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Forschungsbericht Ausländische Forscher stehen auf Deutschland

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Vieles richtig gemacht

Deutsche Firmen investieren am meisten in Forschung
Ein Schild mit dem Infineon-Logo Quelle: dpa
Merck Quelle: AP
 In einer Spritzkabine werden die Pflanzen auf rotierenden Tellern durch die Anlage transportiert und mit Wirkstoff besprüht. Quelle: obs
Fahnen mit dem Continental-Logo Quelle: dapd
Das Logo des Softwareherstellers SAP Quelle: dapd
Eine Mitarbeiterin der Bayer Bitterfeld GmbH posiert in Bitterfeld mit einer Aspirintablette des Unternehmens in der Hand Quelle: dapd
Ein Arbeiter montiert im BMW-Werk in Muenchen das BMW-Logo auf eine Motorhaube einer 3er BMW-Karosserie Quelle: dapd

Tatsächlich haben die Bundesregierungen der vergangenen Jahre ziemlich viel richtig gemacht. Während andere Länder in der Finanzkrise das Budget für Forschung und Entwicklung kürzten, hat Deutschland es erhöht. Mit den Pakten für Hochschulen und Forschung hat der Bund die finanzielle Ausstattung der Einrichtungen deutlich verbessert. Der Lohn der konsequenten Ausrichtung: Studien zählen Deutschland zu den fünf Innovationsführern in Europa – nur Dänemark, Schweden und die Schweiz sind besser.

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    Wenig Spitzentechnologie

    Dabei gibt es auch in Deutschland Nachholbedarf. Bei der Erforschung der Spitzentechnologie beispielsweise hinkt Deutschland hinterher. Dazu zählen Industriebranchen, die mehr als neun Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren. „Deutschland ist im Bereich der Spitzentechnologie weiterhin schlecht positioniert und bleibt weit hinter Japan und den europäischen Ländern Frankreich und Großbritannien zurück“, heißt es etwa in einem Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation. Dazu gehören vor allem junge Technologien und auch kleinere Unternehmen – oft die Speerspitze der wissenschaftlichen Forschung.

    Hochschule



    Zudem ist noch immer unklar, ob sich der Bund in Zukunft dauerhaft an Hochschulen wird beteiligen dürfen. Das würde ein Ende des so genannten Kooperationsverbots voraussetzen.

    Eigentlich sind sich Politiker fast aller Parteien einig, dass der unsinnige Paragraf abgeschafft gehört. Doch vor allem die Länder wollen zwar im Prinzip mehr Geld vom Bund, sich aber im Detail nicht in ihre hochschulpolitische Strategie aus Berlin drein reden lassen. Der Teufel steckt da im Detail. Und noch immer ist unklar, wie und wann die versprochenen drei Milliarden Euro für die Forschung in Deutschland vom Bund an die Länder verteilt werden.

    Auch glänzt nicht jeder Forschungszweig. Die deutsche Medizinforschung gilt unter Experten nicht als Aushängeschild.

    Das weiß auch Bildungsministerin Wanka: „In den Lebenswissenschaften sind vor allem die USA und Kanada attraktiv.“

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