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Evernote-Chef Libin "Krieg um Daten"

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Warnung vor HTML5

Apple-Shop Quelle: dpa

Wofür genau?

Es gibt viele verschiedene Betriebssysteme, auf denen unser Produkt laufen muss: iPhone, iPad, Android, Windows, Windows Phone und so weiter. Wir haben inzwischen 125 Mitarbeiter – in Kalifornien, Texas, Tokio und Moskau. Zudem planen wir weitere Studios in Peking, Singapur und Zürich. Unsere Beschäftigtenzahl hat sich binnen eines Jahres vervierfacht. Und nächstes Jahr werden wir wahrscheinlich genauso schnell wachsen. Das kann einem ziemlich Angst machen.

Bei der Flut mobiler Betriebssysteme sehen einige nur einen Ausweg: Statt für jedes Gerät eigene Apps zu entwickeln, programmieren Sie eine Art Web-Site im sogenannten HTML5-Format. Die bietet ähnliche technische Möglichkeiten wie eine native App, läuft aber auf allen Plattformen.

HTML5 ist eine großartige Technik, aber kein Ersatz für herkömmliche Apps.

So mancher Entwickler würde Ihnen widersprechen. Einige Medienhäuser wie etwa die Londoner „Financial Times“ nutzen bereits HTML5 für ihre iPad-Apps.

Kluge Köpfe werden sich nicht verleiten lassen. In einer Welt mit unendlichem Wettbewerb gewinnt die beste Nutzererfahrung. Entwickelt jemand eine App auf Basis von HTML5, um Entwicklungskosten zu sparen, und ein anderer eine exzellente native App, wird Letztere gewinnen. Nicht nur weil sie besser ist und mehr Funktionen bietet. Apple, Amazon und Google werden das Programm, wenn es wirklich gut ist, auch in ihren virtuellen Softwareläden bewerben. Entwickler, die dennoch auf HTML5 setzen, werden es bereuen.

Wann wird HTML5 in der Lage sein, ein Nutzererlebnis zu erzeugen wie eine herkömmliche, speziell für iPhone oder Android entwickelte App?

Niemals. Native Apps werden immer besser sein. Man schaue sich die neue Flipboard-iPhone-App an...

...ein Programm, das Inhalte aus Blogs, Nachrichtenseiten und Social Networks wie in einem Magazin grafisch ansprechend aufbereitet.

So etwas Faszinierendes ist mit HTML5 nicht möglich.

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