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Start-Ups Copycats sind besser als ihr Ruf

Unternehmensgründer, die Geschäftsideen erfolgreich nachahmen, spalten die deutsche Gründerszene. Sofern man keine Rechte verletzt, kann es aber durchaus sinnvoll sein, gute Ideen zu imitieren – auch für die Imitierten.

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Gründer Casacanda Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche

Geschwungene Sessel ohne Ecken und Kanten, schicke Hängelampen, Garderobenhaken in leuchtenden Farben oder flauschige Teppiche: Wer schicke Möbel und Wohnaccessoires suchte, war bei Casacanda richtig. Wer dafür kein Vermögen ausgeben wollte, ebenso: Mit Preisnachlässen von bis zu 70 Prozent bot das Startup seine Produkte an. Zumindest denen, die sich auf der Online-Plattform angemeldet hatten. Und schnell zugriffen. Denn die Angebote waren stets nur für kurze Zeit und in kleiner Stückzahl vorrätig.

Das eigentlich simple Geschäftsmodell schlug innerhalb kürzester Zeit ein wie eine Bombe: 250 000 Nutzer, 60 Mitarbeiter, drei namhafte Investoren – gerade mal sieben Monate brauchten die Gründer Roman Kirsch, Sascha Weiler und Christian Tiessen, um ihr Internet-Startup aufzubauen. Und ihr Unternehmen schließlich für ein paar Millionen Euro zu verkaufen.

Die besten Standorte für Startups
Platz 17: Berlin Quelle: dpa
Platz 10: Moskau Quelle: dpa
Platz 9: Bangalore Quelle: Reuters
Platz 8: Sao Paulo Quelle: Reuters
Platz 7: Singapur
Platz 6: Los Angeles Quelle: AP
Platz 5: Tel Aviv Quelle: Reuters

Deutschland hat den Ruf als Klonland weg

Zweifellos eine Erfolgsgeschichte – auch wenn die Gründer dafür nicht nur Respekt eingeheimst haben. Zu ähnlich war Casacanda seinem Käufer, dem US-Unternehmen Fab.com. Casacanda war das, was die Gründerszene abfällig einen „Klon“ nennt.

Für Mitgründer Sascha Weiler ist das halb so wild: „Wir haben uns von Fab inspirieren lassen.“ Und zwar ganz bewusst: Im Sommer 2011 schauten sich die Gründer mehrere funktionierende Konzepte an – „dann haben wir uns die Rosinen rausgepickt und Vollgas gegeben“.

Die Rosinen rauspicken, nachahmen, schnell aufbauen, das Original überholen oder an eben jenes verkaufen – das gilt heute als ein typisch deutsches Konzept unter Unternehmensgründern. Egal, ob Ebay, Facebook oder Twitter: Deutsche Gründer kopieren, was sich kopieren lässt. Spätestens seit die Brüder Oliver, Alexander und Marc Samwer mit ihrer Startupfabrik Rocket Internet das US-Gutscheinportal Groupon imitierten und Citydeal für einen dreistelligen Millionenbetrag ans Original verkauften, hat Deutschland den Ruf als Klonland weg.

Nachahmen ist lukrativ

Oliver Samwer Quelle: Armin Brosch für WirtschaftsWoche

Nachahmen ist so lukrativ, dass kürzlich eine Gruppe von Managern Rocket Internet verließ und die Klonfabrik der Samwer-Brüder selbst klonte: Project A Ventures heißt der Inkubator, der ähnlich wie Rocket Internet Geschäftsmodelle importiert. Die Samwer-Brüder selbst gießen im Wochentakt weiter Öl ins Feuer: Im Februar kopierten die Klonkrieger das Portal Pinterest. Und kürzlich wurde bekannt, dass sie auch das US-Unternehmen Square imitieren, das ein neues Bezahlsystem für Kreditkarten etablieren will. Natürlich schickten sie auch eine Kopie von Fab.com ins Rennen. Die ähnelte dem US-Vorbild so sehr, das dessen Gründer nur zwei Worte fand: „Complete Rip-off“ – totale Abzocke.

Auch Christian Reber bereitet das Sorgen. Der Mitgründer des Unternehmens 6wunderkinder hat mit etwa 30 anderen Startups deswegen zur „Anti-Copycat-Revolution“ aufgerufen und fordert vor allem zu echter Innovation auf. „Klonen“, sagt Reber, „ist nicht nachhaltig.“

Bekannte Kopien erfolgreicher Firmen

Wissenschaftler sehen das anders. „Nachahmer werden gewaltig unterschätzt“, sagt Alexander Nicolai, Entrepreneurship-Professor an der Universität Oldenburg. Aktuell untersucht Nicolai, wie sich Geschäftsideen in 28 Ländern der Erde verbreiten. Dazu verfolgte er vier Geschäftsmodelle, die Hunderte Male nachgeahmt wurden. Dabei zeigte sich: Weder das soziale Netzwerk Facebook noch das Businessnetzwerk LinkedIn oder das Videoportal YouTube waren die Ersten ihrer Art – und dennoch sind sie heute Marktführer. Für Nicolai ist klar: „Frühe Nachahmer sind oft erfolgreicher als die Vorbilder.“

