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Studie Warum eine Glatze die Karriere fördern kann

Eine neue US-Studie spendet allen Männern Trost, bei denen das Haupthaar schwindet: Wer eine Glatze trägt, wird von seinen Mitmenschen als dominant wahrgenommen - und das bringt Führungsstärke im Joballtag.

Das Haar geht, der Erfolg kommt - zumindest, wenn man einer US-Studie glaubt. Quelle: Fotolia

Man(n) wird älter, das Haar wird dünner und schließlich fällt es ganz aus - was für viele Männer eine leichte bis mittelschwere Lebenskrise bedeutet, hat auch eine positive Seite. Denn Albert Mannes, seines Zeichens Management-Professor an der Universität von Pennsylvania, hat herausgefunden, dass kahlköpfige Männer von ihren Mitmenschen automatisch als dominanter wahrgenommen werden. Im Joballtag verbinden Menschen mit der Glatze vor allem Führungsstärke.

Mannes kam die Idee für die Untersuchung, als er selbst an Haarpracht einbüßte, sich schließlich kahl rasierte und plötzlich eine Veränderung im Verhalten der Menschen in seinem Umfeld wahrnahm: Seine Mitmenschen wurden ihm gegenüber zurückhaltender, manche gingen gar auf Distanz. In seiner Studie "Shorn Scalps and Perceptions of Male Dominance" legte Mannes den Probanden Fotografien von Männern mit Haaren und solchen mit Glatze vor. Das Ergebnis: Den kahlköpfigen Männern wurden häufiger Begriffe wie "dominant", "einflussreich", "sportlicher" und "stärker" zugeordnet. Ihnen wurde auch Führungsstärke zugeschrieben.

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Der Forscher schlussfolgerte, dass sich die Bilder von glatzköpfigen Actionhelden und Soldaten, wie sie oft in Film und Fernsehen zu finden sind, bei den Menschen einbrennen und sie das Bild eines kahlköpfigen Mannes mit "Hypermaskulinität" assoziieren. Ein Merkmal wie die Frisur, die eigentlich nichts mit Führungsstärke zu tun hat, kann die Wahrnehmung des Umfelds trotzdem in diese Richtung lenken.

Wer sein verbliebenes Haupthaar also nutzt, um es überzukämmen und damit kahle Stellen abzudecken, sollte also besser zum Rasierer greifen. Denn Männer mit so einer "Überkämmfrisur" wurden von den Probanden der Studie als schwächer und wenig einflussreich bewertet.

Einen Haken hat die Glatze aber doch: die kahlen Männer wurden auch als "älter" und "weniger attraktiv" bewertet.

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