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Angesagte Gründer Die deutschen Startups des Jahres

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24 Millionen Dollar Finanzierung

Quelle: Pressebild

 Wooga

Jens Begemann ist Deutschlands Gründer der Superlative: 34 Millionen Menschen spielen jeden Monat die Computerspiele seiner Firma Wooga, kaum ein Startup kann bei diesen Zahlen mithalten. Und noch in einer anderen Kategorie liegt Wooga weit vorn: Im Frühjahr investierten Risikokapitalgeber Highland Capital Partners, Tenaya Capital und Balderton Capital insgesamt 24 Millionen Dollar in Begemanns Unternehmen – es war eine der größten Summen, die ein deutsches Startup je bekommen hat.

Wooga hat sich auf social games spezialisiert, einfache Spiele, die man auf Facebook mit seinen Freunden spielt. Das Vergnügen ist kostenlos, nur drei bis fünf Prozent der Nutzer kaufen sich virtuelle Gegenstände, die vielleicht einen Euro kosten und die Spieler schneller voranbringen. Trotzdem lohnt sich das Geschäft, wie das Beispiel Zynga zeigt: Eine Milliarde Dollar nimmt der Marktführer in diesem Jahr ein und wurde bei seinem Börsengang mit sieben Milliarden Dollar bewertet.

Wooga belegte in diesem Jahr lange den zweiten Platz in der Rangliste der erfolgreichsten Spieleentwickler bei Facebook und ist damit einer der härtesten Rivalen von Zynga.

Berühmte deutsche Gründer
Andreas von Bechtolsheim Quelle: Presse
Ibrahim Evsan Quelle: dpa
Stephan Uhrenbacher Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Lukasz Gadowski Quelle: Presse
Lars Hinrichs Quelle: Presse
Gerrit Schumann Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche
Oliver, Marc und Alexander SamwerDie drei Brüder (im Bild: Oliver Samwer) gelten als Bad Boys der Gründerszene. Dabei halten sie sich nur an eine simple Erfolgsregel, die viele Serienunternehmer zu ihrem Motto erklärt haben: Lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht. Der Erfolg gibt ihnen Recht. So gründeten sie die deutsche Kopie des US-Auktionshauses Ebay, riefen danach den Klingeltonriesen Jamba ins Leben und hatten auch beim Facebook-Klon StudiVZ ihre Finger mit im Spiel. Quelle: Armin Brosch für WirtschaftsWoche

  

Intelligent Apps

Das Smartphone kann vieles und immer mehr nutzen es auch, um sich ein Taxi zu rufen. Das geht beispielsweise mit der kostenlosen App myTaxi des Hamburger Startups Intelligent Apps. Per GPS werden Besteller und freie Taxen geortet, auf dem Handy-Display lässt sich verfolgen, wie das Taxi heranfährt. Die Taxifahrer zahlen für jede vermittelte Fahrt 79 Cent an das Startup und sollen sich dafür irgendwann die dreistelligen Monatsgebühren für die Taxizentralen sparen können.

Doch genau das ist den Taxizentralen ein Dorn im Auge, in Wien versuchen sie daher den Fahrern die Nutzung des Dienstes zu untersagen. Andere lassen sich jedoch auf die neue Konkurrenz ein, der Taxiverband Deutschland plant eine eigene App, die im kommenden Jahr herauskommen soll.

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