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Gehälter Verdienen Sie, was Sie verdienen?

Der große Gehaltsvergleich der WirtschaftsWoche und der Vergütungsberatung Personalmarkt zeigt, bei wem der Aufschwung dieses Jahr ankommt und wie Sie jetzt Ihr Gehalt steigern können.

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Die Personalchefs lassen sich Quelle: dpa

Absolvent müsste man sein. Tobias Neubert hatte nach dem Studium gleich vier Jobangebote. Der 27-jährige Wirtschaftsingenieur entschied sich für einen Posten in der Entwicklungsabteilung von SAP, wegen der Chancen, die ihm das Unternehmen bietet — und wegen der Vergütung: Einsteiger verdienen hier zwischen 40.000 und 45.000 Euro im Jahr. In den nächsten Jahren hat Neubert alle Möglichkeiten, sein Gehalt zügig zu steigern. Zudem kann er aus unterschiedlichen Zusatzleistungen wählen, wie zinsfreien Bauspardarlehen, Firmenwagen, flexiblen Arbeitszeitkonten oder Aktienoptionen.

Die Personalchefs lassen sich die Zufriedenheit ihrer Talente einiges kosten. Deren Ansprüche steigen. Nachdem die Unternehmen 2007 gut verdient haben, wollen und sollen die Mitarbeiter dieses Jahr am Aufschwung teilhaben. Darauf deuten nicht nur die hohen Tarifabschlüsse bei den Lokführern und in der Metallindustrie hin, sondern auch die laufenden Verhandlungen im öffentlichen Dienst.

Im Schnitt werden die Gehälter dieses Jahr um 2,8 Prozent zulegen, schätzen die Experten der Vergütungsberatung Personalmarkt; 3,5 Prozent mehr Geld für alle erwarten die Kollegen der Beratungsfirma Towers Perrin. Das ist nicht gerade berauschend, vor allem, weil Benzin, Strom, Gas und Lebensmittel weiterhin um etwa 2,7 Prozent teurer werden. Aber viele können noch mehr herausholen.

Wer auf seinem Posten bleibt und nachweislich Überdurchschnittliches geleistet hat, kann im Gehaltsgespräch zwischen „drei und zehn Prozent mehr fordern“, sagt Karriere-Coach Frank Sieber Bethke. Ein guter Zeitpunkt für Gehaltsanpassungen ist das Jahresgespräch oder wenn sich Ihr Job verändert, etwa durch zusätzlich gemeisterte Projekte.

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    Doch mit welchen Forderungen können Sie in das nächste Gehaltsgespräch gehen? Wie viel verdienen Ihre Kollegen? Was bringt der Nachbar jeden Monat nach Hause? Welches Gehalt ist in Ihrer Branche üblich? Werden Sie womöglich seit Jahren unterbezahlt?

    Gehälter sind in Deutschland ein Tabuthema. In zahlreichen Unternehmen ist die Schweigepflicht über die Bezüge sogar vertraglich fixiert. Personalchefs verschaffen sich derweil einen Informationsvorsprung. Sie lassen den Gehaltsmarkt in umfangreichen Studien analysieren. Angestellte hin- » gegen „machen sich über ihren Marktwert meistens keine Gedanken“, sagt Sieber Bethke — ein Fehler: Wer im Gehaltsgespräch zu wenig fordert, gilt als schlecht informiert. Umgekehrt gilt aber auch: Wer mehr als 20 Prozent zu viel verlangt, wird vom Chef als unverschämt abgestempelt.

    Zusammen mit der Vergütungsberatung Personalmarkt hat die WirtschaftsWoche Dutzende Gehaltsmarktstabellen durchforstet. Zudem hat das Personalmarkt-Team rund 60.000 Datensätze analysiert und diese mit 346.000 aus den vergangenen Jahren verglichen.

    Das Zahlenwerk haben die Hamburger Vergütungsexperten zu einer Tabelle verdichtet. Sie vergleicht mehr als 500 Berufe und Positionen, bricht Gehälter auf Regionen und Unternehmensgrößen herunter und berücksichtigt auch die Unterschiede, die nach wie vor bei der Bezahlung von Männern und Frauen gemacht werden. Das Ergebnis — über 400.000 Gehälter — ist der größte deutsche Gehaltsvergleich.

    Um Ihren Marktwert zu bestimmen, folgen Sie bitte der Anleitung und errechnen so in vier Schritten Ihr Gehaltspotenzial. Damit sind Sie bestens gewappnet für die nächste Gehaltsverhandlung.

