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Facebook-Umfrage Die beliebtesten Unistädte sind Jena und Münster

In welcher deutschen Stadt studiert es sich in Deutschland am besten? Das haben wir unsere Facebook-Follower gefragt und eine eindeutige Antwort bekommen.

Wie schwierig wird die Wohnungssuche?
DarmstadtIn Darmstadt ist die Wohnungssuche für Studierende besonders schwierig. Nur in Hamburg, München und Frankfurt ist der studentische Wohnungsmarkt noch angespannter. Mehr als 38.000 Studenten stehen weniger als 3000 öffentliche Wohnheimplätze zur Verfügung. Der Rest muss sich also am regulären Wohnungsmarkt umgucken. Allerdings gibt es kaum freie Wohnungen. Zudem  sind diese meist mit durchschnittlich 8,50 Euro pro Quadratmeter sehr teuer. Da die Bevölkerung in der südhessischen Stadt in den nächsten Jahren wachsen dürfte, wird die Wohnsituation angespannt bleiben. Quelle: Bert Bostelmann für WirtschaftsWoche
Blick auf Erlangen Quelle: GNU
Die Porta Nigra in Trier Quelle: dpa/dpaweb
Zwei Frauen sonnen sich am Donauufer in Regensburg Quelle: dpa
Konstanz Quelle: AlterVista
Das Babelsberger Schloss in Potsdam Quelle: dapd
Blick auf das Neue Schloss (l) und den Campusbereich Zeughaus der Justus-Liebeig-Universität in Gießen Quelle: dpa

Zugegeben, mit so Facebook-Umfragen ist das immer so eine Sache. Weil es weit mehr als 100 Städte in Deutschland gibt, in denen das Studieren durchaus attraktiv ist, haben wir nur die zehn Städte in Deutschland zur Abstimmung gestellt, in denen anteilig an der Bevölkerung die meisten Studenten leben.

Unter diesen zogen die Städte Münster und Jena regelrecht davon und ließen Studentenhochburgen wie Heidelberg, Tübingen und Würzburg weit hinter sich. Dass Münster vorne mitspielt, überrascht wenig. Die Stadt gewinnt regelmäßig den Titel der lebenswertesten Stadt Deutschlands. Nirgendwo sonst in der Bundesrepublik sind die Fahrradwege so gut ausgebaut. Die Innenstadt ist geprägt vom legendären Prinzipalmarkt, den Erholungsgebieten am Aasee und einer lebendigen Kneipenszene.

Auch das kulturelle Leben ist für die Größe der Westfalen-Metropole erstaunlich bunt. Grund dafür sind die etwa 40.000 Studenten, die das Bild der Stadt stark prägen. Sie sorgen auch für eine ewige Wohnungsknappheit in der Innenstadt. Wer hier eine Wohnung kauft, kann mit großen Wertzuwächsen rechnen – aber das nur am Rande.

Zudem ist die 232 Jahre alte Westfälische-Wilhelms-Universität Münster eine der traditionsreichsten im Land mit einer großen Fächerauswahl. Etwa 250 Studiengänge werden hier in 15 Fachbereichen angeboten. Schillernde Figur an der Hochschule ist der Skater-Papst Titus Dittmann, der regelmäßig Gastvorlesungen gibt.

Das sind die besten deutschen Unis
Rang 1: Universität von Oxford Quelle: Creative Commons/Bill Tyne
Platz zehn: Uni Bonn Quelle: Universität Bonn, Dr. Thomas Mauersberg
Platz neun: Universität in Tübingen Quelle: dpa
Platz acht: Technische Uni Berlin Quelle: dpa
Platz sieben: Freie Universität Berlin Quelle: dpa/dpaweb
Platz sechs: Universität Freiburg Quelle: dpa/dpaweb
Platz fünf: Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH) Aachen Quelle: dpa

In Jena hingegen ist die beliebteste Uni-Stadt im Osten. Die Friedrich-Schiller-Universität ist sehr gut ausgestattet. 194 Studiengänge werden hier angeboten. Die Studenten werden hier nicht zur Kasse gebeten. Studiengebühren gibt es in Thüringen nicht. Auch der Numerus Clausus soll hier um einiges moderater sein, als in anderen Städten. Dass zieht auch Skeptiker an. Inzwischen haben sich über 20.000 junge Menschen für eine Ausbildung in der Stadt entschieden, was – wie in jeder Uni-Stadt – zu extremer Wohnungsnot führt.

Lobend erwähnte einer der User das Betreuungsprogramm für die Studierenden. Ein anderer lobte die Bibliothek, die mit einem Bestand von 3,96 Millionen Exemplaren einen hervorragenden Ruf genießt. Sie liegt sehr zentral in der Nähe des Marktplatzes. Überhaupt sind die Wege in der 105.000 Einwohner starken Uni-Hochburg relativ kurz. Die Fakultäten liegen alle fußläufig zueinander. Und während Münster doch ordentlich unter den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs gelitten hat, sind in der Jenaer Innenstadt noch Gassen aus dem Mittelalter erhalten geblieben. In der Wagnergasse reihen sich die kleinen Cafés und Bars mit Angeboten für den studentischen Geldbeutel nur so aneinander.

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