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Inspiration gesucht Drei Tipps für mehr Kreativität

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Vom Flash zum Flow

2. Wacher Geist

Mit "Mindset" ist die Perspektive gemeint, von der aus Menschen auf etwas sehen. Auch die anregendste Umgebung hilft wenig, wenn man "zu" ist, weshalb sich der Flash nur einstellt, wenn er uns aufgeschlossen antrifft (open mindedness): Offen für neue Erfahrungen; sich den Dingen lieber annähern zu wollen, statt sie zu vermeiden - das ist der Nährboden für frische Ideen.

Oder, pathetisch aber wahr, für gesellschaftliches, organisationales und individuelles Wachstum. Augen zu und durch ist zwar auch eine Perspektive, Augen auf und durch aber besser. Denn, so die renommierte Emotionsforscherin Barbara Fredrickson, die wache, offene Haltung führt zu neuen Erfahrungen und Erfahrungen wiederum zu Fähigkeitsaufbau und Fähigkeiten schließlich in aufschießende Erfolgsspiralen. Die neuen Erfahrungen stellen sich jedoch oft erst ein, wenn wir der Erfahrung ermöglichen, uns auch wirklich zu finden. Daher ist die einfachste Form aktiver Selbstinspiration, einfach mit etwas anzufangen und während des Tuns wach für die erhellenden Momente zu sein. Der Blick nach innen verstärkt sich somit.

3. Catch-Modus aktivieren

Haben wir ein inspirierendes Umfeld und sind offen, können wir auf Inspiration hoffen. Allerdings huscht sie ziemlich schnell durch den Geist, weshalb die Inspirationsforscher Thrash und Maruskin (2014) zu dem Schluss kommen: "Sobald du eine Idee hast, die es wert ist darüber zu schreiben, schreibe; sobald du ein Ziel hast, das es wert ist, verfolgt zu werden, verfolge es, bevor das Licht schwach wird“.

In fünf Schritten zum Innovationsführer

Es geht also um das "sobald". Denn der kurze Moment des Flashs ist flüchtig und verdunkelt sich, sobald wir ihn nicht mehr beachten. Zentral wäre demnach, die kleinen Momente der Inspiration wahrzunehmen und umzusetzen, sobald wir sie wahrnehmen - sogleich sollten wir den Flash-Moment "beherzt beim Schopfe fassen" - er wirkt dann weiter, weil er muss.


Konträr zum plötzlichen, flüchtigen Flash liegt der oft genannte, andre Motivationszustand, der Flow. Wir können plausibel annehmen, dass wahrgenommene Flash-Momente leicht in den Flow führen, wenn wir ihrer Energie unmittelbar folgen - sie also direkt ins Handeln umsetzen.

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