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Bildungsstudie Früher Musterschüler, heute Topverdiener

Am Ende gewinnen die Streber eben doch - zumindest finanziell. Einer neuen Studie zufolge gilt: Wer als Schüler gute Noten hat, verdient im Berufsleben mehr Geld.

Die Länder mit den glücklichsten Schülern
Blick auf die isländische Hauptstadt Reykjavik Quelle: dpa
KasachstanDas zentralasiatische Steppenland steht nicht gerade für ein leistungsfähiges Schulsystem. Bei der Lesekompetenz schneiden die 15-jährigen Kasachen miserabel schlecht ab, untertroffen nur von Katar und Peru.  Doch sie sind umso glücklicher in ihren Schulen. Quelle: REUTERS
Eine Schülerin tanzt auf einer Parade am Independence Day in San Jose Quelle: REUTERS
Eine Frau schwenkt die Nationalflagge Mexikos Quelle: dapd
Schüler in Malaysia Quelle: dpa
Schüler in Kolumbien Quelle: dpa
Schüler in Thailand Quelle: dpa

In der Schule mag den Streber niemand, später wird er zumindest finanziell entschädigt: Ein Notenpunkt – auf der amerikanischen Skala von 1 bis 4 – bei der High-School-Abschlussnote bedeutet später durchschnittlich zehn Prozent mehr Gehalt. Männer bekommen pro Notenpunkt durchschnittlich 12 Prozent, Frauen sogar 14 Prozent mehr Gehalt.

Das geht aus einer Studie des Soziologen Michael French hervor. "Jeder weiß, dass die Leistung in der Schulzeit wichtig ist, um auf ein gutes College zu kommen“, so French. "Diese Studie zeigt zum ersten Mal die Verbindung zwischen den Schulnoten und dem Berufsleben viele Jahre später."

Für seine Untersuchung analysierte er die Schulnoten von knapp 4700 Männern und 5500 Frauen. Außerdem verglich er ihre High-School-Noten von vor zehn Jahren. Dabei stieß er auf den Zusammenhang zwischen Schulnoten und Einkommen.

In Arbeit
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Das Gehaltsplus, so die Studie, ist also eng verknüpft mit der Bildungskarriere der Schüler. Mit jedem Notenpunkt steigt nicht nur das Gehalt - sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Absolvent einen College-Abschluss schafft, verdoppelt sich.

Der Studienabschluss bringt aber nicht für alle die gleichen Vorteile: Für Afro-Amerikaner liegt das Gehaltsplus laut French niedriger als beim Rest der Teilnehmer.

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