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Ziele 2014 So schaffen Sie, was Sie sich vorgenommen haben

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Integrierte Mitarbeiter sind leistungsfähiger

Zehn Tipps, um empfohlen zu werden
NetzwerkenManchmal liegt des Rätsels Lösung ganz nah: Networking muss nicht in exklusiven Kreisen beginnen, sondern kann schon bei Freunden und Bekannten anfangen. Halten Sie die Augen also vor allem im eigenen Umfeld offen.
Veranstaltungen besuchenSie müssen nicht auf jeder Party tanzen - und das sollten Sie auch nicht tun. Aber suchen Sie sich Veranstaltungen aus, die für Ihren Beruf und Ihr Netzwerk gut sind. Stammtische gibt es für (fast) alles und überall. Quelle: dpa
Kontakte pflegenEin schneller Kaffee in der Stadt, nette Grüße an Weihnachten: Pflegen Sie Ihre Kontakte - und melden Sie sich regelmäßig bei den Menschen, die Sie aus dem Praktikum oder einem alten Job kennen.
Kontakte in sozialen NetzwerkenScheuen Sie sich nicht, den Chef und die Kollegen auch bei Facebook hinzuzufügen - so bleiben Sie nicht nur miteinander in Kontakt, sondern erfahren auch alle Veränderungen. Quelle: dpa
Geben & NehmenBraucht jemand Ihre Hilfe, sollte Sie diese nicht verwehren. Schließlich wissen Sie nicht, wann auch Sie wieder einmal Unterstützung in Anspruch nehmen müssen.
Seien Sie ehrlich und direktMit diesem Vorsatz werden Sie am weitesten kommen: Wenn Sie etwas wollen, dann sagen Sie es direkt und nicht als beiläufige Bitte - das kann beim Gegenüber manchmal schlecht(er) ankommen.
EngagementKontakte hin oder her: Engagement in Verbänden oder Vereinen hilft vielen Menschen - auch Ihnen. Denn Sie zeigen, was Sie können. Auch außerhalb des Jobs.

Die Deutsche Bahn hat diesen Prozess vor einigen Jahren gestartet. Als 2009 der neue Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube antrat, war die Stimmung im Konzern schlecht. Also läutete die Bahn einen Kulturwandel ein. Die Führungskräfte sollen Vorbilder sein und den Mitarbeitern nicht nur erklären, was sie wie erledigen sollen – sondern vor allem, warum. Ein umfassendes Feedback für Führungskräfte ist inzwischen verbindlich. Und bei der Besetzung von Leitungsfunktionen berücksichtigt das Unternehmen, wie die Kandidaten ihre Mitarbeiter führen.

Die letzte Mitarbeiterbefragung zeigte erste Fortschritte. Unter den Mitarbeitern herrsche immerhin eine „verhalten positive Grundstimmung“, sagt Jeroen Hansmann, Personalmanager der Deutschen Bahn. „Doch am Wunsch nach mehr Einbindung müssen wir weiter arbeiten.“

Im eigenen Interesse – denn Mitarbeiter, die sich nicht ausgegrenzt, sondern mitgenommen fühlen, sind leistungsfähiger, weniger frustriert und nicht so leicht gestresst.

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Punkt in deutschen Unternehmen noch ist, ergab erst vor wenigen Wochen eine Umfrage des Deutschen Führungskräfteverbands und der Bertelsmann Stiftung unter knapp 1300 Führungskräften, davon 73 Prozent aus Konzernen mit mehr als 2000 Beschäftigten. Das Ergebnis war ernüchternd: 77 Prozent fühlten sich bei der Karriereentwicklung durch ihr Unternehmen kaum oder gar nicht unterstützt. Den einen stand die Bürokratie im Weg, den anderen fehlte es an Innovationskultur und Vertrauen.

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    „Unternehmen drohen in eine Motivationsfalle zu tappen“, sagt Martin Spilker, Leiter des Kompetenzzentrums Führung und Unternehmenskultur der Bertelsmann Stiftung. Führungskräfte seien durch unzureichende Karrieremöglichkeiten und mangelnde Wertschätzung enttäuscht. Viele Manager machten ihren Job zurzeit eher „mit angezogener Handbremse“.

    Wie aber lässt sich diese Motivationsfalle umgehen? Noch dazu, wenn mehrere Generationen mit ganz unterschiedlichen Träumen, Wünschen, Zielen aufeinandertreffen – also Jüngere auf Weiterbildung, Bezahlung und berufliche Entwicklung Wert legen, während für Ältere eher Arbeitsabläufe, Effizienz und betriebliches Engagement im Vordergrund stehen, wie der Psychologe Hannes Zacher von der Universität Gießen vor einigen Jahren bei einer Befragung von 150 Erwerbstätigen mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren herausfand.

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