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Yahoo-Chefin will Präsenzpflicht Warum Home-Office trotzdem lohnt

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Work-Life-Balance wird immer wichtiger

Arbeiten im Park und Chillout-Bereich
Ein Testflug in einem zum Labor umgebauten Flugzeug Quelle: dpa
Ein Blick in eine Fabrikhalle von Stryker Quelle: Presse
Der Kid's Corner in einer Deutsche Bank Filiale Quelle: Presse
Ein Kreativ-Raum in einer Schweizer Google-Zweigstelle Quelle: Presse
Ein mann geht an einem IBM-Logo vorbei Quelle: AP
Ein Konzert bei einem BMW-Mitarbeiterfest Quelle: Presse
Telekomlogo an einer Scheibe Quelle: Reuters

Das ist nicht weiter verwunderlich, stehen doch flexibles Arbeiten und Work-Life-Balance vor allem bei jungen Arbeitnehmern seit Jahren hoch im Kurs. Das zeigen zum Beispiel die jährlichen Arbeitgeberrankings der WirtschaftsWoche in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Universum. Beim Ranking im vergangenen November war die Work-Life-Balance mal wieder das wichtigste Karriereziel der befragten Young Professionals.

Vor allem Frauen ist die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten wichtig. Der Softwarehersteller Teamviewer hat in einer Umfrage herausgefunden, dass sich mittlerweile fast die Hälfte der deutschen Frauen wünschen von zu Hause zu arbeiten. Bei den Männern sind es immerhin 38 Prozent. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch bei den 31-45-jähirgen Arbeitnehmern. Solche Regelungen erleichtern gerade jungen Familien mit kleinen Kindern unvorhersehbare Betreuungsnotfälle zu regeln oder eine gewisse Zeit komplett aus den eigenen vier Wänden heraus zu bestreiten. Auch Pendler profitieren von dem einen oder anderen Tag Homeoffice pro Woche. Sie sparen Zeit und fühlen sich auch noch produktiver.

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    Tipps für den Umgang mit Heimarbeitern

    Beim jährlichen Schweizer Home Office-Day, den die Konzerne Microsoft, SBB und Swisscom 2010 zum ersten Mal initiierten, bestätigen sich diese Vorteile. 2012 haben zehntausende Schweizer einen Tag lang von zu Hause aus gearbeitet und dabei rechnerisch 1890 Tage sowie knapp 10.800 Tonnen CO2 gespart. 87 Prozent der Teilnehmer sagen, die Heimarbeit wirke sich positiv auf ihre Lebensqualität aus. Das wiederum führt zu mehr Kreativität, Produktivität und Motivation. 

    Beruf



    Bei Yahoo wird dies unterdessen bezweifelt. Es kursiert die Vermutung, Marissa Mayer wolle das Home Office abschaffen, weil sie von vielen Mitarbeitern gar nicht mehr wisse, was sie den ganzen Tag tun und ob sie überhaupt etwas tun. Denn viele Angestellte kämen nie ins Büro.

    Um solchen unüberschaubaren Auswüchsen der Heimarbeit vorzubeugen, sind die Regeln in vielen Unternehmen enggefasst. Zum Beispiel wird Homeoffice auf ein oder zwei Tage die Woche begrenzt, Mitarbeiter müssen den Vorgesetzten über ihre Ergebnisse berichten oder via Telefon an Besprechungen teilnehmen. Mit etwas Vertrauen in sein Team und moderner Kommunikationstechnik sollte das eigentlich kein Problem sein.

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