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Startup der Woche Elektroroller für Großstadtrocker

Der Scrooser ist ein elektrisch betriebenes Gefährt für kurze Wege. Das Dresdner Startup iFPE will es im kommenden Jahr auf den Markt bringen.

iFPE-Gründer Jens Thieme und sein Scrooser

Das Gefährt sieht sonderbar aus, eine Kreuzung aus Rocker-­Motorrad und Tretroller. Sein Name: Scrooser. Gebaut wird der Elektroroller vom Dresdener Startup iFPE. Der Scrooser sei ­umweltfreundlicher als ein Auto, preist iFPE-Gründer Jens Thieme das Fahrzeug an. Mehr als 170 000 Dollar hat er in einem knappen Monat schon auf der amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingesammelt. Im Frühjahr kommenden Jahres will der studierte Nautiker in Dresden mit der Produktion beginnen.

Fakten zum Unternehmen

Rund 4000 Euro soll der Scrooser dann kosten. Der Elektromotor steckt in der Hinterachse, die Reichweite mit einer Batterieladung gibt Thieme mit 30 bis 32 Kilometer an – für einen 80 Kilogramm schweren Fahrer und eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometer. Effektiver geht es mit dem sogenannten Impulse Driver. Das Prinzip ähnelt dem Antrieb von Elektrofahrrädern. Dabei erkennt der Scrooser, mit welcher Geschwindigkeit der Fahrer abstößt und vervierfacht diesen Effekt. So schafft der Roller bei einem Tempo von 15 bis 17 Stundenkilometer immerhin eine Strecke von 55 Kilometern. Mindestens 2500 Roller will Jungunternehmer Thieme jedes Jahr in Dresden bauen. Die ersten 33 Roller hat er schon verkauft – über die Investorenplattform Kickstarter.

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