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Werner knallhart

Schöner Pendeln: Die besten Tipps für mehr Gemütlichkeit

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Mehr Komfort, nachdenken, an der eigenen Haltung arbeiten

3. Etwas mehr Geld bringt manchmal enorm viel mehr Komfort

Ein Freund von mir ist jahrelang mit dem Regionalexpress nach Düsseldorf gependelt und man kann es nicht anders sagen: Am Ende hing ihm die Fahrerei zum Hals raus. Das Gedrängel beim Ein- und Aussteigen, das Gedrängel bei der Fahrt im Stehen. Im Winter lief das Kondenswasser nur so die Fensterscheiben runter.

Irgendwann kam er auf die Idee, sich nach einem Upgrade seiner Monatskarte für die 1. Klasse zu erkundigen. Es stellte sich heraus: Für gerade einmal rund 45 Euro pro Monat eröffnete sich für ihn die obere Etage mit den breiten Sitzen. Das waren zwar 540 Euro im Jahr, aber nur gut 1 Euro 10 pro Pendel-Strecke extra. Dafür hatte er nun immer einen Sitzplatz, mehr Ruhe, immer klare Fensterscheiben und damit einen schöneren Blick aus dem ersten Stock auf den Sonnenaufgang.

Selbst wenn Sie sich solch ein Upgrade nicht leisten wollen: Wenn Sie ab und zu mit der Deutschen Bahn fahren, sammeln Sie unbedingt die Bahn-Bonuspunkte. Die können Sie in kostenlose Gutscheine für Upgrades in die 1. Klasse eintauschen. Und wenn dann mal die 2. Klasse zum Brechen voll ist: Gehen Sie spontan in die Erste durch (meist ist dort mehr Platz) und zücken Sie den Gutschein.

4. Tun Sie, was sonst oft zu kurz kommt

Mit diesen fünf Begleitern sind Sie stilvoll unterwegs
TragbarMüssen Aktenmappen immer schwarz oder dunkelbraun sein? Aber nein, Passavant and Lee zeigt, dass es auch anders geht: Die leichte Tasche aus terrakottafarbenem Nubuk kombiniert Glattleder-Oberflächen mit weichen Wildlederelementen. Sie kann über der Schulter, unterm Arm oder mit einer zupackenden Hand getragen werden. 973 Euro, matchesfashion.com Quelle: PR
InspirierendHaben sich Schriftsteller in Diktaturen moralisch, alltagsklug oder opportunistisch verhalten? Überlebten sie etwa den Faschismus wegen ihrer Schlauheit oder ihres Geschicks? Hans Magnus Enzensberger stellt uns höchstpersönlich 99 Überlebens-Künstler im 20. Jahrhundert vor. 24 Euro, suhrkamp.de Quelle: PR
AbgeschirmtVielflieger wissen die Vorzüge der Technologie seit Langem zu schätzen: kein Gequassel seitens des Sitznachbarn, kein Rascheln, kein Knistern – mithilfe des schalldämpfenden Acoustic-Noise-Cancelling bleibt der Lärm der Welt außen vor. Dieses neue Kopfhörermodell von Bose gehört sicher zu den schönsten Möglichkeiten, sich in die Stille zurückziehen – und in einen Kokon von Musik. Auch in Schwarz. 379,95 Euro, bose.de Quelle: PR
RutschfestSelten kamen Bauern so hübsch und Pferdchen so anmutig daher. Die Figuren des Miniaturschachspiels von Hermès sind aus dem Holz der Maulbeerfeige und massivem Mahagoni gefertigt. Ein eingebauter Magnetismus verleiht ihnen auch unterwegs Standfestigkeit. 1650 Euro, hermes.com Quelle: PR
ErfrischendEin Behälter für Leute, die „ständig auf Achse“ sind: Der Verschluss der FLSK-Thermoflasche lässt keinen Tropfen passieren, die Getränke bleiben 24 Stunden kalt und 18 Stunden heiß. Auch in Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Roségold, 34,75 Euro, flsk.de Quelle: PR

Viele Pendler rechnen so: Wenn ich jeden Tag hin und zurück 90 Minuten unterwegs bin, sind das 30 Stunden im Monat. Was für eine Lebenszeitverschwendung. Und dann rechnen sie auf: Was könnte ich stattdessen tun?
Fakt ist: Vieles, was wir gerne tun würden, statt zu pendeln, können wir auch unterwegs tun. In der Bahn können Sie Netflix gucken, endlich wieder ein gutes Buch zur Hand nehmen oder stricken. Im Auto können Sie Hörbücher hören oder sogar Sprachkurse absolvieren. Das ist doch gleich doppelt gut investierte Zeit. Erstens kommt man von A nach B, zweitens kommt was in die Birne. Das Gute ist: Unser Wertvollstes ist immer mit dabei: unser Gehirn.
Tun Sie unterwegs genau das, was im Trubel mit Familie und Freunden oft zu kurz kommt: Denken Sie über sich und die Welt ganz in Ruhe nach. Ganze Hundertschaften an Ratgeberbüchern helfen einem dabei, in sich zu gehen. Die Pendelzeit ist dafür ideal.

Eine Kollegin nutzt ihre Pendelzeit von rund anderthalb Stunden pro Strecke dafür, immer mal wieder Freunde anzurufen, von denen sie lange nichts mehr gehört hat. Und selbst ein gutes Smartphone-Spiel in der Bahn oder eine gute Radiosendung im Auto ist doch eigentlich keine Zeitverschwendung. Wenn all dies Sie bereichert.

5. Arbeiten Sie an Ihrer Haltung 

Machen wir uns klar: Wir pendeln nicht, weil wir von der Regierung oder dem Geheimdienst dazu gezwungen werden, sondern weil wir uns selber dazu entschlossen haben. Sie tun es, weil Sie das Geld brauchen? Schränken Sie Ihren Lebensstil ein oder pendeln Sie.

Sie tun es, weil Sie versetzt wurden? Kündigen Sie. Oder pendeln Sie.

Sie finden nichts anderes? Dann seien Sie doch froh, dass Sie zur Arbeit pendeln können.

Wenn wir uns klarmachen, dass wir uns selber zum Pendler gemacht haben, dann fällt es uns auch leichter, die Nachteile hinzunehmen. Denn das Pendeln dient ja einem guten Zweck. Nämlich dem anzukommen. An einem Ort unserer Wahl. Das haben wir uns selber so ausgesucht. Sobald die Nachteile des Pendelns die Vorteile überwiegen, dann ist genau der richtige Moment gekommen, sein Berufsleben neu zu ordnen und mit dem Pendeln aufzuhören.

Aber bis es soweit ist: Machen wir das Beste draus. Gute Fahrt!

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