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Startup der Woche

Radar ortet Kinder und Koffer

Oliver Voss
Oliver Voß Ehem. Redakteur Menschen der Wirtschaft Zur Kolumnen-Übersicht: @ovoss auf Twitter

Wer nach einer Flugreise am Gepäckband steht und vergebens auf seinen Koffer wartet, kann jetzt per Smartphone sofort sehen, wo das Gepäck steckt – wenn darin zuvor ein Trackinggerät des österreichischen Startups Locca deponiert wurde.

Startup Locca Quelle: Presse

Es ist so groß wie ein Schlüsselanhänger und kann auch Hunde, Autos, Fahrräder und sogar Kleinkinder orten. Dank eingebauter SIM-Karte weltweit und nicht wie viele günstige Konkurrenzprodukte nur im Umkreis von 30 Metern.

„Wir haben die weltweit besten Ortungstechniken kombiniert“, sagt Gründer Julian Breitenecker (links). 89 Euro kosten die Geräte in der günstigsten Variante, dazu kommen Monatsgebühren von 5,99 Euro. Seit Freitag können die Geräte mit Rabatt über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo bestellt werden, im November startet der reguläre Online-Verkauf.

Fakten zum Unternehmen

Eine zweite Variante, die mit Notfallknopf und Sprechfunktion vor allem für Kleinkinder und Senioren gedacht ist, kommt im Februar heraus. Ein Knackpunkt war die Suche nach einem Mobilfunkpartner. „Wir haben ein halbes Jahr verhandelt“, sagt Breitenecker. Denn die Geräte sollen europaweit ohne Roamingkosten nutzbar sein. Hilfreich waren dabei die Kontakte des Mitgründers Albert Fellner, dem Emporia mehrheitlich gehört, ein österreichischer Hersteller von Seniorenhandys.

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