    Die Gelegenheit ist günstig; Deutschlands Angestellten kommt die wirtschaftliche Stimmung zugute. Dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge werden deutsche Unternehmen in diesem Jahr knapp 250.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Aber viele Arbeitgeber haben Mühe, die passenden Mitarbeiter zu finden, Tausende Stellen bleiben unbesetzt. Die Kosten des Fachkräftemangels in Deutschland werden in einer Studie, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, mit einem zweistelligen Milliardenbetrag beziffert. Und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen erst noch bevor.

    Viele Personalchefs sind deswegen bereit, „etwas draufzulegen“, sagt Martin Hofferberth, Vergütungsexperte der Managementberatung Towers Perrin. „In manchen Fällen machen Chefs ihren Top-Leuten sogar von sich aus ein Angebot.“

    Wenn sich der Chef stur stellt, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken. Denn wer die gleiche Position in einem anderen Unternehmen anstrebt, kann aktuell 20 Prozent mehr Gehalt erwarten. Wer in erster Linie mehr verdienen will, sollte in ein größeres Unternehmen wechseln. Fachkräfte in Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern bringen oft 40 Prozent mehr nach Hause als ihre Kollegen bei Mittelständlern, hat Personalmarkt ermittelt.

    Aber nicht überall in Deutschland können Sie gleich viel erwarten. So verdient ein Systemadministrator in der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie in München knapp 59.880 Euro im Jahr, in Cottbus dagegen 40 Prozent weniger. Am besten wird in Frankfurt und München verdient, am schlechtesten in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands.

    Steik für mehr Gehalt, Quelle: dpa

    Der Osten holt nur langsam auf. Dem Statistischen Bundesamt zufolge müssen sich ostdeutsche Arbeitnehmer im Schnitt immer noch mit etwa zwei Dritteln der Bezüge ihrer Westkollegen begnügen.

    Führungskräfte: Am meisten profitieren Menschen wie Jan-Harald Fuchs, 33, vom Aufschwung. Sein zehnköpfiges Team erforscht bei Vodafone den Mobilfunkmarkt und sucht neue Geschäftsfelder für den Handykonzern. Vodafone zahlt Managern wie ihm bis zu 120.000 Euro im Jahr, etwa 25 Prozent davon variabel. Das heißt, ein Viertel des Gehalts hängt von individueller Leistung und der Unternehmensentwicklung ab. Weil es gut lief bei dem Mobilfunkanbieter, überweist Vodafone Führungskräften wie Fuchs in diesem Jahr rund zehn Prozent mehr Gehalt.

    Damit liegt Vodafone im Trend. Im Durchschnitt verdienen Führungskräfte und Manager laut Personalmarkt 20 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Grund dafür sind die wachsenden variablen Gehaltsteile. Die lassen das Gehalt steigen, wenn die Unternehmen Gewinne einfahren.

    Schon heute wird in Europa nirgendwo sonst so leistungsabhängig entlohnt wie in Deutschland. Führungskräfte auf höheren Ebenen werden fast in allen Unternehmen mit einer variablen Komponente vergütet, berichtet die Beratungsgesellschaft Towers Perrin. Je größer der Konzern und je höher das Salär des Mitarbeiters, desto größer der Anteil des leistungsbezogenen Gehalts und desto höher der Gehaltsaufschlag in guten Zeiten.

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      Nicht selten sind die Gehälter von Dax-Vorständen bis zu 80 Prozent variabel. Ein Bereichsleiter in der Industrie bekommt typischerweise 60 Prozent Grundgehalt, 24 Prozent Bonus-Zahlungen (sogenannte Short-Term-Incentives, die an individuelle Ziele sowie Unternehmensvorgaben geknüpft sind) und 16 Prozent Long-Term-Incentives. Die bekanntesten langfristigen Anreize sind Aktienoptionen, also die Vereinbarung, dass Aktien des Arbeitgebers nach einigen Jahren zu einem festgelegten Kurs gekauft werden können. Wenn der Börsenwert des Unternehmens allerdings sinkt, dann ist die Option oft wertlos. Als Anreiz taugt sie nur in guten Börsenzeiten.

      Deswegen statten Unternehmen ihre Manager häufiger mit sogenannten Performance-Share- und Performance-Cash-Plänen aus. Darin werden Barzahlungen an bestimmte Unternehmenskennzahlen wie den Aktienkurs oder den Gewinn vor Steuern gekoppelt. Ziel solcher Maßnahmen ist neben der Mitarbeitermotivation, Leistungsträger an das Unternehmen zu binden. Wer geht, bevor die Ziele erreicht sind, hat seine Ansprüche verwirkt.

