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Entlassungen So wird die Kündigung zum Ende ohne Schrecken

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Kündigung: Manager können sich auf eine Kündigung optimal vorbereiten Quelle: Kautz15/Fotolia

Schon zu normalen Zeiten gebe es in deutschen Unternehmen die Tendenz, das Phänomen schlicht zu ignorieren, bemängelt Rolf van Dick, Sozialpsychologe an der Universität Frankfurt. Viele glauben, vermeintlich wichtigere Dinge erledigen zu müssen. Aber damit liegen sie falsch.

Wenn ein Arbeitsverhältnis endet, steht nicht nur der Ruf des Unternehmens auf dem Spiel. Auch die Karriere der Betroffenen kann durch einen verpatzten Abgang nachhaltig Schaden erleiden. Wer etwa auf Rache sinnt oder einen stillosen Abgang à la „Nach mir die Sintflut“ hinlegt, manövriert sich ins Aus und ruiniert seinen Ruf.

Erst Unsicherheit, dann Wut

Auch wenn die einzelnen Kündigungsgründe variieren – im Kern verlaufen betriebliche Trennungen immer gleich: Auf eine Phase der Unsicherheit folgt Verdrängung oder Wut, bevor die Zukunftsangst einsetzt.

Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, die letzten 100 Tage – bei einer Kündigungsfrist von drei Monaten – ebenso konstruktiv zu nutzen wie die ersten. Wie das geht, zeigt der Ablaufplan auf den folgenden Seiten.

Die Phasen sind dabei in zwei Szenarien unterteilt: die freiwillige Kündigung des Arbeitnehmers sowie die Entlassung durch den Arbeitgeber – jeweils mit Tipps für beide Seiten. Denn der Abschied gelingt nur dann, wenn sich alle an die Grundregeln halten. Damit es wenigstens ein Ende ohne Schrecken gibt – und kein externer Berater wie in Reitmans Film notwendig wird.

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