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Tipps zum Jobwechsel "Manchmal hat man einfach etwas Besseres verdient"

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"Um Gottes Willen nicht mit den Kollegen sprechen"

Wie bereitet man den Jobwechsel denn am besten vor?

Als erstes muss man sich natürlich darüber Gedanken machen, wo man hinwill. Darüber sollte man sich auch mit Menschen auseinander setzen, aber um Gottes Willen nicht mit den Kollegen!

Wieso nicht?

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    Es gibt Menschen, die ihren Kollegen da vertrauen und es gibt sicher auch vertrauenswürdige Menschen, aber in der Regel sind die Kollegen auf denjenigen neidisch, der das sinkende Schiff verlassen will, weil sie ja in der Hölle zurückbleiben müssen. Deshalb ist es ganz wichtig, nicht mit diesen Leuten zu sprechen.

    Halten sich die Jobwechsler Ihrer Erfahrung nach daran?

    Meistens wird dagegen verstoßen. Dann sagt man dem Lieblingskollegen doch etwas, der hält nicht dicht und so weiter.

    Mit wem soll ich denn über meine Pläne reden?

    Ganz wichtig ist es, dass man zuhause darüber spricht: mit dem Partner, mit Freunden. Man sollte jemanden haben, mit dem man seine beruflichen Probleme und Perspektiven bespricht und der einen auch kritisch hinterfragt.

    Entsprechend sollte ich die Suche nach dem neuen Job auch nicht während der Arbeitszeit betreiben.

    Um Gottes Willen, nein, das muss man streng trennen. Es geziemt sich absolut nicht, einer schönen Frau einen Blick zuzuwerfen, wenn Sie mit Ihrer Freundin oder Ihrer Frau unterwegs sind. Und genauso wenig sucht man offensichtlich nach einem neuen Job, wenn Kollegen dabei sind.

    Darf man nicht einmal heimlich einen Blick riskieren, wenn die Freundin gerade nicht hinschaut?

    Wenn man morgens im Büro die Zeitung liest, kann man natürlich auch mal die Stellenanzeigen durchblättern, aber wenn Sie montags in Ihrer Frühstückspause die Zeitung vom Wochenende mit dem Stellenmarkt lesen, machen Sie sich verdächtig. Und selbst, wenn man ein Einzelbüro hat, sollte man verdammt vorsichtig sein. Alles, was über den Computer oder oftmals auch die Telefonanlagen läuft, gesammelt oder beobachtet werden kann. Das sollte man sich selbst ersparen.

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    Wann muss ich den Vorgesetzten von meinen Wechselplänen  informieren?

    Ich kenne eigentlich nur eine Branche, wo ich garantieren kann, dass es ganz wichtig ist, dem Chef vorher Bescheid zu sagen, dass man sich wegbewirbt.

    Und die wäre?

    Unter Medizinern ist das Gang und Gäbe, dass man erst zum Oberarzt, wenn nicht sogar zum Chefarzt geht und sagt, dass man vorhat zu wechseln. Natürlich immer verbunden mit Komplimenten: Ich habe hier so viel gelernt, es war so schön – aber trotzdem muss ich mir noch andere Kliniken anschauen. Denn in der Medizin ist es üblich, dass der Chefarzt, bei dem ich mich bewerbe, meinen aktuellen Chefarzt anruft und nach meinen Referenzen fragt. Wenn der von nichts wusste, ist der natürlich angefressen.

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