Harvard, Stanford, Mannheim Die besten MBA-Programme der Welt

Die „Financial Times“ hat die namhaftesten Wirtschafts-Unis der Welt verglichen: Die Spitzenreiter kommen aus Frankreich, Singapur und den USA. Doch auch deutsche Hochschulen können mithalten. Ein Überblick.

Platz 10: University of Cambridge – Judge Business SchoolEin MBA-Studiengang an einer der Top-Universitäten dieser Welt soll Berufstätigen den Weg in die Chefetage ebnen. Doch für den „Master of Business Administration“ ist vor allem eins notwendig: Viel Geld. Rund 75.000 Euro kostet es, wenn man an einer der zehn besten Wirtschaftshochschulen in Großbritannien, Europa oder den USA studieren möchte. Dafür hat man aber gute Aussichten auf ein höheres Gehalt, eine steile Karriere und vor allem Anerkennung. Die Jugde Business School der britischen Universität Cambridge ist eine der weltweit führenden Business Schools. Neben dem Vollzeit-MBA (ein Jahr) bietet die Schule ein berufsbegleitendes Programm an. Rund 60.000 Euro kostet das Studium, dafür bietet die Business School aber einen besonderen Service: Jeder einzelne Student wird während des Studiums vom Career Service begleitet – ein guter Start in die Berufswelt ist somit garantiert. Quelle: Financial Times Global MBA Ranking´, Das Ranking basiert auf einer Befragung von Absolventinnen und Absolventen zu deren Karriereentwicklung und ihrer Zufriedenheit mit dem Programm drei Jahre nach Studienabschluss. Quelle: Screenshot
Platz 9: MIT Sloan School of ManagementWas nicht viel kostet ist auch nicht viel wert – mit dieser Weisheit können die Anbieter von MBA-Programmen gut leben. Rund 60.500 Euro kostet der Vollzeit-MBA an der MIT Sloan School of Management. Das MBA-Programm der Schule in Massachusetts bietet vier spezielle akademische Vertiefungen. Und das lohnt sich: Zum Entrepreneurship-Netzwerk gehören 25.800 Firmen ehemaliger MBA-Studenten an, die zusammen jährlich über zwei Billionen Dollar erwirtschaften. Quelle: REUTERS
Platz 8: University of Chicago Booth School of BusinessMit ihrer Gründung 1898 ist Chicago Booth die zweitälteste Business School der USA. Von den mehr als 170 Professoren, die an der Hochschule unterrichten, sind sieben Nobelpreisträger. An den Standorten Chicago, London und Singapur können die Studenten Veranstaltungen in Finanzen, Strategie und Marketing besuchen. Die Studienkosten für ein zweijähriges MBA-Programm betragen rund 94.000 Euro. Quelle: REUTERS
Platz 7: Haas School of BusinessDer Schwerpunkt der Haas School of Business an der University of California Berkeley liegt darauf, innovative Persönlichkeiten auszubilden. Besuche führender Köpfe aus Unternehmen, die Studenten Einsichten in die Wirtschaft ermöglichen, gehören zum MBA-Programm. Die Kosten für ein dreijähriges Programm betragen knapp 67.000 Euro. 1898 gegründet, hat die Managerschule insgesamt mehr als 36.000 Alumni. Quelle: IMAGO
Platz 6: Columbia Business SchoolAls Teil der ältesten US-Universität hat die Columbia Business School einen hervorragenden Ruf. Bei den Bewerbern steht die in New York liegende Hochschule deshalb hoch im Kurs – und die sind bereit, knapp 174.000 Euro für ein MBA-Programm zu zahlen. Studenten haben die Möglichkeit, ihr Studium auf 16 anstatt der üblichen 20 Monate zu verkürzen. Quelle: imago
Platz 5: Stanford Graduate School of BusinessZusammen mit der Harvard University liefert sich die Stanford Graduate School of Business jedes Jahr ein Rennen um die Führung unter den US-Business Schools. Mitglieder der National Academy of Sciences, Nobelpreisträger oder Gewinner der „John Bates Clark Medal in Economics“ unterrichten hier (im Bild: Dozentin Amy Wilkinson beim Weltwirtschaftsforum in Davos). Das hat seinen Preis: rund 115.00 Euro. Quelle: REUTERS
