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Neuer Job So kündigt man richtig

Dem Chef die Kündigung beizubringen, ist unangenehm. Sich aber vom Arbeitgeber im Guten zu trennen, bringt Vorteile. Was Sie beim Kündigungsgespräch beachten sollten und welche Stolpersteine es sonst zu vermeiden gilt.

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Die skurrilsten Kündigungsgründe
Weil ihr Chef sie zu attraktiv fand, verlor Melissa Nelson ihren Job. Sie klagte dagegen und verlor auch dort - vor einem männlich besetzten Gericht. Es liege eine sexuelle Diskriminierung vor, argumentierte sie vor Gericht, auch, weil sie sich bei ihrer Arbeit nie etwas zuschulden kommen lassen hat. Auch das Oberste Gericht in Iowa hat die Berufungsklage verhandelt - die Richter, wieder männlich, folgten der Vorinstanz. Es dürfen Angestellte dann entlassen werden, wenn sie ihnen als Bedrohung der eigenen Ehe erscheinen. Die Gefühle des Arztes stünden im Mittelpunkt nicht das Geschlecht der Zahnarzthelferin. Quelle: AP
Pfandbonfall
Maultaschenfall Quelle: dpa
Jobverlust wegen Bagatellen Quelle: dpa
Teewurstfall
Frikadellenfall Quelle: Fotolia
Brötchenbelagfall

Wer sich gerade einmal wieder über den Job, die Kollegen oder den Chef geärgert hat, malt sich bestimmt hin und wieder einmal eine dramatische Kündigungsszene aus. Dann wirft man dem Chef all die Unmöglichkeiten der Stelle an den Kopf und schreit schließlich "Ich kündige!" Was Ihnen vielleicht in Gedanken noch gefällt, ist in der Realität ein unkluger Schachzug.

Wer so einen Abgang plant, verspielt sich damit vielleicht sogar zukünftige Jobchancen. Denn den alten Arbeitgeber wird man dann nie wieder als Referenz angeben können, wenn man sich im Schlechten getrennt hat. Außerdem trifft man sich immer wieder im Leben. Es kann Ihnen durchaus passieren, dass Sie in ein paar Jahren wieder mit dem ehemaligen Chef oder früheren Kollegen zusammenarbeiten. Damit Sie sich im Guten vom alten Arbeitsplatz verabschieden, kommt es auf das richtige Verhalten in vier Punkten an: Das Gespräch mit dem Vorgesetzten, der Zeitpunkt ihrer Kündigung, das Kündigungsschreiben und der letzte Eindruck müssen stimmen.

Tipps für das Kündigungsgespräch

Dem Chef die Kündigung beizubringen, kann unangenehm sein. So ein Wechsel ist für den Vorgesetzten schließlich meist mit viel Arbeit verbunden und ruft nur selten Freude hervor. Immer wieder gibt es auch Vorgesetzte, die so eine Kündigung persönlich nehmen.

Egal wie unwohl sie sich dabei fühlen - ihr Chef sollte die Neuigkeiten von ihnen persönlich erfahren. Wenn es keine Möglichkeit gibt, den Vorgesetzten persönlich anzutreffen, rufen Sie ihn an. Steven Miranda, der Personalchef der Society for Human Resource Management empfiehlt den folgenden Text für das persönliche Gespräch: "Ich habe meine Zeit hier bei xy sehr genossen. Ich konnte viel lernen und habe zahlreiche neue Fähigkeiten entwickelt. All das war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Nun wurde mir eine tolle Position angeboten, bei der ich meine Fähigkeiten noch weiter ausbauen kann und ich habe mich dazu entschlossen, diese Möglichkeit zu nutzen. Jetzt möchte ich mich mit Ihnen darüber unterhalten, wie wir meinen Wechsel am besten bewerkstelligen."

So finden Sie den richtigen Beruf

Wer über seinen Job überhaupt nichts Positives sagen kann, könnte zum Beispiel über Herausforderungen sprechen, die er durch diese Stelle meistern konnte. Vielleicht fragt ihr Vorgesetzter, warum sie wechseln. Eine gute Antwort darauf lautet: "Meine Entscheidung hat nichts mit ihren Managementfähigkeiten oder dem Arbeitsumfeld zu tun. Die neue Tätigkeit passt noch besser zu meinen Fähigkeiten/Karrierezielen." Macht Ihnen der Chef dann ein Bleibeangebot, raten Experten zur Vorsicht. Denn auch wenn Sie dann zu deutlich besseren Konditionen arbeiten als vorher, hat der Vorgesetzte nach ihrer Wechselwilligkeit oft kein Vertrauen mehr darin, dass sie ihren Job wirklich weitermachen möchten. Wenn ihr Chef Sie nur über den neuen Job ausfragen möchte und Sie das nicht wollen, sagen Sie einfach: "Ich erzähle Ihnen gerne mehr von der neuen Position, wenn ich dort angekommen bin."

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