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Gründerwettbewerb Studenten siegen mit Schokolade nach Maß

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WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb

„Open Innovation“ nennt Frank Piller, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen, diese Strategie: „Das Unternehmen gibt sein Schicksal und seine Zukunft mehr und mehr in die Hände seiner Kunden“, beschreibt Piller den interaktiven Prozess, es stellt „den Kunden in den Mittelpunkt der Wertschöpfung“. So gelinge es, die „Floprate“ drastisch zu reduzieren und dem Kunden genau die Produkte anzubieten, die er will.

Mit diesem Konzept wollen die Chocri-Gründer auch im Ausland punkten: „Wir zwei Jungs aus Ostberlin wollen nach Amerika“, sagt Franz Duge. Eine Festangestellte ist als „Vorauskommando“ bereits in New York. „Aber um den Sprung zu schaffen, braucht es noch eine bessere Planung“, ist Duge überzeugt: Die Logistik müsse aufgebaut und Produktion sowie der Support aufgestockt werden.

Der Einsatz wird belohnt

Dabei helfen die Partner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs und unterstützen Chocri mit Sachleistungen im Wert von rund 300.000 Euro:

Die Werbeagentur Jung von Matt berät die Gründer bei der Markenstrategie und ihrem Kommunikationsauftritt.Das Business-Angel-Netzwerk BrainsToVentures unterstützt Chocri bei der Suche nach Investoren und coacht die Gründer für ein Jahr in Alltagsfragen.Die Personalberater von Heidrick & Struggles beraten das Gründerteam – etwa bei der Personalauswahl. Zudem helfen sie beim Aufbau eines Beirats.Die Anwaltssozietät White & Case berät Chocri in Rechtsfragen und der ersten Finanzierungsrunde oder der Etablierung eines Mitarbeiter-Beteiligungsmodells.Die Sieger und die anderen Finalistenteams bekommen ein Jahr Gründertraining im Accelerator-Programm der Entrepreneurs’ Organization.

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    Ziel sei es, die „erste Umsatzmillion zu knacken“, wie Jurorin Julia Derndinger von der Entrepreneurs’ Organization formuliert. Gründer Franz Duge peilt das schon für Ende 2009 an. Er selbst liegt mit seinem Schokoladenkonsum übrigens inzwischen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von fünf Kilogramm pro Jahr. Nur noch alle drei Wochen greift er zu seiner Lieblingskomposition: Zartbitter mit Chili und scharfen Cashewnüssen. »

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