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TV-Show Deutschland sucht den Superunternehmer

Vox sucht derzeit Startups für eine neue Casting-Show. Von der prominent besetzten Jury muss jedoch ausgerechnet der größte Startup-Experte gerade einen Rückschlag hinnehmen.

Die besten Hochschulen für Gründer
Platz 3Beratung und Budget, Netzwerke und Nestwärme: Diese Kriterien legte der Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft an. In der Kategorie "Kleine Hochschulen" (bis 5.000 Studierende) kam die Universität Witten/Herdecke auf den dritten Rang. Quelle: Presse
Platz 2Kategorie: Kleine Hochschulen (bis 5.000 Studierende) PFH Private Hochschule Göttingen Quelle: Presse
Platz 1Kategorie: Kleine Hochschulen (bis 5.000 Studierende) HHL Leipzig Graduate School of Management Quelle: Presse
Platz 3Kategorie: Mittelgroße Hochschulen (5.000 bis 15.000 Studierende) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Quelle: dpa-dpaweb
Platz 2Kategorie: Mittelgroße Hochschulen (5.000 bis 15.000 Studierende) Brandenburgische Technische Universität Cottbus Quelle: dpa-dpaweb
Platz 1Kategorie: Mittelgroße Hochschulen (5.000 bis 15.000 Studierende) Leuphana Universität Lüneburg Quelle: dpa
Platz 3Kategorie: Große Hochschulen (über 15.000 Studierende) Universität Potsdam Quelle: dpa

Castingshows gibt es schon viele in Deutschland, doch statt Sängern oder Models sucht der TV-Sender Vox nun nach Superunternehmern. Noch bis Mitte März können sich Gründer für die Show „Die Höhle der Löwen“ bewerben, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte müssen sie dann im Fernsehen fünf Unternehmer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Zu den Juroren gehören gestandene Unternehmer wie Vural Öger und Jochen Schweitzer, außerdem „Teleshopping-Queen“ Judith Williams und Lencke Wischhusen, Vorsitzende des Verbandes „Die jungen Unternehmer“. Sie sollen selbst in die überzeugendsten Startups investieren, beim US-Vorbild „Shark Tank“ flossen in bislang fünf Staffeln immerhin schon 23 Millionen Dollar.

Doch ausgerechnet das Jury-Mitglied mit dem größten Startup-Know-How musste gerade einen herben Rückschlag einstecken. Frank Thelen, Seriengründer und Investor bei Unternehmen wie myTaxi oder Kaufda, gab bekannt, dass sein jüngster Dienst am 17. März geschlossen wird. Die mit zehn Millionen Dollar finanzierte App Doo sollte sämtliche Dokumente digitalisieren und verwalten. Doch der „Visionär im Start-up-Bereich“ (Vox) war mit seiner Idee zu früh. „Der richtige Zeitpunkt für so ein Dokumentenmanagement ist noch nicht gegeben“, sagt Thelen. Zu wenige Kunden hätten den Dienst zu wenig genutzt.

In Arbeit
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Wie schwierig es ist, trotz verschiedener neuert technischer Lösungen tatsächlich viele Menschen dazu zu bringen ihr Büro papierlos zu organisieren, erleben auch andere Unternehmen wie der Konkurrent Gini derzeit. „Wir hatten in den letzten drei Jahren deutlich länger und mehr zu kämpfen als geplant“, musste Gini-Gründer Steffen Reitz kürzlich einräumen.

An der Planung der TV-Show ändert der Rückschlag für Thelen freilich nichts - im Gegenteil. „Gerade die Tatsache, dass er weiß, wie hart es ist, am Anfang einer Firma zu stehen oder sogar zu scheitern, macht ihn für uns zu einer perfekten Besetzung“, erklärt der Sender. Und auch Thelen hat schon neue Pläne: Aus der entwickelten Technologie entstehen zwei neue Apps, „die erste soll schon in wenigen Wochen auf den Markt kommen“.

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