Ausbildungsförderung Mehr Bafög ab dem Wintersemester 2016

Gute Nachrichten für Studenten: Ab dem Wintersemester 2016/2017 gibt es mehr Bafög. Darauf hat sich heute die Große Koalition geeinigt.

Die teuersten Uni-Städte Deutschlands
Das neue Wintersemester hat bereits angefangen und noch immer sind viele Studenten auf der Suche nach einer Bleibe. Durch den doppelten Abiturjahrgang in Nordrhein-Westfahlen stieg die Zahl der Erstsemester bundesweit auf einen neuen Rekordstand. Die Wohnungssuche gestaltet sich im neuen Semester daher als besonders schwierig. Die Wohnungsnachfrage übersteigt das Angebot mancherorts um ein vielfaches. Während Studierende in vielen o stdeutschen Städten für wenig Geld ein Zimmer finden, müssen sie im süddeutschen Raum zum Teil mehr als das Doppelte bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt das Online-Portal noknok24. Wir zeigen die teuersten Uni-Städte in Deutschland. Anmerkung: Als Grundlage der Mietpreis-Analyse diente die durchschnittliche Warmmiete pro Person der jeweiligen Stadt für eine 3er-WG mit 80 qm. Quelle: dpa
Platz 16: ChemnitzDie mit Abstand günstigste Studentenstadt ist Chemnitz. Der durchschnittliche Mietpreis für ein Zimmer in einer 3er-WG mit 80 Quadratmetern liegt zum Start des Wintersemesters bei 199 Euro. Quelle: dpa
Magdeburg Quelle: dpa Picture-Alliance
Platz 14: DuisburgKaum mehr zahlen Studenten in der Industriestadt Duisburg. Die Warmmiete liegt zum Start des neuen Semesters bei 232 Euro. Damit gehört Duisburg zu einer der günstigsten Uni-Städte in Westdeutschland. Quelle: dpa
Platz 13: MarburgStudenten mit weniger Budget sollten sich für einen Studienort in mittleren Städten oder in ostdeutschen Hochschulstädten entscheiden. So liegt die durchschnittliche Warmmiete für ein Zimmer in einer 3er-WG mit 80 Quadratmetern in Marburg beispielsweiße aktuell nur bei 235 Euro. Quelle: dpa
Platz 12: GöttingenDeutlich mehr zahlen Studierende in Göttingen. In der Hochschulstadt liegt der Mietpreis im Mittel bereits bei 278 Euro. Im bundesdeutschen Vergleich landet Göttingen aber nur im Mittelfeld. Quelle: dpa
Platz 11: LüneburgEbenfalls im Durchschnitt liegt Lüneburg. In der norddeutschen Stadt erzielen Vermieter aktuell eine Miete von durchschnittlich 293 Euro. Quelle: dpa

Der Bund will die Kosten für die Ausbildungsförderung Bafög ab 2015 komplett übernehmen. Das ist zentraler Teil einer Einigung von Bund und Ländern zur Bildungsfinanzierung, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mitteilte. Der Schritt entlaste die Länder nach jetzigem Stand jährlich um 1,17 Milliarden Euro.

Zudem soll das Bafög zum Wintersemester 2016/17 umfassend reformiert werden. Auch dafür werden laut Schäuble insgesamt 625 Millionen Euro bereitgestellt.
Damit sich der Bund wieder unter bestimmten Voraussetzungen an der Finanzierung etwa von Hochschulen beteiligen kann, soll das Grundgesetz ergänzt werden. Bisher hindert das Kooperationsverbot den Bund, Bildungsprojekte auf Länderebene finanziell zu fördern. Hier gibt es laut Schäuble aber noch keine endgültige, verfassungsrechtlich abgeklopfte Formulierung.

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Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag insgesamt sechs Milliarden Euro zur Entlastung des Bildungsbereichs versprochen. Am Montag hatten sich die Parteichefs von CDU, CSU und SPD auf die Verteilung der Zusatzmilliarden verständigt.

Zum Ausbau von Krippen und Kitas solle das Sondervermögen von derzeit 450 Millionen Euro bedarfsgerecht auf bis zu eine Milliarde Euro aufgestockt werden, sagte Schäuble weiter. Darüber hinaus solle der Festbetrag an der Umsatzsteuer zugunsten Länder um jeweils 100 Millionen in den Jahren 2017 und 2018 erhöht werden.

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