Zudem sind die Trittbrettfahrer weder ein neues noch ein deutsches Phänomen. Leica etwa brachte Mitte der Zwanzigerjahre die erste Kleinbildkamera auf den Markt und strich satte Pioniergewinne ein, bevor Nachahmer den Erfolg sogar noch übertrafen. Bayer vermarktete als Erstes Aspirin – heute gibt es zahllose ähnliche Medikamente. McDonald’s ahmte das Geschäftsmodell der Kette White Castle nach, und der Kreditkarten-Pionier Diners Club musste zusehen, wie er von Visa, Mastercard und Co. überholt wurde.

Ebenso wenig wie Deutschland das Land der Nachahmer ist, sind die USA das Land der Pioniere. Das erste soziale Netzwerk hörte auf den Namen 5460 und entstand Nicolais Studie zufolge in China. Die erste Video-Plattform hieß nicht YouTube, sondern Metacafe und erblickte in Israel das Licht der Welt. Selbst Apple, das sich mit Samsung derzeit heftige Patentstreitigkeiten liefert, sei ein großer Imitator, sagt Oded Shenkar, Professor am Fisher College of Business im Bundesstaat Ohio. Gründer zitieren den Apple-Erfinder Steve Jobs übrigens gerne mit einem Satz des Künstlers Pablo Picasso: „Gute Künstler kopieren, großartige Künstler klauen.“

Lange Tradition

Tamyca Gründer Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Copycats haben also eine lange Tradition. Allerdings wird heute schneller imitiert als in der Vergangenheit, hat Forscher Shenkar beobachtet: Globalisierung und Internet erleichtern den Transfer von Ideen. Der Wissenschaftler hat sich in seinem Buch „Copycats“ mit dem Phänomen beschäftigt. „Es ist falsch, Unternehmertum mit Innovation gleichzusetzen“, sagt er, „die Mehrzahl der Startups imitiert, adaptiert oder importiert funktionierende Geschäftsideen.“

Und das ist nicht einmal schlecht. Imitatoren sorgen ebenso für Wachstum, Wohlstand und Jobs wie Innovatoren, sagen Forscher wie Shenkar und Nicolai. Die Nachahmer sparen Studien zufolge etwa ein Drittel der Kosten ein, die der Innovator hat. Außerdem fällt es ihnen leichter, wie Casacanda an Geld von Risikokapitalgebern zu kommen, weil sich das Konzept bereits bewährt hat. „Die profitabelsten Unternehmen sind oft diejenigen, die eine kräftige Prise Nachahmung enthalten“, so Shenkar.

Es ist einerseits verständlich, dass sich die Innovatoren darüber aufregen: Sie haben Arbeit, Energie und Geld in ihr Geschäftsmodell gesteckt, das nun von anderen kopiert wird. Sie haben sich in Sackgassen verirrt, die andere umgehen. Sie haben bei Geldgebern an verschlossene Türen geklopft, die ihren Nachahmern weit offen stehen. Nur eines vergessen die Pioniere dabei oft: Sie selbst können davon profitieren, wenn sie imitiert werden.

Raus aus der Komfortzone

Michael Minis und seine Mitgründer verzichteten im Juni 2010 auf viel Schlaf. Bis tief in die Nacht diskutierten sie ihre Geschäftsidee. Minis erzählte den anderen von Car2Go, einem Angebot des Autoherstellers Daimler, das es ermöglicht, Kleinwagen spontan und minutenweise anzumieten. Ein Mitgründer berichtete von der US-Firma Rent-A-Wreck, die alte Autos günstig verleiht.

Berühmte deutsche Gründer
Andreas von Bechtolsheim Quelle: Presse
Ibrahim Evsan Quelle: dpa
Stephan Uhrenbacher Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Lukasz Gadowski Quelle: Presse
Lars Hinrichs Quelle: Presse
Gerrit Schumann Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche
Oliver, Marc und Alexander SamwerDie drei Brüder (im Bild: Oliver Samwer) gelten als Bad Boys der Gründerszene. Dabei halten sie sich nur an eine simple Erfolgsregel, die viele Serienunternehmer zu ihrem Motto erklärt haben: Lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht. Der Erfolg gibt ihnen Recht. So gründeten sie die deutsche Kopie des US-Auktionshauses Ebay, riefen danach den Klingeltonriesen Jamba ins Leben und hatten auch beim Facebook-Klon StudiVZ ihre Finger mit im Spiel. Quelle: Armin Brosch für WirtschaftsWoche

