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Fear Of Missing Out Woher diese Angst kommt und wie wir sie besiegen können

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Mehr Freude für das Selbst

JOMO bedeutet: Joy Of Missing Out. Es gibt also nichts Schöneres, als einfach mal NICHT dabei zu sei. Füße hochlegen und „Nichts“ tun.

Das mag sich mach Verzicht anfühlen. Ist es auch, per Definition: Ent-Scheidung, das kann auch Befreiung sein.

Wie gelingt Jomo ?

Wir haben also die Bereitschaft, uns unseren Ängsten zu stellen. Ja wir haben sie und sie gelten für alle, die sich von FOMO fremdbestimmen lassen.

Vorausgesetzt, wir nehmen uns die Ruhe, hören uns selber zu und stellen uns immer wieder die Frage: Was ist mir wirklich wichtig und warum tue ich, was ich   tue?

Wenn wir ein bisheriges Verhalten stoppen möchten, dann dürfen wir unseren Frontallappen  - einen Teil in unserem Gehirn - neu programmieren.

Zehn Sofortmaßnahmen gegen Stress
Abwarten und aufschreiben Quelle: Fotolia
Tief durchatmenWenn Ihnen alles über den Kopf zu wachsen droht, atmen Sie erst einmal tief durch und beruhigen sich selbst. 1. Machen Sie die Augen zu 2. Atmen Sie tief ein 3. Sagen Sie sich im Stillen (wahlweise*): "Ich werde..." 4. Atmen Sie aus 5. Sagen Sie dabei im Stillen: "...meinen Chef nicht töten." Nach ein paar Wiederholungen fühlen Sie sich gelassener. *alternativ geht natürlich auch: "Ich bin total entspannt", "ich werde das schaffen" oder was Sie sonst gerade beschäftigt. Quelle: Fotolia
Sorgen Sie für Ruhe Quelle: Fotolia
Sorgen Sie für guten Duft Quelle: dpa
Kurze Wutpause einlegenUnd wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz gerade alles kurz und klein schlagen könnten, stehen Sie auf und holen Sie sich einen Kaffee, einen Tee oder Kakao. Trinken Sie den ganz in Ruhe in der Küche oder vor dem Gebäude und genießen Sie die kurze Auszeit. Erst danach sollten Sie zurück an den Schreibtisch. Quelle: Fotolia
Meditation in der MittagspauseWer es mit Meditation versuchen möchte, kann das App-sei-Dank mittlerweile sogar von unterwegs. Smartphone-Anwendungen wie "Headspace" bieten Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Tiefenentspannung. Quelle: AP
Bewegung in der PauseWem das zu esoterisch ist, dem sei ein wenig Bewegung ans Herz gelegt, das macht den Kopf frei: In der Mittagspause oder nach Feierabend ein paar Runden durch den Park joggen, kann Wunder bewirken. Quelle: dpa

Er wird also, wenn von uns nachhaltig beauftragt und geschult, immer dann das STOP-Schild heben, wenn wir dazu verleitet sind in ein Muster zu laufen, das wir auflösen möchten.

Ist der Autopilot erstmal erkannt und gestoppt, gilt es jetzt, das neue Verhalten zu installieren. Das Verhalten Ihrer Wahl.

Dazu ein paar Anregungen:

# Lernen Sie, den hungrigen Geist zu beruhigen:
Telefon ausschalten, Laptop schließen, jede Form von Informationsflut stoppen, auch der analoge Input. Denn unter der Überladung schlummert die Selbstbestimmung. Mit zunehmender Praxis wird es leichter, denn Dank der Neuroplastizität verändert sich unser Gehirn stetig und wird Sie schon bald unterstützen.

Lassen Sie sich nicht blenden.
Nicht alles, was wir in den (sozialen) Medien lesen, ist so, wie es sich liest. Wie oft lassen wir uns von dem Schein verführen. Wie oft stellen sich Dinge und leider auch Menschen in voller Strahlkraft dar, dabei gehen sie im Grunde durch die Krise ihres Lebens.

Atmen Sie! Um das eigene Bewusstsein und die Wahrnehmung zu schärfen

Ein paar tiefe Atemzüge ermöglichen ein logisches und analytisches Arbeiten der Großhirnrinde. Hier liegen viele Informationen über unser Wertesystem. Wenn wir im Stress sind, wird dieser Zugriff verwehrt. Irrationales Handeln ist dann die Folge.

Lernen Sie zu meditieren

Das sind die Hängematten für den Geist. In diesen Oasen ordnen sich Dinge neu, werden Prioritäten wertegerecht verschoben und unsere innere Festplatte defragmentiert.

Und das Wichtigste wie immer zum Schluss. Bleiben Sie bei sich! Hier gibt es am meisten zu erleben und zu entdecken. Verpassen Sie mehr, um mehr zu erleben!

Viel Freude mit JOMO und mit sich selber.

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