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Netzwerken am Mittagstisch Warum man beim "Lunch Roulette" nur gewinnen kann

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Wenn der CEO mit dem Trainee zu Mittag isst

Wie Sie Ihre Kollegen auf die Palme treiben
Zeigen Sie, dass Sie sich auch für die geistige Gesundheit Ihrer Mitmenschen interessieren und stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen. Notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf das Sie "Psychologische Profile" geschrieben haben und murmeln Sie dabei "sehr interessant, wirklich äußerst bemerkenswert." Quelle: Fotolia
Pope Benedict XVI Quelle: dpa
Können sich Ihre Kollegen gut konzentrieren oder sind sie zu leicht abzulenken? Testen Sie die Konzentration Ihrer Mitmenschen, in dem Sie laut Zufallszahlen rufen, wenn einer Ihren Kollegen zählt oder etwas ausrechnet. Quelle: Fotolia
actress Natalie Portman, wearing an ensemble styled by Kate Young, arrives at the 83rd Academy Awards in the Hollywood section of Los Angeles. Quelle: dapd
Ein freundlicher Empfang ist alles. Also zeigen Sie den neuen Kollegen oder dem Praktikanten, dass Sie sich für ihn oder sie interessieren. Fragen Sie zu allererst, welches Geschlecht der oder die neue hat. Quelle: Fotolia
Konzentrationsförderung Teil II: Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal wann oder wem Sie schreiben Besonders anspruchsvoll wird es wenn Sie gelbe Schrift auf weißem Grund benutzen und nur noch in kleinbuchstaben schreiben mal sehen wie gut das leseverständnis ihrer mitmenschen ist
Eine Rolle Toilettenpapier liegt auf einer Herrentoilette Quelle: dpa

Schon kurze Zeit später konnte Thompson den ersten Prototypen ausprobieren. Dieser wurde an einige ausgewählte Kollegengruppen geschickt, die zum Testen eingeladen wurden. Das Ergebnis: Innerhalb kürzester Zeit konnte die App die Kollegen begeistern. Nach sieben Wochen hatten über 350 Mitarbeiter am "Lunch Roulette" teilgenommen - darunter auch BIPI-Geschäftsführer Paul Fonteyne.

Was sich deutsche Unternehmen vom Einsatz sozialer Medien versprechen

„Das Ziel ist es nicht, Fremde zusammen an einen Tisch zu bringen oder jemanden im Aufzug zu treffen und mit ihnen Gespräche zu führen. "Lunch Roulette" ist dafür da, neue Leute kennen zu lernen, sie mit neuen Bereichen der eigenen Firma vertraut zu machen und so vielleicht neue Ideen hervor zu bringen“, sagte Thompson dem US-Magazin „Harvard Business Review“. Das Konzept soll verschiedene Zweige und Sichtweisen eines Unternehmens vernetzen. Zum Beispiel eben den Geschäftsführer mit einem Trainee – wie es Paul Fonteyne bei seinem ersten "Lunch Roulette" passierte.

Nur vier einfache Schritte sind nötig, um am "Lunch Roulette" teilzunehmen: Wer mitmachen möchte, sucht sich einen oder gleich mehrere Tage aus, an denen er oder sie noch keine Verabredung zu Mittagessen hat. Dann sucht man sich den Ort aus, wo man essen möchte und klickt auf den „Match Me“-Button. Ist ein Lunch-Partner gefunden, bekommen die Teilnehmer eine Mail mit den Details und müssen nur noch zur vereinbarten Zeit vor Ort sein.

In Arbeit
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Ob sich durch "Lunch Roulette" tatsächlich innovative Ideen entwickeln können, bleibt abzuwarten – so lange gibt es das Projekt noch nicht. Allerdings dürfte dieser Aspekt auch zweitranging sein. Das Spannende am Mittagessen mit Kollegen vom anderen Korridor oder aus dem anderen Stockwerk ist es, neue Menschen kennenzulernen und vielleicht doch nicht immer über die Arbeit zu sprechen. Und vielleicht das Wichtigste: Niemand muss dank "Lunch Roulette" mehr alleine essen, wenn er nicht will.

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