Wie wäre es, wenn man die Konzepte kombinieren und erweitern würde, fragten sich Minis und seine Partner. Die Antwort heißt Tamyca: eine Internet-Plattform, auf der Privatpersonen ihre Autos aneinander vermieten, stunden- oder tageweise. Mit Versicherung und ohne zusätzliche Technik. Anders als Car2Go braucht das Startup dafür nicht mal einen Fuhrpark, es verdient an jeder Vermietung über seine Internet-Plattform mit. Eine bestechende Idee – mit einem Haken: „Wir waren die Ersten“, sagt Minis, „aber das hieß auch, dass wir die Menschen erst von unserer Idee überzeugen mussten.“

Dabei bekamen sie unverhoffte Schützenhilfe. Denn kaum war Tamyca gestartet, entdeckten Wettbewerber den Markt. Was den Gründern zunächst die Sprache verschlug: Die Konkurrenten entschieden sich für ein ähnliches Preismodell, selbst ihre Internet-Seiten ähnelten Tamyca. Ein Anbieter habe sogar versucht, Kunden gezielt abzuwerben, erzählt Minis. „Über all das waren wir nicht glücklich“, sagt der Gründer, „aber die Nachahmer haben uns auch sehr geholfen.“ Sie trugen dazu bei, die Idee unter den Menschen zu verbreiten. Und signalisierten Geldgebern, dass der Markt attraktiv sein muss.

Nachdem sich Tamyca auf der Suche nach Kapitalgebern anfangs die Zähne ausgebissen hatte, beteiligte sich nun ein Frühphasenfinanzierer. Dadurch gelang es dem Startup sogar, seinen Vorsprung auszubauen: Nach Angaben der Gründer sind auf der Plattform inzwischen 2500 Autos verfügbar und rund 15 000 Nutzer registriert – ein Marktanteil von 70 Prozent. „Viele Ziele haben wir schneller erreicht als gedacht“, sagt Minis, „die unverhoffte Konkurrenz hat uns einfach Beine gemacht.“

Innovation durch Imitation

Mister Spex Gründer Dirk Graber Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Nachahmer helfen aber nicht nur dabei, einen Markt zu erschließen, sondern fördern auch völlig neue Ideen zutage. Das zeigt die Geschichte des Karlsruher Startups Gloveler. Dessen Gründer kamen im Frühjahr 2007 auf die Idee, eine Internet-Plattform aufzubauen, auf der Privatpersonen Zimmer und Wohnungen vermieten können. Das sollte für die Kunden günstiger und individueller sein, als Hotelzimmer zu buchen. Die Gründer planten, bei jeder Buchung ein paar Euro mitzuverdienen.

Die Idee war so neu, dass auch Gloveler bei Investoren nicht landen konnte. Die Gründer schickten ihren Businessplan etwa an Stephan Uhrenbacher, einen Serienunternehmer und Investor, der unter anderem auch am Ökomarktplatz Avocado Store beteiligt ist, dem Sieger des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs 2010 – doch der lehnte ab. Gloveler-Mitgründer Marco Umfahrer hat eine simple Erklärung: „Wir waren zu früh dran.“

Also setzten sie ihr Projekt mit der Hilfe eines Exist-Gründerstipendiums um, mit dem das Bundeswirtschaftsministerium innovative Ausgründungen aus der Wissenschaft fördert. Dann bauten sie das Unternehmen langsam auf. Inzwischen sind auf Gloveler 35 000 Privatunterkünfte in mehr als 60 Ländern buchbar – und das, obwohl im Jahr 2011 eine ganze Armada von Nachahmern startete.

Der Erfolg des amerikanischen Unternehmens Airbnb, das 2008 in den USA an den Start ging, hatte die Klone geweckt. Wie üblich kupferten die Samwer-Brüder die Idee ab und nannten ihr Portal Wimdu. Stephan Uhrenbacher, der sich für Gloveler nicht hatte erwärmen können, brachte die Plattform 9flats an den Start. Airbnb selbst kam über den Teich, um Europa zu erobern. Plötzlich berichteten die Medien über den Dreikampf, den Investoren mit Millionen von Euro befeuerten – nur von Vorreiter Gloveler war keine Rede.

„Natürlich hat uns das geärgert“, sagt Gründer Umfahrer, „aber geschadet hat es uns nicht.“ Die Nachahmer seien der beste Beleg dafür, dass Markt und Geschäftsmodell funktionieren. Und tatsächlich: Seit 2011 erwirtschaften die Gloveler-Gründer Gewinne. Und sie machen sich das zunutze, was ihnen anfangs Angst eingejagt hat: das wachsende Angebot an Wettbewerbern. Die Gründer haben einen „Unterkunftsmanager“ entwickelt, mit dem Vermieter ihre Präsenz, Belegungskalender und Buchungen auf den verschiedenen Plattformen koordinieren können. Imitation erzeugt Innovation.

