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Studie Ausländische Uni-Absolventen mit Stolperstart bei Jobsuche

Ausländischen Studenten mit deutschem Abschluss fällt der Einstieg in den Arbeitsmarkt oft schwer. In einer Studie wird nun gefordert, die Rahmenbedingung für "Idealzuwanderer" zu erleichtern.

Vor diesen Problemen stehen die Zuwanderer
Teilnehmer eines Kurses "Deutsch als Fremdsprache" Quelle: dpa
Eine Asylbewerberin wartet in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Berlin Quelle: dpa
Eine Frau sitzt in einem Flüchtlingsheim in einem Zimmer Quelle: dpa
Ein Flüchtling sitzt vor einer Gemeinschaftsunterkunft der Asylbewerber Quelle: dpa
Verschiedene Lebensmittel liegen in der Asylunterkunft in Böbrach (Bayern) in Körben Quelle: dpa

Ausländer mit deutschem Studienabschluss haben es nach einer neuen Studie oft schwer, hierzulande auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Hochschulen, Firmen und Behörden müssten gemeinsam Rahmenbedingungen verbessern und Übergänge in den Job erleichtern, um das Potenzial dieser „Idealzuwanderer“ zu nutzen. Dies ergibt sich aus dem Report „Zugangstor Hochschule“, den der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) am Dienstag in Berlin vorlegte.

Unter denjenigen Studenten, die nach ihrem Abschluss gern in Deutschland bleiben wollen, seien rund 30 Prozent mindestens ein Jahr und damit vergleichsweise lang auf Stellensuche. Dabei seien diese Hochschulabsolventen eigentlich hoch qualifiziert, mit teilweise guten Sprachkenntnissen und Erfahrungen mit dem Leben in Deutschland.

Gründe für einen Stolperstart in den Job seien oft fehlende Netzwerke. Zudem brauchten viele ausländische Hochschulabsolventen intensive Hilfestellung beim Einstieg, fänden jedoch an ihren Hochschulstandorten nur lückenhafte, häufig zu spät ansetzende Unterstützungsangebote vor. Auch zeigten sich viele Arbeitgeber „zurückhaltend“, und Ausländerbehörden entschieden nicht einheitlich.

Mittel- bis langfristige Erhebungen zeigten, „dass internationale Absolventen in Deutschland beruflich ähnlich erfolgreich sind wie ihre deutschen Kommilitonen“, heißt es in der SVR-Studie.

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