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Startup der Woche

Tuning für Ikea-Möbel

Oliver Voss
Oliver Voß Ehem. Redakteur Menschen der Wirtschaft Zur Kolumnen-Übersicht: @ovoss auf Twitter

Während ihres Architekturstudiums nähte Marie-Helen Hoffstaedter selbst Bezüge, um ihre Ikea-Möbel zu verschönern. Inzwischen hat sie daraus ein Geschäft entwickelt.

Internetseite von Saustark Design Quelle: Screenshot

Die Münchnerin und ihr Mann Florian Hoffstaedter haben für ihren Internet-Shop Saustark Design eine Großnäherei in Osteuropa beauftragt. 6000 verschiedene Produkte haben sie im Angebot, neben Bezügen auch Griffe oder Aufkleber, um langweilige Billy-Regale aufzupeppen.

Fakten zum Unternehmen

„Wir sind wie ein Tuning-Shop“, sagt Florian Hoffstaedter. In Anlehnung an die bekannte MTV-Show „Pimp my Ride“ (Motz meine Karre auf) warben beide erst mit dem Spruch: „Pimp your Ikea“.

In Arbeit
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Die Anwälte des schwedischen Modehauses fanden das nicht so komisch. Nachdem die Gründer auf den Slogan verzichteten, haben sie sich mit dem Möbelriesen arrangiert.

Um ihren Laden auszubauen und bekannter zu machen, sammeln Hoffstaedters nun Geld auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch. „Wir überlegen, auch einen Katalog zu gestalten, den wir an Haushalte schicken“, sagt Hoffstaedter. Im vergangenen Jahr erzielte die Firma einen Umsatz von 82.000 Euro, in den kommenden Jahren soll daraus eine Millionensumme werden. Dass das möglich ist, beweist die Firma Bemz. Der Konkurrent aus dem Ikea-Mutterland verdient mit Ikea-Accessoires bereits mehr als vier Millionen Euro.

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