Start-up-Konferenz „Surge“ Viele Heimkehrer aus Silicon Valley in Indien

Bei der ersten Ausgabe der Technologie-Konferenz „Surge“ in Bangalore haben die Teilnehmer den Aufstieg Indiens zu einer Start-up-Nation gefeiert.

Start-up-Konferenz: Viele Heimkehrer aus Silicon Valley in Indien. Quelle: dpa

Viele der IT-Experten, die Unternehmen im kalifornischen Silicon Valley mit aufgebaut hätten, kehrten nun nach Indien zurück, sagte „Surge“-Gründer Paddy Cosgrave bei der Eröffnung am Dienstag. Junge Talente blieben nun vermehrt im Land statt auszuwandern. Derzeit gibt es nach Regierungsangaben rund 4200 junge Technologiefirmen auf dem Subkontinent, damit liegt Indien nach den USA und Großbritannien nun an dritter Stelle.

Im vergangenen Jahr wurden rund neun Milliarden US-Dollar (8,2 Milliarden Euro) in indische Start-ups investiert. Derzeit sehen die Jungunternehmer in Städten wie Bangalore und Hyderabad eine Konsolidierung; das Geld fließt nicht mehr ganz so rasant in ihre Firmen. Dennoch meinte Karthik Reddy von der Wagniskapitalgesellschaft Blume Ventures bei der Konferenz: „Wir haben im vergangenen Jahr einen Blick auf das erhascht, was kommen kann.“

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Die indische Regierung hatte im Januar erklärt, Start-ups im Land mit Steuervergünstigungen und Finanzierungsmodellen zu unterstützen. In Indien kommen jeden Monat rund eine Million junger Menschen neu auf den Arbeitsmarkt. Die nur schwach entwickelte Fabrikproduktion kann sie nicht absorbieren. Deswegen hofft die Regierung nun auch auf den IT-Sektor.

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