Brillen anprobieren im Internet

„Nachahmer werfen Fragen auf, über die man sich als Gründer Gedanken machen muss“, sagt auch Dirk Graber. „Was ist einzigartig an uns? Was kann ich besser machen?“ Graber weiß das, weil er sich diese Fragen selbst stellen musste. Der Jungunternehmer gründete 2007 einen Online-Shop namens Mister Spex. Zuvor hatte er vom britischen Anbieter GlassesDirect gehört, der seit 2004 günstige Brillen im Internet verkauft. Graber war davon überzeugt, dass sich auch hochwertige Markenbrillen übers Netz verkaufen lassen, wenn er sie den Kunden unverbindlich zusenden und bei Missfallen kostenlos zurücknehmen würde.

„Ich musste mir anfangs anhören, dass man fast alles übers Internet verkaufen kann, aber doch keine Brillen“, erzählt Graber. Er bewies, dass es doch funktioniert: Heute zählt das Startup mehr als 300 000 Kunden, Tag für Tag verschickt sein Team 2000 Pakete, im Jahr 2011 lag der Umsatz bei 17 Millionen Euro. Grabers Schlüssel zum Erfolg: „Anfangs sind die Barrieren für Wettbewerber sehr niedrig, deswegen muss man schnell Alleinstellungsmerkmale schaffen.“

Grabers Clou: Im Online-Shop können Nutzer mit Web-Kamera die Brillen in einer eigens entwickelten 3-D-Anprobe testen. Und um sich noch weiter abzuheben, kooperiert Graber seit einigen Monaten mit Optikern, die ihm neue Kunden vermitteln.

Das lässt sich kaum kopieren – deswegen konnte Graber nur müde schmunzeln, als kürzlich ein Plagiat auftauchte: Ein russisches Unternehmen hatte seine Homepage fast identisch nachgebaut. „Wir wussten, der kann uns nichts anhaben“, sagt Graber, „und wer weiß, ob wir vor Gericht überhaupt etwas erreicht hätten.“

Schutzrechte sichern

Philipp, Patrik und Daniel Tykesson Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Tatsächlich ist es schwierig, das eigene Unternehmen gegen Nachahmer zu schützen. Grundsätzlich bestehe Nachahmungsfreiheit, sagt Martin Pachl, Rechtsanwalt bei Osborne Clarke. „Abstrakte Geschäftsideen und -modelle können deswegen meist problemlos imitiert werden.“

Nur wer eine technologische Neuheit entwickelt, kann beim Deutschen Patent- und Markenamt Schutzrechte beantragen. Diese sollen es den Erfindern ermöglichen, Pioniergewinne einzufahren, und so einen Anreiz für weitere Erfindungen schaffen. Außerdem können Designs als Geschmacksmuster eingetragen werden, Firmen- und Produktnamen lassen sich als Marken schützen. „Letzteres empfehlen wir allen Gründern“, sagt Pachl, „vorher sollten sie aber klären, ob die Marken in der gewünschten oder in ähnlicher Form schon in Gebrauch sind.“

Die Gründer des Remagener Startups E-Bility haben das rechtzeitig getan. Philipp, Patrik und Daniel Tykesson produzieren Elektroroller im Retro-Design und haben damit im Jahr 2011 den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb gewonnen, der jetzt neu ausgeschrieben wird.

Nicht alles gefallen lassen

Wie man sich gegen illegale Plagiate wehrt, weiß Jiri Katter ganz genau. Wer sich ein Bild davon machen will, wie der Seriengründer gegen Plagiatoren vorgeht, muss ihn in Bochum besuchen. In der Halle seines Unternehmens Katter Furniture stapeln sich geschwungene Sideboards, trendige Regale, schicke Notebook-Tische und andere Möbel, die er entworfen hat. Dazwischen stehen zwei DJ-Tische, die einander sehr ähnlich sind – der eine ist von Katter gestaltet, der andere ein Plagiat. Als er die Raubkopie vor ein paar Jahren entdeckte, besuchte Katter den Anbieter auf einer Messe, machte Fotos und schaltete seinen Anwalt ein. Nach langem Hin und Her nahm der Plagiator den Tisch vom Markt und entschädigte Katter.

Gründer



Der erste, aber nicht der letzte Fall. Inzwischen steht in Katters Halle ein grauer Schrank voller Akten. Sie bezeugen, wie er und seine Anwälte immer wieder gegen Nachahmer vorgehen – stets mit viel Einsatz, aber bisher immer mit Erfolg. „Ich kämpfe eben“, sagt Katter. Denn bei allem Lob für Imitation gilt auch: Pioniere müssen sich nicht alles gefallen lassen.

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