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WiWo-Top-Kanzleien Die besten Anwälte für Patentrecht

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Die Jury

Zu den Juroren gehörten unter anderem die Unternehmensjuristen Franziska Preissinger von Novartis, Stephan Wolke von ThyssenKrupp Intellectual Property, Stephan Gürtler von Merck Group und Hermann Kremer von Audi. Die wissenschaftliche Seite vertritt Achim Schunder, Leiter Zeitschriften des Verlags C.H.Beck. Am Ende setzten sich in der Rangliste 20 Patentrechtsanwälte aus 15 Anwaltskanzleien sowie 21 Patentanwälte aus 18 Kanzleien durch – und Hohagen von Taylor Wessing ist einer davon.

Die Jury des Anwälte-Rankings

Er und seine Kollegen erhalten ihre Mandate derzeit vor allem aus zwei Branchen, Mobilfunk und Pharma. Außerdem treffen sie vor Gericht neuerdings häufig auf Patentverwerter – also Unternehmen wie Nokia, die vieles nicht mehr selbst produzieren, aber selbst entwickelte Patente halten und lizenzieren.

Das Geschäftsmodell der Trolle

Oder Firmen, die nie etwas hergestellt haben, aber zusammengekaufte Patente halten – Insider nennen sie Trolle. Dazu zählen Experten das Private-Equity-Unternehmen IP Com aus dem Münchner Vorort Pullach. Im Jahr 2007 erwarb es 1000 Mobilfunkpatente von Bosch – und verklagt nun Unternehmen weltweit, um Patenteinnahmen zu generieren.

Moralisch mag man das zweifelhaft finden, aber solche Maßstäbe sind vor Gericht zweitrangig. Ebenso unwichtig ist es, ob ein Patent absichtlich oder aus Versehen verletzt wurde. Gerade im Mobilfunkbereich gibt es ein Riesenportfolio von Patenten, die alle dicht beieinander liegen, laut Christian Harmsen, Anwalt bei Bird & Bird in Düsseldorf. Patentrichter prüfen nur: Macht ein Produkt von dem Patent Gebrauch?

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    Top-Kanzleien für Patentrecht (Ingenieure u. a.)

    Welche Sozietäten und Spezialisten die Jury besonders empfiehlt
    KanzleiAnwälte
    Patentrechtsanwälte (Ingenieure u. a.)
    Andrejewski HonkeBernd Lorenz
    Bardehle PagenbergJoachim Mader
    Cohausz & FlorackGottfried Schüll
    df-mp Dörries Frank-Molnia & PohlmannDavid Molnia, H. Ulrich Dörries
    DreissThomas Knapp
    Eisenführ SpeiserJochen Ehlers
    Freischem & PartnerStephan Freischem
    Glawe Delfs MollChristof Keussen
    Hoffmann EitleThorsten Bausch
    KNHMatthias Rößler
    König Szynka Tilmann von RenesseGregor König, Dirk Szynka
    Lederer & KellerGünter Keller
    Maikowski & NinnemannFelix Gross, Gunnar Baumgärtel
    MitscherlichChristian Rupp
    Ter Meer Steinmeister & PartnerBernd Aechter
    von Kreisler Selting WernerAlexander von Kirschbaum
    Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, PolteWilli Polte
    Witte, Weller & PartnerGabriele Laufer

    Quelle: WirtschaftsWoche 2017

    Harmsen vertrat kürzlich in einem viel beachteten Prozess den einstigen Weltmarktführer bei Mobiltelefonen: Nokia warf dem iPhone-Hersteller Apple vor, 32 Patente verletzt zu haben – darunter Technologien für Displays, Videos und Software. Im vergangenen Mai legten die Unternehmen ihren Streit bei und einigten sich auf Lizenzzahlungen. Der juristische Aufwand lohnte sich für Nokia erheblich: Apple zahlte dem Konzern seitdem bereits 1,7 Milliarden Dollar.

    Derartige Auseinandersetzungen sind für die Spezialisten profitabel. Angestellte Anwälte rechnen bis zu 250 Euro pro Stunde ab, Partner bis 550 Euro und die Topstars bis 900 Euro. Patentanwälte liegen mit maximal 300 Euro deutlich darunter.

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