      Fachkräfte: Früher stieg das Gehalt oft mit den Jahren der Betriebszugehörigkeit. Heute spielt das, jedenfalls im außertariflichen Bereich, kaum noch eine Rolle. Stattdessen erhöhen Unternehmen die Gehälter vor allem bei Mitarbeitern in „wettbewerbsrelevanten Schlüsselfunktionen“, sagt Personalmarkt-Geschäftsführer Tim Böger. Dazu gehören neben Führungskräften solche Kollegen, die neue Produkte entwickeln oder designen, deren Fertigung planen, den Vertrieb steuern und Innovationen vermarkten – also diejenigen, die über viel Spezialwissen verfügen. Dagegen verdienen Mitarbeiter mit einfacheren Tätigkeiten kaum mehr als vor einigen Jahren, vor allem in Jobs, die sich leicht auslagern lassen.

      Deshalb entwickeln sich die Gehälter von Fachkräften im Durchschnitt nur schwach. Laut Personalmarkt konnten sie 2007 nur knapp ein Prozent zulegen — zum Beispiel Verwaltungsangestellte, die gerade mal fünf Prozent mehr verdienen als vor fünf Jahren. Ihnen empfiehlt Gehaltscoach Martin Wehrle, mit Weiterbildung konsequent den eigenen Marktwert zu steigern und sich so für eine höhere Tarifgruppe zu qualifizieren. Mehr verdient, wer seinem Arbeitgeber zeigt, wie er künftig mehr leisten kann.

      Ob einfache Verwaltungsangestellte oder IT-Experte: Die variable Vergütung ist keine Manager-Domäne mehr: Knapp 70 Prozent der Tarifbeschäftigten mit mehr als sieben Jahren Berufserfahrungen, doppelt so viele wie 2004, bekommen Bonuszahlungen, schätzt Towers Perrin. Sollte sich Ihr Chef im Gehaltsgespräch beim Fixgehalt nicht mehr bewegen, dann sprechen Sie über einen höheren variablen Gehaltsanteil.

      Mehr Konjunktur, mehr Jobs, Quelle: dpa

      Wenn gar nichts mehr geht, dann bringen Sie Lohn-Zusatzleistungen ins Spiel. Viele Personalchefs denken gerade darüber nach, „die Löhne durch Benefits zu ergänzen“, sagt Vergütungsexperte Christian Näser von der Management-Beratung Kienbaum. Beliebt sind Dienstwagen-Upgrades, ein Zuschuss zu den Fahrtkosten, Weiterbildung oder mehr Freizeit. In sogenannten Cafeteria-Modellen werden Zusatzleistungen von einigen Arbeitgebern bereits institutionalisiert. Mitarbeiter bekommen dann ein Budget und können aus diversen Angeboten auswählen.

      Wenn Alter und Einkommen der Angestellten steigen, dann wird das Thema Vorsorge wichtig. Studien belegen, dass Mitarbeiter darauf immer größeren Wert legen. Darauf stellen sich die Arbeitgeber mit Angeboten zur betrieblichen Altersversorgung ein. Sie reservieren entweder Beiträge, die sie später als Pension auszahlen. Oder sie überweisen in eine Pensionskasse Geld, auf das der Mitarbeiter aus seinem Bruttogehalt noch etwas drauflegen kann. Diese sogenannte Entgeltumwandlung haben lange nur Manager und Führungskräfte genutzt, „heute nimmt der überwiegende Teil aller Angestellten an solchen Vorsorgeplänen ihrer Unternehmen teil“, sagt Marc Oliver Heine, Spezialist für betriebliche Altersversorgung bei der Beratungsfirma Watson Wyatt Heissmann. Der Vorteil: Wenn der Arbeitnehmer Beiträge aus seinem Bruttogehalt umwandelt, sinkt mitunter seine Steuerlast.

      Allerdings sorgen Aktiencrashs, Turbulenzen an den Finanzmärkten und Managementfehler dafür, dass Betriebsrenten und Pensionspläne mitunter schlechter ausfallen, als die Angestellten erwartet haben.

      Einsteiger: Uni-Absolventen spüren den Wettbewerb um kluge Köpfe, und für viele ist die Zeit der mickrigen Einstiegsgehälter vorbei.

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        Caroline Strack zum Beispiel verdient heute in ihrem ersten Job rund zehn Prozent mehr als Kollegen, die vor fünf Jahren auf gleicher Position anfingen. Die 28-Jährige ist Trainee beim Konsumgüterhersteller Unilever in Hamburg. Um für Jobeinsteiger wie Strack attraktiver zu sein, erhöhte Unilever die Trainee-Gehälter jedes Jahr um etwa zwei Prozent. Heute verdienen Strack und Kollegen etwa 43.000 Euro im Jahr, plus Bonus bei guter Leistung. Nach einem Jahr gibt es noch einmal 5000 Euro mehr. Sobald die Frischlinge erste Managementposten übernehmen, überweist ihnen Unilever 57.000 Euro im Jahr.

