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Stilratgeber Die elf schlimmsten Modesünden im Beruf

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Kurze Ärmel, Unterhemd und Comic-Krawatten

Adieu Tristesse!
Die Hemdenmode zeigt sich in dieser Saison besonders farbenfroh. Auch Pastelltöne dürfen nicht fehlen. Quelle: Digel
Hemden aus Denim sind ein Trendthema in dieser Saison. Sie eignen sich jedoch eher für die modische Spitze. Quelle: Cinque
Der Look wirkt besonders harmonisch, wenn sich die Farbe der Krawatte im Hemd wiederfindet. Quelle: Eterna
Grün feiert ein Comeback in dieser Saison und macht auch vor der Hemdenmode keinen Halt. Quelle: Boss
Farbenfrohe Muster in Hemden und Krawatten machen Lust auf den Frühling. Quelle: Eton
Weiße Hemden zählen weiterhin zu den Klassikern. Sie eignen sich besonders unter farbenfrohen Anzügen. Quelle: Cinque
In der Freizeitmode darf getragen werden, was gefällt. Bei diesem Modell liegt der Fokus auf auffälligen Applikationen und Stickereien. Quelle: Camp David

Die Sünde Viele Männer entscheiden sich gerade im Sommer für Kurzarmhemden. Häufiges Argument: Die Hitze, das Schwitzen. Das ist falsch. Lange Ärmel aus leichtem Stoff kühlen und schützen vor der Wärme. Und selbst wenn Sie schwitzen, ist es immer noch angenehmer Baumwolle auf der Haut zu spüren als das Innenfutter des Sakkos.

Die Erlösung Verbannen Sie Kurzarmhemden aus Ihrem Kleiderschrank. Komplett. Sofort. Für immer.

Die Sünde Egal ob T-Shirt, Unterhemd oder Langarmshirt -  es stört, wenn es durchscheint.

Die Erlösung Am besten verzichten Sie auf ein Unterhemd. Fühlen Sie sich ohne unwohl, beachten Sie Folgendes: Entscheiden Sie sich für eine körpernahe Form aus glattem Stoff und – sprechen wir vom Trägerunterhemd – für hohe Ausschnitte im Arm- und Brustbereich. Eine gute Alternative: Hautfarbende Unterhemden, die sind nahezu unsichtbar.

Die Sünde Comic-Krawatten, poppige oder witzige Motive gehören nicht auf Business-Krawatten. Auch synthetische Stoffe am Hals sind tabu.

Die Erlösung Die Krawatte ist ein wichtiges Accessoire der männlichen Garderobe. Sie ist ein Schmuckstück, weil sie Ihrem Outfit Farbe verleiht. Krawatten bringen individuellen Geschmack in einheitliche Business-Outfits. Zum Beispiel durch das Material, das Muster oder durch die Art des Knoten. Krawatten symbolisieren Korrektheit und Seriosität. Wählen Sie deshalb Modelle aus Seide, Wolle oder Kaschmir. Wählen Sie Tupfen, Paisleys, dezente Karos oder Streifen. Beachten Sie dabei die Richtung. Aus der Sicht des Betrachters sollten die Linien von links nach rechts steigen. Eine andere Möglichkeit ist die einfarbige Krawatte – mit prominenten Fans wie zum Beispiel Cary Grant.

Die Sünde Anzüge, geschnitten wie vor dreißig Jahren: mit V-förmigem Jackett und weit fließende Hosen.

Die Erlösung Der moderne Anzug hat eine schlanke Silhouette: Das Sakko ist leicht antailliert mit mäßig unterpolsterten Schultern, die Hose in gerader Linienführung ohne überflüssige Weite. Er ist in natürlicher Weise auf den Körper geschnitten und verzichtet auf alles Extreme. Die Jackenlänge variiert. Je nach Mode sind sie etwas kürzer oder länger geschnitten, in jedem Fall bedeckt das Sakko Hüfte und Gesäß. Legen Sie wert auf den korrekten Sitz von Hemd, Revers und Kragen. Bei Verhandlungen schaut Ihnen ihr Geschäftspartnern auf den Hals-, Schulter- und oberen Brustbereich. Eine gute Passform beginnt beim Reverskragen. Dieser schmiegt sich dicht um den Hals und steht niemals seitlich ab. Das Revers liegt glatt und sauber auf. Die Schulternaht verläuft in korrekter Linie zum Ärmeleinsatz.

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