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Besser konzentrierenZehn Tipps zum klaren Denken

Bei so vielen täglichen Aufgaben und Eindrücken, ist es oft schwer klare Gedanken zu fassen. Was hilft, sich besser zu konzentrieren? Etwa Geschirr zu spülen oder morgens etwas länger wach im Bett liegen zu bleiben. 22.06.2014 - 10:00 Uhr
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Schreiben Sie Ihre Gedanken nieder

Geistesblitze sind selten. Die größten Ideen der Menschheit entstanden nicht in einem großen Sprung, sondern brauchten Zeit, um zu reifen, berichtet Autor Keith Sawyer in seinem Buch  „Zig Zag: The Surprising Path to Greater Creativity”. Für diesen Reifeprozess sollten lose Gedanken niedergeschrieben werden, bis sie zum richtigen Resultat zusammengesetzt werden. So haben es schon die größten Geister der Menschheit zu ihren Errungenschaften gebracht, wie die Notizbücher und Aufzeichnungen von Albert Einstein oder Leo Tolstoi zeigen.

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Haben Sie gute Laune

Wer gut gelaunt ist, kann auch klarer denken. Bei ihrer Analyse 12.000 Tagebucheinträge von 238 Angestellten in sieben Unternehmen stellten die Autoren Teresa Amabile und Steven Kramer in ihrem Buch „The Progress Principle“ fest, dass gute Laune und gute Ideen zusammen hängen. Ihr Ergebnis: Tage mit guter Stimmung steigerten die Wahrscheinlichkeit, eine kreative Idee zu haben, um 50 Prozent.

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Vermeiden Sie große Teams

Gruppenarbeit bringt viele Menschen mit unterschiedlichen Herangehensweisen, Wissensständen und Ansichten zusammen. Das kann Ideen hervor bringen, auf die Einzelpersonen so nicht gekommen wären. Teams können jedoch schädlich werden, wenn sie zu viele Menschen umfassen. Für ihr Buch „Quiet: The Power of Introverts in a World that Can't Stop Talking” hat Autorin Susan Cain mehrere Studien zu Teamarbeit untersucht. Diese kommen hauptsächlich zum Ergebnis, dass die Denkleistung mit der Gruppengröße abnimmt.

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Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Weniger ist mehr. Schon im Mittelalter forderte der englische Philosoph Wilhelm von Ockham: „non sunt multiplicanda entia praeter necessitatem“ („Die Zahl der Dinge/Einheiten darf nicht über das Notwendige hinaus vervielfältigt werden“). Dieses sogenannte Sparsamkeitsprinzip bedeutet in der Wissenschaftstheorie, dass stets jene Theorie bevorzugt werden sollte, die mit den wenigsten Zusatzannahmen auskommt und dennoch mit den Tatsachen übereinstimmt. Diese „Ökonomie des Denkens“ hilft im Alltag, seine Gedanken klar zu ordnen und schneller zum Kern eines Problems durchzudringen.

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Eine Morgendusche entspannt und macht den Kopf frei

Wer sich auf ein Problem konzentriert, befasst sich eher mit seinen nebensächlichen Details. Der Kern bleibt dabei auf der Strecke, schreibt Jonah Lehrer ins einem Buch „Imagine: How Creativity Works“. Erst wenn unsere Gedanken locker und unbeschwert sind, treffen wir den Kern eines Problems. Daher würden Menschen oft bei einer warmen Duschen zur Einsicht bei einem Problem gelangen.

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Ein Glas Wein hilft

Für klare Gedanken zu einem Thema muss das Gehirn manchmal etwas weniger klar sein: Wenn andere Dinge ausgeblendet sind, kann man sich am besten auf das Wesentliche konzentrieren. Psychologen der Universität Chicago fanden beispielsweise heraus, dass Probanden unter Alkoholeinfluss einen Test besser und schneller lösen konnten.

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Morgens im Bett nachdenken

Kurz nach dem Aufwachen ist die beste Zeit, um klar über ein Problem nachzudenken. Denn dann ist das Gehirn noch unbeschwert von all den Eindrücken und Gedanken, die es über den Tag verarbeiten wird. Also sollten wir die morgendliche Zeit nutzen, solange das Gehirn noch etwas orientierungslos ist und sich sammelt. Autor Jonah Lehrer empfiehlt in seinem Buch „Imagine: How Creativity Works“ daher nach dem Klingeln des Weckers noch etwas liegen zu bleiben und über ein bestimmtes Problem nachzudenken.

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Eine Pause einlegen

Um nach langem Grübeln wieder klare Gedanken zu fassen, hilft eine Pause. Die Autoren des Buchs „The Winner's Brain“ empfehlen etwas zu tun, das uns geistig kaum beansprucht: Zum Beispiel das Geschirr waschen, ein Nickerchen einlegen oder einen Sparziergang unternehmen.

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Denken Sie in Bildern

Bilder sind einprägsamer als abstrakte Gedanken. Oftmals hilft es, eine Schemazeichnung oder eine Grafik zu skizzieren, um einem Problem näher zu kommen. In seinem Buch „Zig Zag: The Surprising Path to Greater Creativity” zitiert Autor Keith Sawyer beispielsweise Albert Einstein, der von sich sagte, dass Worte keine Rolle ins einen Gedankengängen spielten. Stattdessen denke er in Symbolen und Bildern.

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Kreatives Chaos hilft

Ein unordentlicher Schreibtisch hilft, klare Gedanken zu fassen. In mehreren Experimenten untersuchten Forscher der Universität Minnesota, wie sich eine unordentliche Umgebung auf Menschen auswirkt. Eines der Experimente zeigte, dass die Probanden in einem unordentlichen Raum kreativer waren, als in einem ordentlichen Zimmer.

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