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Generation ü50 Wer früh aufsteigt, verdient später gut

Wer früh aufsteigt, braucht sich später wenig Sorgen um sein Gehalt zu machen. Wer als Führungskraft studiert hat, ist erst recht auf der sicheren Seite. Was Fach- und Führungskräfte jenseits der 50 verdienen können.

Diese Faktoren beeinflussen Ihr Gehalt
älterer Mann im Büro am Computer Quelle: Fotolia
Euro-Münzen liegen auf einer Karte mit dem Bundesland Hessen. Quelle: dpa
Frauen mit verschiedenem Gewicht Quelle: dpa
Kandidatinnen bei Germany´s Next Topmodel Quelle: dpa
Fußballer rasieren sich Quelle: REUTERS
Eine Frau Quelle: Fotolia
Einem Mann kommt Rauch aus den Ohren (Symbolbild) Quelle: Fotolia

Lohnt sich ein Studium finanziell? Und wie viel verdient ein Ingenieur, der frisch von der Uni kommt, im Vergleich zu einem Elektrotechnik-Gesellen? Geht es um Gehälter, dann geht es entweder um das Ost-West-Gefälle, das deutsche Durchschnittsgehalt - rund 1700 Euro netto - oder um Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen und ausgelernten Azubis.

Aber wie steht es eigentlich um die alten Hasen unter den Beschäftigten? Die Macher der Plattform Gehalt.de haben 34.949 Gehaltsdaten der letzten zwölf Monate analysiert und ermittelt, was Fach- und Führungskräfte jenseits der 50 im Mittel pro Jahr verdienen.

Studium vor allem für Führungskräfte lukrativ

Dabei fiel auf: Auch wenn sich zu Beginn einer Berufslaufbahn das Studium nicht immer finanziell bemerkbar macht, rechnet es sich bei Führungskräften jenseits der 50 auf jeden Fall: Unabhängig vom Beruf verdienen Führungskräfte über 50 Jahre mit Uniabschluss rund 126.200 Euro im Jahr, Führungskräfte ohne Diplom, Doktortitel und Co. kommen auf durchschnittlich rund 89.600 Euro brutto.

In diesen Bereichen verdienen Führungskräfte ü50 das meiste Geld

Auch bei Fachkräften ohne Personalverantwortung macht sich ein Hochschulstudium später bezahlt: akademische Fachkräfte verdienen rund 68.780 Euro brutto, die Kollegen ohne Studium kommen dagegen im Mittel jährlich auf rund 40.750 Euro.

Grundsätzlich zeigen die Daten von Gehalt.de aber auch: Wer im Laufe seines Berufslebens richtig gut verdienen möchte, sollte möglichst früh eine Position mit Führungsverantwortung übernehmen. Denn laut Studie steigt das Gehalt eines Facharbeiters bis zum 45. Lebensjahr regelmäßig an. Danach ist Ende - häufig sinkt das Gehalt dann sogar wieder. Bei Führungskräften steigt die Kurve dagegen weiter an.

In diesen Bereichen verdienen Fachkräfte ü50 am meisten

Wer auf eine klassische Führungsaufgabe keine Lust hat, aber trotzdem nicht auf ein Managergehalt verzichten möchte, der kann versuchen, innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben zu übernehmen. Auf diese Weise steigern Beschäftigte ihre Relevanz im Betrieb und verringern die Gefahr des beruflichen Stillstandes sowie der damit verbundenen Gehaltseinbußen.

Ein anderer Weg, eine finanzielle Stagnation zu vermeiden, ist es, regelmäßig seinen Arbeitgeber zu wechseln. Durch einen Jobwechsel sind in der Regel fünf bis zehn Prozent mehr Geld drin. Sich beruflich neu zu orientieren, erfordert allerdings ein Quäntchen Mut - und die entsprechende Nachfrage nach Arbeitnehmern der Generation 50 plus.

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