Prozent der Hawaii-Insel Lanai - inklusive zwei Hotelressorts und einem Hausbauprojekt. Immobilien waren Ellisons Lieblingsobjekt im Jahr 2012. Der Return kann sich sehen lassen - mittlerweile ist er der drittreichste Mann der Vereinigten Staaten. Ellison hält ein Vermögen in Höhe von 43 Milliarden US-Dollar. Quelle: AP/dpa

Macht mehr Geld gesund? Eine Frage, mit der sich das Medienunternehmen Nielsen beschäftigt hat. Das Institut hat gut 6.000 Haushalte in Deutschland nach ihren „gesundheitsspezifischen Einstellungen“ und Gewohnheiten befragt, und ist dabei zu einem zentralen Ergebnis gekommen: Je älter wir sind und je mehr Einkommen wir haben, desto besser schätzen wir unsere persönliche Gesundheit ein. Während sich 75 Prozent der Befragten mit einem ordentlichen Gehalt rundum gesund fühlen, sind dies bei Befragten mit niedrigerem Pro-Kopf-Einkommen nur 60 Prozent. Insgesamt zwei Drittel aller Befragten fühlen sich gesund.

Junge Menschen leiden unter psychischem Stress

Betrachtet man diejenigen, die sich nicht gesund fühlten – insgesamt also rund ein Drittel der Befragten – so ist davon rund die Hälfte sowohl körperlich als auch psychisch belastet. Weitere 37 Prozent sind hingegen nur körperlich und 12 Prozent nur psychisch belastet. Jüngere Menschen leiden dabei eher unter psychischem Druck als ältere. Das könnte laut Nielsen in der wirtschaftlichen Unsicherheit beim Einstieg in das Berufsleben und in der Doppelbelastung junger Familien liegen. Dementsprechend ist die psychische Belastung der jüngeren Befragten in 2012 im Vergleich zum Vorjahr auch stärker gestiegen als bei den älteren Studienteilnehmern. Insgesamt stieg dieser Wert über alle Bevölkerungsgruppen hinweg um 3 Prozentpunkte.

In acht Schritten zum Burn-Out

Das Einkommen spielt auch beim Gefühl des Abgesichert-Seins gegen Krankheiten eine Rolle. Die Haushalte mit einem hohen Einkommen stimmen der Aussage „Ich bin gut gegen Krankheiten abgesichert“ mit 78 Prozent zu, während die Haushalte mit einem niedrigeren Einkommen nur zu 55 Prozent zustimmen konnten. Insgesamt geben aber zwei Drittel an, gut gegen Krankheiten abgesichert zu sein.

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