Platz 4: Wharton University of PennsylvaniaIn Philadelphia ansässig, ist die Wharton University of Pennsylvania die älteste Business School der Welt. Mehr als 800 Studenten beginnen hier jährlich ihre Ausbildung – und die hat es in sich: Studenten können aus 18 Schwerpunkten wählen, von Klassikern wie Rechnungswesen und Unternehmensfinanzierung bis Marketing. Mit mehr als 250 Professoren und Dozenten hat Wharton die größte Fakultät aller Business Schools. Zu den prominentesten Professoren gehört der Finanzexperte Jeremy Siegel. Kosten für ein zweijähriges Programm: rund 125.000 Euro. Quelle: IMAGO
Platz 3: London Business SchoolIhre Lage in der englischen Hauptstadt bietet den MBA-Studenten der London Business School die Möglichkeit, sich mit den ansässigen internationalen Unternehmen aus der Finanzwelt auszutauschen. Außerdem ermöglicht es der flexible Aufbau des Vollzeit-MBA, die Länge des Studiums individuell zu gestalten und es wahlweise in 15, 18 oder 21 Monaten zu absolvieren. Doch je länger man studiert, umso teurer wird es: Bis zu 90.000 Euro kann das Studium an der LBS kosten. Quelle: IMAGO
Platz 2: Harvard Business SchoolSeit 1908 büffeln an der Harvard Business School in Boston hinter Backsteinfassaden Studenten für ihren MBA (im Bild: das Studentenwohnheim). Auch Ulf Schneider, der Vorstandsvorsitzende des Gesundheitskonzerns Fresenius, studierte hier. Allein der Name der Business School versprüht das Gefühl von Ehrfurcht, Ansehen und Macht – und das hat seinen Preis: 123.000 Euro kostet das zweijährige Programm. Seit Jahren lag Harvard an der Spitze des „FT“-Rankings – 2016 muss die Elite-Uni aber den ersten Platz abgeben... Quelle: IMAGO
Platz 1: InseadIn Fontainebleau, rund 70 Kilometer südlich von Paris, eröffnete Insead 1960 den ersten Campus. Bis heute sind zwei hinzugekommen, in Singapur und Abu Dhabi. Die MBA-Programme können in Frankreich oder Singapur absolviert werden. Wer will, kann einige Monate am jeweils anderen Campus studieren – und das kostet: Für den zehnmonatigen MBA-Kurs zahlen die Studenten knapp 66.000 Euro. Die Investition lohnt sich: Absolventen haben gute Aussichten auf ein hohes Gehalt – im Schnitt155.000 Euro. Quelle: Screenshot
Platz 64: ESMT Berlin – European School of Management and TechnologyNicht nur in den USA ist der MBA populär. Auch hierzulande gibt es mehrere dieser speziellen Master-Programme – wie unter anderem das von der ESMT Berlin. Gegründet wurde die Hochschule von den Unternehmen Allianz, Daimler, McKinsey und Siemens im Jahr 2002, mit dem Ziel, ein „Harvard an der Spree“ aufzubauen. Für den zwölfmonatigen Vollzeit-MBA nimmt die Managerschule den stolzen Preis von 50.000 Euro. Für einige Studenten übernehmen Sponsor-Unternehmen die Kosten. Nach dem Abschluss sind gute Karriereaussichten garantiert, außerdem gründen rund 17 Prozent ihr eigenes Unternehmen. Quelle: dpa
Platz 49: Mannheim Business SchoolErstmals in der international bedeutendsten Rangliste für MBA-Programme unter den Top 50: Die Mannheim Business School ist die beste aus dem deutschsprachigen Raum. Seit 2002 gibt es an der Managerschule einen englischsprachigen Vollzeit-MBA, seit 2008 ist sie von den Vereinigungen wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtungen AASCB, EQUIS und AMBA akkreditiert und verfügt damit die begehrte Triple Crown. 50.000 Euro kostet ein zweijähriges Programm, dass die Fachkräfte zu Führungskräfte macht. Insgesamt gibt es über 230 Programme allein in Deutschland. Quelle: Screenshot
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