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Startup der Woche

Gute Laune im Briefkasten

Hermann Olbermann
Hermann J. Olbermann Ehem. Ressortleiter Menschen der Wirtschaft

Für sieben Euro gute Laune? Geht das? „Das geht“, meint Jutta Vogel. Gute Laune zu verschicken ist ihr Geschäft.

Jutta Vogel Quelle: Robert Poorten für WirtschaftsWoche

Klar, dass sie auch ihr neues Unternehmen in Bonn so genannt hat: Gute-Laune-Abo. Die ersten Kunden hat sie schon beglückt – mit Briefen. Täglich, mitunter minütlich treffen bei vielen Bürgern E-Mails ein, Werbung, kurze Botschaften, Grüße, Glückwünsche. Aber wie oft klingelt der Postbote und bringt einen privaten Brief, mit Marke in buntem Umschlag?

Fakten zum Startup

„Alle wünschen sich, Briefe zu bekommen, aber niemand will schreiben“, sagt Vogel. Wer Briefe verschicken, aber nicht verfassen will, ist bei der ehemaligen Lehrerin an der richtigen Adresse. Im Auftrag von Kunden formuliert und versendet Vogel Briefe, etwa zu Geburtstag oder Hochzeitstag.

In Arbeit
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Im Schnitt ist ein Brief zwei Seiten lang. „Je nach Anlass und Einfällen sind es mal mehr oder weniger“, sagt Vogel. „Dafür brauche ich zehn Minuten bis zu einer Stunde, je nach Recherche.“ Allerdings greift sie nicht zum Füller, sondern setzt sich an ihren Computer.

„Damit jeder den Text entziffern kann.“ Dann steckt sie die Bögen in einen bunten Umschlag. „Ich nehme gelbe oder rote, damit man sie von den Strom- oder Telefonrechnungen unterscheiden kann.“ Auch die Briefmarke wählt sie aus – passend zum Anlass. Ihre Aufträge erhält Vogel allerdings ganz zeitgemäß per E-Mail.

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