Startup der Woche

Beim Shoppen spenden

Oliver Voss
Oliver Voß Ehem. Redakteur Menschen der Wirtschaft Zur Kolumnen-Übersicht: @ovoss auf Twitter

Ein neues Prinzip wird geschäftsfähig: wer Geld durch einen Verkauf erhält, dem fällt es leichter für wohltätige Zwecke/an Hilfsorganisationen zu spenden

Die Billion-Dollar-Start-ups
Foursquare auf dem iPhone Quelle: dapd
airbnb Quelle: Screenshot
Das undatierte Firmenhandout des Internet-Musik-Diensts Spotify zeigt den Firmengründer einen Screenshot der Plattform Quelle: dpa
Bleacher ReportDie Sportseite Bleacher Report gibt es erst seit 2007. Mittlerweile besuchen rund 25 Millionen Nutzer pro Monat die Homepage, um sich Videos, Analysen und Hintergrundberichte zu verschiedensten Sportthemen anzusehen. Die Zahl der sogenannten unique user macht den bleacher report zur viertgrößten Sport-Website im Netz. Für Nachrichtendienste ohne Sportberichterstattung wäre der Kauf von br also eine Überlegung wert. Quelle: Screenshot
FabBei der Shopping-Community Fab macht pro Tag rund 300.000 Dollar Umsatz. Die mehr als drei Millionen Nutzer können über Fab nach ihren Lieblings-Designer-Stücken suchen und beim Einkauf bis zu 70 Prozent sparen. Das Unternhemen hinter der Community hat bereits 50 Millionen Dollar Investorengelder einsammeln können und ist derzeit um die 200 Millionen Dollar wert. Für Groupon oder andere Schnäppchen-Anbieter wäre Fab eine gute Ergänzung. Quelle: Screenshot
A visitor tries on the new game "Angry Birds Space" during a launching ceremony in Hong Kong Quelle: dapd
PathMit der App Path können Nutzer private Momente, Bilder und Videos mit ihren Freunden teilen. Path funktioniert quasi wie ein Tagebuch, das ein bestimmter Kreis von Menschen lesen darf und von dem bestimmte Einträge auch bei Twitter, Foursquare, Facebook oder Tumblr veröffentlicht werden können. Rund drei Millionen Menschen nutzen das soziale Netzwerk für unterwegs. Google hatte schon einmal bei Erfinder Dave Morin angeklopft und ein 100 Millionen Dollar für Path geboten. Morin lehnte jedoch ab. Quelle: Screenshot

Nachdem er in PR- und Werbeagenturen gearbeitet hatte, wollte Lukas-Christian Fischer (links) endlich „etwas Sinnvolles machen“, statt täglich neue Ideen zu produzieren, die dann allzu oft im Papierkorb landen. Sogar seine damaligen Chefs konnte Fischer von seinem Projekt überzeugen: Die drei Geschäftsführer der Werbeagentur Zum goldenen Hirschen gehörten zu den ersten Investoren des Internet-Marktplatzes Fraisr, den Fischer im Vorjahr mit seinen Freunden Alex Schwaderer (Mitte) und Oskar Volkland gegründet hatte.

Faktem zum Unternehmen

Dort können Privatkunden und Unternehmen diverse Gegenstände kaufen und verkaufen – vor allem Mode und Designerartikel werden derzeit angeboten. Das Besondere daran: Ein Teil des Preises fließt an Organisationen wie das Rote Kreuz oder Amnesty International. Der Empfänger und die Höhe des Spendenanteils sind prominent sichtbar und werden vorher vom Verkäufer festgelegt. Fraisr finanziert sich über eine Provision von sechs Prozent des Kaufpreises.

In Arbeit
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1000 Verkäufer gibt es, derzeit spricht Fischer mit großen Unternehmen über Kooperationen. Auch für Privatleute ist die Plattform eine gute Möglichkeit, „Wohlstandsgerümpel“ loszuwerden. So zu spenden falle leicht, sagt Fischer. Etwas zu verkaufen und einen Teil des Erlöses abzugeben sei einfacher, als vom vorhandenen Geld was abzugeben.

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