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Gründerszene Startups machen Berlin reicher

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Exits im ersten Quartal

Die besten Standorte für Startups
Platz 17: Berlin Quelle: dpa
Platz 10: Moskau Quelle: dpa
Platz 9: Bangalore Quelle: Reuters
Platz 8: Sao Paulo Quelle: Reuters
Platz 7: Singapur
Platz 6: Los Angeles Quelle: AP
Platz 5: Tel Aviv Quelle: Reuters

Hinzu kamen im ersten Quartal 2014 einige erfolgreiche Exits. Der Medienunternehmer Dirk Ströer übernahm für 50 Millionen Euro die Mehrheit am Kurznachrichten-Dienstleister Hoccer, die Mediaagentur GroupM kaufte die profitable Content- und Werbeplattform Plista für mehr als 30 Millionen Euro, der Online-Werbevermarkter Sociomantic ging für bis zu 200 Millionen US-Dollar an Dunnhumby.

Berlin zieht aber auch Gründer aus dem Ausland an. Das zeigt das Beispiel von SoundCloud.

Gründer sind zwei visionäre Schweden, die sich die Hauptstadt 2007 als Brutstätte ausgesucht haben. Die Talente, der Optimismus und der Lebensstil Berlins zogen sie ihrer Aussage nach von Stockholm an die Spree.

Knapp sieben Jahre später hat SoundCloud die Art und Weise, wie Musik im Internet geteilt wird, auf den Kopf gestellt und wird derzeit mit etwa 700 Millionen Dollar bewertet.

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    Umgekehrt gelingt es Berliner Startups wie zum Beispiel Sponsorpay immer öfter, im Silicon Valley Fuß zu fassen und sich als relevanter Anbieter zu etablieren. Sponsorpay wird inzwischen als eines der Top 10-AdTech-Unternehmen in den USA genannt. Small Improvements, Entwickler einer Software zur Vereinfachung von Feedback-Prozessen in Unternehmen, hat sich einen weltweiten Kundenstamm namhafter Unternehmen aufgebaut, viele davon im Silicon Valley. Dort unterhält das Unternehmen neuerdings ein Vertriebsbüro.

    Nun gibt es keine Garantie dafür, dass diese junge Generation von Startup-Erfolgsgeschichten, darunter auch Wooga, ResearchGate oder Mister Spex, weitergeführt wird. Eine Vielzahl von revolutionären Ideen wird jedoch derzeit umgesetzt - und im Falle eines Erfolgs automatisch ein Faktor für den Wirtschaftsstandort Berlin.

    Stellvertretend für die große Anzahl an Hoffnungsträgern ist TVSmiles. Fernsehzuschauer nutzen während der Werbepausen ihren „Second Screen“ auf dem Tablet oder Smartphone, um bei TV-Werbespots Rätsel zu lösen und zu spielen. Dafür werden sie mit Sammelpunkten und Gutscheinen belohnt. Wird dies zur Gewohnheit, hat TVSmiles das Potential, das Spielfeld für Werbeschaffende grundlegend neuzugestalten. Die App konnte schon über eine Million Nutzer gewinnen.

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