        Um ihr die Entscheidung für das Unternehmen zu erleichtern, lud Unilever Strack nach dem Vorstellungsgespräch zu einem eintägigen Besuch nach Hamburg ein. Ihr künftiger Chef nahm sich frei, ebenso wie der Marketingleiter. Sie führten die Mitarbeiterin in spe durch die Zentrale und stellten ihr die Kollegen vor. „Ich war beeindruckt, welches Interesse das Unternehmen an mir gezeigt hat“, sagt sie. Die Zusage fiel ihr entsprechend leicht.

        Nicht nur für gute Betriebswirte legen sich die Unternehmen ins Zeug. IT-Fachleute, Ingenieure und Naturwissenschaftler werden umworben wie lange nicht. Sie können rund 40.000 Euro als Einstiegssalär erwarten. Weil sie die begehrten Wissensarbeiter des High-Tech-Standorts Deutschland sind, werden ihre Einstiegsgehälter laut Towers Perrin dieses Jahr um mehr als sieben Prozent steigen.

        Das gilt allerdings nicht für alle. Sozial- und Sprachwissenschaftler verdienen mit rund 32.400 Euro in ihrem ersten Job deutlich weniger als ihre Kommilitonen der technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächer, und sie werden dieses Jahr, „nur wenig hinzuverdienen“, sagt Böger.

        Überhaupt beeinflusst der Studienabschluss das Einstiegsgehalt. Universitätsabsolventen liegen momentan mit im Durchschnitt 40.400 Euro an der Spitze, gefolgt von Fachhochschul-Diplomanden, die in ihrem ersten Job rund 37.000 Euro im Jahr nach Hause bringen. Die Personalmarkt-Experten schätzen, dass sich die Einstiegssaläre von Bachelor-Absolventen in den nächsten Jahren bei rund 35.000 Euro im Jahr einpendeln werden. Lediglich ein Auslands-Bachelor kann dann ein höheres Einstiegsgehalt bringen. Absolventen eines Masterstudiengangs können mit etwa 44.000 Euro im Jahr rechnen.

        Wer sich im Studium spezialisiert, seltene Sprachen beherrscht oder interkulturell erfahren ist, kann einen deutlichen Aufschlag auf sein Einstiegsgehalt erwarten. Diese Fähigkeiten sollten im Vorstellungsgespräch „deutlich genannt werden“, sagt Gehaltscoach Wehrle.

        Am wichtigsten ist es, seinen Marktwert kontinuierlich zu steigern. Dafür opferte Christiane Bewersdorff, 38, viel Freizeit. Mehrere Jahre assistierte die Industriekauffrau tagsüber der Personalentwicklung des Armaturenherstellers Grohe und bildete sich abends zur Betriebswirtin weiter. Während Kollegen zu Hause den Fernseher anknipsten, paukte sie drei Jahre lang Rechnungswesen, Marketing und Controlling. Das war eine anstrengende Zeit, aber die Mühe hat sich gelohnt. Jetzt ist sie Personalleiterin und betreut rund 500 Grohe-Mitarbeiter. Ihr Einkommen ist von einem Tarifgehalt auf ein außertarifliches Einkommen mit einem 25-prozentigen variablen Anteil gestiegen. Personalleiter verdienen in der Industrie gemäß einer aktuellen Personalmarkt-Studie durchschnittlich 87.000 Euro, in größeren Unternehmen oft deutlich mehr.

        Jede Fortbildung zählt ebenso wie jede zusätzlich übernommene Aufgabe: Im Gehaltsgespräch gilt es deshalb zu unterstreichen, wie sehr der eigene Wert für das Unternehmen mit dem neu erworbenen Wissen gestiegen ist.

        Das gilt besonders für Frauen: „Frauen sind so gut in vielen Dingen, aber bei Gehaltsgesprächen knicken sie zu schnell ein“, sagt Gehaltsberater Bethke. Das ist einer der Gründe dafür, dass sie noch immer weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Oft geben sie sich mit dem ersten Angebot zufrieden. Dabei gehört es zum Spiel bei Gehaltsverhandlungen, das erste Angebot zurückzuweisen.

        Verhandeln sollte jeder, und zwar regelmäßig. Irrtümlicherweise glauben viele Angestellte, dass sich bei guter Leistung auch das Gehalt mitentwickelt. Führungskräfte denken vielmehr: Wenn sich ein Mitarbeiter nicht meldet, „wird schon alles in Ordnung sein“, sagt Bethke. Er rät, etwa alle 18 Monate über Anpassungen des Gehalts zu reden.

        Wer immer wieder auf Gehaltsanpassungen pocht, signalisiert: Ich bringe besondere Leistungen. So stellen Sie nicht zuletzt sicher, dass Ihre Erfolge nicht als selbstverständlich abgehakt werden.

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