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Arbeitgeberranking 2021 Die beliebtesten Arbeitgeber für Naturwissenschaftler

Die Coronapandemie hat die Pharmaindustrie für viele Absolventinnen und Absolventen der Naturwissenschaften attraktiver gemacht. Quelle: dpa

Wer Physik, Chemie oder Biologie studiert, geht oft in die Forschung. Bei welchen Unternehmen das am liebsten geschieht, darauf hatte auch die Coronapandemie einen Einfluss.

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Kaum ein Ereignis hat den Wert der klassischen Naturwissenschaften so deutlich gemacht wie die Coronapandemie, die Deutschland und die Welt seit mehr als einem Jahr in Ausnahmezustand versetzt. Physiker bewährten sich als zahlenkundige Modelierer des Pandemieverlaufs, Chemikerinnen und Biologen entschlüsselten die Struktur des Virus und entwickelten in Rekordzeit Therapien und Impfstoffe. Im Zuge dessen rückten besonders Unternehmen aus der Pharma- und Gesundheitsbranche ins Rampenlicht. 

Auf angehende Absolventen der Naturwissenschaften scheint das einen großen Einfluss gehabt zu haben. Das zeigt das aktuelle Arbeitgeberranking der Employer-Branding-Beratung Universum, das der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt. Dazu wurden mehr als 50.000 Studierende befragt, bei welchem Arbeitgeber sie nach ihrem Abschluss am liebsten arbeiten würden.

Attraktiv sind wie so oft die öffentlichen Arbeitgeber: Max-Planck-Gesellschaft (Rang 1), Fraunhofer-Gesellschaft (Rang 3), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Rang 5) oder die Europäische Raumfahrtbehörde ESA (Rang 8). Auf Rang zwei landet Bayer, der Elektroautohersteller Tesla hat sich aus dem Stand auf den vierten Platz katapultiert. 

Insgesamt hat das Image der Pharma- und Gesundheitsbranche stark gewonnen. Unter den besten 30 finden sich BASF, Novartis, Roche, Merck, Boehringer Ingelheim, Fresenius oder Stada. Das französische Medizinunternehmen Sanofi hat sich um elf, das auch als Impfstoffhersteller auftretende amerikanische Unternehmen Johnson & Johnson sogar um zwölf Plätze verbessert. 

Bei den persönlichen Präferenzen der Naturwissenschaftler hat sich insbesondere in Sachen Kultur etwas verändert: Eine freundliche Arbeitsumgebung und Respekt vor den Mitarbeitern ist den Physikern, Biologen und Chemikerinnen wichtiger als in den Vorjahren. Auch die soziale Verantwortung der Unternehmen wiegt schwerer. Überraschend: Die Innovationskraft und der Umgang mit neuen Technologien kümmert sie im Vergleich zu den Vorjahren weniger.

Mehr zum Thema: Lesen Sie hier das gesamte Arbeitgeberranking mit allen Zahlen, Fakten und Details.

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