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Forschungsbericht Ausländische Forscher stehen auf Deutschland

Der Forschungsbericht der Bundesregierung strotzt vor positiven Meldungen: Deutschland ist für ausländische Wissenschaftler wieder attraktiv. Doch Nachholbedarf gibt es weiter.

Das sind die besten deutschen Unis
Rang 1: Universität von Oxford Quelle: Creative Commons/Bill Tyne
Platz zehn: Uni Bonn Quelle: Universität Bonn, Dr. Thomas Mauersberg
Platz neun: Universität in Tübingen Quelle: dpa
Platz acht: Technische Uni Berlin Quelle: dpa
Platz sieben: Freie Universität Berlin Quelle: dpa/dpaweb
Platz sechs: Universität Freiburg Quelle: dpa/dpaweb
Platz fünf: Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH) Aachen Quelle: dpa

Johanna Wanka schaut zu ihrem Pressesprecher. „Rede ich zu lange?“, fragt sie ihn. Der schüttelt den Kopf. Die Bundesforschungsministerin setzt also erneut an und spricht weiter. Es macht ihr sichtlich Spaß. Heute ist ein Tag der guten Laune und positiven Botschaften.

„Deutschland steht weltweit vorne“, sagt sie vor der versammelten Hauptstadtpresse. Und wenn Deutschland mal nicht ganz vorne liege, befände sich der Wissenschaftsstandort „immer unter den Top fünf“.

Wanka packte heute in Berlin den „Bundesbericht Forschung und Innovation 2014“ der Regierung aus. Und die Zahlen, die sich in den 716 Seiten verstecken, verheißen nur Gutes: Beim Export von forschungsintensiven Gütern beispielsweise sei nur China stärker. Bei den transnationalen Patentanmeldungen lägen lediglich Japan und die USA vor Deutschland.

Das Drei-Prozent-Ziel, also das Verhältnis von Forschungsausgaben zu Bruttoinlandsprodukt (BIP), sei schon längst erreicht worden. Und weil der Forschungsstandort deutlich attraktiver geworden sei, komme auch die ausländische Forscherelite wieder nach Deutschland. Über ein Förderprogramm habe man jüngst gar „die Infektionsforscherin weltweit“ nach Deutschland gelockt, schwärmt die Ministerin.

So hat sich auch der Anteil von Ausländern in der Wissenschaft deutlich verbessert. Vor zehn Jahren galten die Forschungsbedingungen in Deutschland als wenig attraktiv. Wer an Hochschulen forscht, muss sich parallel auch um die Lehre der Studenten kümmern – in anderen Ländern ist das anders. Auch die finanzielle Ausstattung ist teils erbärmlich.

Doch das hat sich verändert. Die Zahl der ausländischen Forscher in Deutschland stieg von 2006 um 60 Prozent auf 35.000 an.

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