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Technikprobleme Wir können so nicht arbeiten!

Langsame Internetverbindung, veraltete Computer, genervte Technikdienstleister: Unsere Arbeitswelt könnte so schön sein, wenn die vermaledeite Technik nicht wäre. Was deutschen Büromenschen das Leben zur Hölle macht.

Unsere Arbeitsweise ändert sich rasant: Einerseits wächst die Zahl der mobilen Anwender und der damit einhergehenden flexiblen Beschäftigungsformen. Andererseits gibt es zahlreiche neue Endgeräte, mit denen wir arbeiten können. Nur im Büro sind sie noch nicht angekommen, oftmals ist unser Zuhause technisch besser ausgerüstet, als unser Arbeitsplatz. Der IT-Dienstleister Computacenter hat deshalb gemeinsam mit dem Analystenhaus Pierre Audoin Consultants (PAC) 250 Mitarbeiter aus mittleren und großen Unternehmen befragt, was es um ihre Zufriedenheit in puncto Technik bestellt ist. Quelle: obs
E-MailsDer Zeitaufwand für nicht-produktive Tätigkeiten hat deutlich zugenommen. Produktivitätskiller Nr. 1 ist die Bearbeitung von E-Mails, zwei Drittel berichten hier von einem zunehmenden Aufwand. Dagegen ist der Zeitaufwand für Kerntätigkeiten im Saldo unverändert. Die logische Konsequenz ist eine chronische Überlastung der Mitarbeiter und eine nachlassende Innovationskraft. Quelle: dpa
ArbeitsplätzeDie Mitarbeiter verbringen nur noch zwei Drittel ihrer Arbeitszeit am klassischen Büroarbeitsplatz. 37 Prozent der Befragten konstatieren eine Zunahme der Mobilität während der letzten 2 bis 3 Jahre. Nur jeder vierte Mitarbeiter (mit IT-Bedarf) verbringt 100 Prozent der Arbeitszeit am festen Büroarbeitsplatz. Das bringt Herausforderungen an die Technik mit sich, die diese aber oft nicht erfüllt. Quelle: obs
Mobile GeräteSo beklagen 65 Prozent der Befragten, dass sie zwar unterwegs arbeiten müssen, aber nur veraltete mobile Geräte und Betriebssysteme zur Verfügung haben. So es denn überhaupt Dienst-Tablets und -Smartphones für alle gibt. Über unzureichende Ausstattung mit mobilen Geräten beschwerten sich 59 Prozent. Quelle: AP
Privatgeräte an der ArbeitDeshalb heißt es für immer mehr Angestellte "bring your own device". Doch die meisten Unternehmen sind für „Bring Your Own“ in seinen unterschiedlichen Facetten nicht ausreichend gerüstet. Sie reagieren mit Verboten oder haben keine Richtlinien. Risiken für Sicherheit und Administration können so nicht effektiv begrenzt werden. Quelle: dpa
Veraltete Software Aber auch diejenigen, die nicht von unterwegs aus arbeiten, sondern von neun bis fünf am Computer sitzen, sind unzufrieden. Über veraltete beziehungsweise schlecht bedienbare Fachanwendungen beschweren sich 60 Prozent. Quelle: dpa
Langsames InternetEbenfalls ein großes Problem - unabhängig von Computer und Software - ist die schlechte lokale Netzwerkperformance beziehungsweise schwache Internetanbindung, wie 60 beziehungsweise 56 Prozent sagten. Quelle: dpa
SupportUnd wenn nichts mehr geht, dauert es lange, bis jemand Abhilfe schafft: 56 Prozent beklagen zu lange Reaktionszeiten des IT-Supports. Quelle: dpa
Hohe FrustrationDas Fazit der Befragung: Trotz steigender Anforderungen müssen sich zwei Drittel der Mitarbeiter weiter mit dem „üblichen Standard“ begnügen. 60 Prozent der Mitarbeiter halten ihre heutige IT-Arbeitsumgebung für „nicht zeitgemäß“. Jeder fünfte Mitarbeiter empfindet seine IT-Arbeitsausstattung als frustrierend. Quelle: Fotolia
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