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Gründerwettbewerb In der Limousine zum Showdown

Im Finale des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs kämpften fünf Gründerteams um den Preis, den Chefredakteur Roland Tichy am 20. September vor 120 geladenen Gästen aus der deutschen Gründerszene verleihen wird. Mit etwas Glück können Sie als Gast beim feierlichen Dinner dabei sein.

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WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb

„Wer soll Ihr Produkt eigentlich kaufen?“ „Passt Ihr Team wirklich zusammen?“ Und: „Wie wollen Sie Ihr Unternehmen überhaupt skalieren?“ Wer den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb gewinnen möchte, muss sich von den Juroren fast jede Frage gefallen lassen – und auspacken. So auch beim Finale in der vergangenen Woche, hoch über den Dächern von Köln, in der „Panther Lounge“ der Anwaltskanzlei Osborne Clarke. Den sechs Juroren blieb wenig Zeit, das Kuchenbuffet und den Fernblick bis zum Siebengebirge zu genießen: Eine halbe Stunde nahmen sie jedes der fünf Gründerteams ins Kreuzverhör. Sie fragten nach Geschäftszahlen und Geldgebern, Rückschlägen und Risiken, Meilensteinen und Möglichkeiten.

Gründer stellen sich vor: Meine Möbelmanufaktur

Zum sechsten Mal

In diesem Jahr findet der WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb bereits zum sechsten Mal statt – und in kaum einem Jahr zuvor machten die Finalisten den Juroren die Entscheidung so schwer wie in diesem.

Zum Auftakt präsentierten die Jungunternehmer des Startups „Meine Möbelmanufaktur“, wie sie ein traditionelles Produkt ins Internetzeitalter katapultieren: Auf ihrer Online-Plattform lassen sich Regale, Schränke und Sideboards nach Wunsch konfigurieren – einige Wochen später liefern die Gründer die Wunschmöbel nach Hause. Kunden aus ganz Deutschland haben schon bei dem Gründerduo bestellt.

Gründer stellen sich vor: Restube

Kurz danach fuhren die Gründer von Blacklane standesgemäß in einem blank polierten schwarzen Schlitten vor: Das Duo hat eine Online-Plattform samt Smartphone-App entwickelt, über die sich schnell und unkompliziert Limousinen samt Chauffeur ordern lassen. Für die Kunden ist das praktisch und nur wenig teurer als ein Taxi – den Anbietern hilft es, ihre Fahrzeuge besser auszulasten und damit mehr zu verdienen.

Es bleibt spannend

Das Team von Smarchive kam mit einem Tablet-PC unterm Arm und beeindruckte die Juroren mit seiner Online-Technologie, mit der sich sämtliche Verträge, Briefe und Quittungen in die Cloud des Internet transferieren lassen. Smarchive organisiert die Dokumente, fasst Einnahmen und Ausgaben zusammen und erinnert an Kündigungsfristen und Zahlungsverpflichtungen.

Und die Erfinder von Restube demonstrierten eine kleine, faustgroße Tasche, die Wassersportler sich um die Hüfte schnallen können: In Notsituationen genügt ein Zug an einer Schnur und ein orangefarbener Schwimmkörper bläst sich auf, an dem man sich festhalten kann, um nicht unterzugehen. Das überzeugte: Hätten die Erfinder ein paar Exemplare mehr dabei gehabt, hätten sich die Juroren vermutlich sofort damit eingedeckt.

Gründer stellen sich vor: Blacklane

Vier Teams, vier Vorträge, vier Fragerunden: Das ist erschöpfend. Da passte es gut ins Programm, dass Team Nummer Fünf einige Kostproben seines Produkts mitgebracht hatte: CoffeeCircle kauft Kaffee von Kooperativen in Äthiopien zu fairen Preisen, röstet ihn selbst und vermarktet ihn via Internet. Während zwei Gründer ihre Geschäftsidee vorstellten, brühte der dritte frischen Duromina-Kaffee auf – die beste Bohne Ostafrikas dieses Jahres, zitronig und mit Süßholznoten.

Die Entscheidung ist gefallen

Damit gestärkt ließ die Jury nach dem fünfstündigen Pitch noch einmal alle Geschäftsideen Revue passieren: Fairer Kaffee, Möbel nach Maß, innovativer Rettungssack, praktische Limousinen-App und nützliches Dokumenten-Portal. So unterschiedlich die Produkte, so schwer die Entscheidung, so heftig die Diskussionen unter den Juroren.

Gründer stellen sich vor: Coffee Circle

Inzwischen ist die Entscheidung gefallen – doch bis zum 20. September bleibt es spannend: Dann verkündet und ehrt WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy in München den Sieger, der dann ein Jahr lang von den fünf Partnern des Wettbewerbs mit Sachleistungen im Wert von bis zu 300.000 Euro gefördert wird.

Gründer stellen sich vor: Smarchive

Sie haben die Chance bei der feierlichen Preisverleihung dabei zu sein: Wenn Sie eine von zwei Freikarten für das Dinner im Münchner Restaurant Lenbach gewinnen möchten, schicken Sie eine Mail mit einer kurzen Begründung an aktion@wiwo.de, Betreff: Gründerwettbewerb. Die beiden Gewinner werden am 13. September benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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