Startup der Woche Mit Frestyl in letzter Minute zur Party

Drei musikbegeisterte Italienerinnen ziehen nach Berlin und bringen ihre App mit. Dank Frestyl kann man kein Konzert mehr verpassen.

Arianna Bassoli, Johanna Brewer und Emanuela Tumolo (von links), Gründerinnen von Frestyl.

Wer kurzfristig ein Konzert oder eine Party sucht, bekommt bald Hilfe von drei Italienerinnen. Arianna Bassoli, Johanna Brewer und Emanuela Tumolo (von links) hatten schon 2010 in Rom eine Online-Plattform mit Tipps und Terminen angeboten, aber im vergangenen August zogen sie ins Startup-Mekka Berlin. Hier wollen sie ihre Vision in größerem Stil verwirklichen. „Italien ist momentan nicht der beste Ort, um ein Unternehmen zu starten“, sagt Bassoli. Die 35-Jährige hatte auch mit London geliebäugelt, denn dort hatte sie mit Brewer während ihrer Promotion gelebt. Aber London sei teurer und die „burn rate“ hoch. „Außerdem ist die Berliner Musikszene noch interessanter“, sagt Bassoli.

Fakten zum Unternehmen

Das Startup Frestyl will mit einer App noch kurz vor Beginn einer Veranstaltung auf sie hinweisen, angereichert mit letzten Informationen. Dabei sind die Last-Minute-Tipps abgestimmt auf den Musikgeschmack des Nutzers. Geld verdienen wollen die Gründerinnen, indem Veranstalter Provisionen zahlen, wenn Gäste über die App zu den Konzerten kommen. In dieser Woche können Veranstalter die Beta-Version des Dienstes testen. Im September soll Frestyl auch für Endnutzer verfügbar sein. Zudem hat sich das Trio die weitere Finanzierung und neue Büroräume gesichert: Es zieht in den Hubraum, den Startup-Inkubator der Deutschen Telekom.

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