WiWo App Jetzt gratis testen!
Anzeigen

Josef Kraus kritisiert Helikopter-Eltern In Elternhäusern grassiert der Förderwahn

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, beklagt den Förderwahn vieler Eltern. Schuld sei vor allem die überhitzte Bildungsdebatte, angetrieben von der OECD, Wirtschaftsverbänden und unseriösen Hirnforschern.

WirtschaftsWoche: Als Schulleiter sind Sie ja eigentlich für Schüler zuständig. Nun haben Sie ein Buch über Väter und Mütter geschrieben. Was sind Helikopter-Eltern?

Josef Kraus: Im Kontrast zu den Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen, erlebe ich immer öfter Eltern, die sich um alles kümmern. Sie wollen die Kinder total kontrollieren und programmieren. Sie organisieren Nachhilfe über Nachhilfe und sitzen bei jeder Hausaufgabe neben dem Kind, um zu kontrollieren, ob es auch alle Aufgaben zur Prozentrechnung richtig löst. Wenn etwas schiefgeht, machen sie sofort die Schule verantwortlich. Sie beschweren sich, wenn die Tochter in die Klasse 7b kommt und nicht in die 7d, wo die Freundin ist. Eltern, die sich über das Gewicht des Ranzens beschweren oder über die sieben Vokabeln, die ihr Kind lernen sollte. Eltern, die bei einer Note 3 eine Überprüfung beantragen und mit anwaltlichen Schreiben kommen.

Josef Kraus ist Schulleiter eines Gymnasiums und seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL). Er ist Autor mehrerer Bücher, aktuell:

Wie reagieren die Lehrer?

Sie werden auf die Dauer mürbe. Gerade schwache Lehrer neigen dazu, um des lieben Friedens willen bessere Noten zu vergeben. Mürbe werden leider auch viele Schulleiter. Manch einer überlegt sich vielleicht auch angesichts des Rückgangs der Schülerzahlen, dass seine Schule im Wettbewerb besser dasteht, wenn sie als großzügig gilt. 

Haben diese Helikopter-Eltern nicht einfach die Botschaft angenommen, die in der Bildungsforschung als Allheilmittel gepredigt wird, nämlich individuelle Förderung für jedes Kind?  

Ich verstehe ja, dass sich Eltern um das Wohlergehen ihrer Kinder sorgen. Natürlich sind mir Eltern, die sich kümmern, lieber als Eltern, denen alles egal ist. Aber Erziehung bedeutet auch, Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu fördern. Loszulassen, wenn es sinnvoll ist, und den Kindern etwas Eigenes zuzutrauen. Vom Schulweg bis zu den Hausaufgaben. Wenn ein Kind keine Hausaufgaben gemacht hat, wird der Lehrer schon richtig handeln. Dann sollen sich die Eltern raushalten. Ein Mittelweg zwischen Lenken und Gelassenheit ist vernünftig.

Die überhitzte bildungspolitische Debatte, dieses Gequatsche von der OECD und der Bertelsmann-Stiftung - Deutschland brauche mehr Abiturienten und Studenten – hinterlässt natürlich Spuren bei den Eltern der Mittelschicht. Die Abstiegsangst greift um sich, obwohl es überhaupt keine volkswirtschaftlichen Belege dafür gibt. Und dann meinen manche, sie müssten ihr Kind fit machen für das globale Haifischbecken.

Neben dem Anspruch auf perfekte Ausbildung für den Arbeitsmarkt steht der allgegenwärtige Vorwurf, das deutsche Schulsystem sei sozial ungerecht. Kinder aus bildungsfernen Familien hätten schlechtere Chancen, heißt es oft.

Das ist ein statistisches Artefakt aus den PISA-Studien. PISA testet 15-Jährige und erstellt daraus einen Zusammenhang zwischen Gymnasialquote und sozialer Herkunft. Aber mit 15 Jahren ist die Schullaufbahn ja nicht abgeschlossen. Wir haben in Deutschland eine sehr große Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und auch zum zweiten Bildungsweg. Selbst in Bayern, das als streng gilt, haben 43 Prozent der Studierberechtigten kein Gymnasium besucht.  PISA erfasst das nicht. Das entscheidende Kriterium ist doch: Deutschland, Österreich und die Schweiz haben eine sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit. Finnland, der PISA-Sieger, hat etwa die dreifache. Von Frankreich und den südeuropäischen Ländern ganz zu schweigen.

"Quotenmanipulation durch Absenken des Qualitätsanspruchs"

Die Noteninflation an den Unis
Sprach- und KulturwissenschaftenIm Prüfungsjahr 2000 bekamen 80,5 Prozent der Absolventen (ohne Promotionen) die Noten sehr gut oder gut. 2011 waren es schon 88,4 Prozent. Quelle: destatis Quelle: dapd
SportDer Anteil der sehr guten und guten Noten veränderte sich zwischen 2000 und 2011 von 80,4 auf 83,3 Prozent. Quelle: Fotolia
Rechts-, Wirtschafts- und SozialwissenschaftenIn Jura wird traditionell streng benotet. Bei Soziologen und Ökonomen dagegen nicht. Gemeinsam ergibt sich dadurch ein Anteil der Einser- und Zweier-Zeugnisse von 55,3 (2000) beziehungsweise 71,8 Prozent (2011) Quelle: Fotolia
Mathematik und NaturwissenschaftenDie „harten“ Naturwissenschaftler haben die Inflation offenbar schon hinter sich. Schon 2000 wurden 83,3 Prozent der Absolventen wurden mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Nun sind es 83,6 Prozent. Quelle: Fotolia
MedizinAußer den Juristen sind Medizinprofessoren die härtesten Notengeber. Der Anteil der mindestens als „gut“ benoteten Absolventen stieg dennoch von 57,3 auf 71,3 Prozent.  Angehende Tierärzte wurden sogar nur zu 56,5 Prozent mit mindestens „gut“ benotet. Quelle: dpa
Agrar-, Forst- und ErnährungswissenschaftenDie Landwirte machen vor, dass es auch anders geht. Der Anteil der „sehr guten“ und „guten“ Abschlüsse sank von 80,2 auf 77 Prozent. Quelle: dpa
IngenieurwissenschaftenDie Ingenieure werden noch relativ streng benotet. Aber auch bei ihnen war die Noteninflation deutlich: 76,3 auf 79,6 Prozent. Quelle: dpa/dpaweb

Der Philosoph und SPD-Politiker Julian Nida-Rümelin hat kürzlich auch mit Verweis auf den arbeitsmarktpolitischen Erfolg des traditionellen deutschen Bildungssystems ein Ende des "Akademisierungswahns", also der Steigerung der Abiturquoten, gefordert.

Und er hat dafür nicht nur in der SPD, sondern auch von der CDU-Bundesbildungsministerin Johanna Wanka scharfen Widerspruch erfahren. Die Politik ist von Quoten besoffen. Die kann man schön manipulieren durch Absenken des Qualitätsanspruchs. Ich unterscheide mittlerweile deutlich zwischen Studierberechtigung und tatsächlicher Studierbefähigung.

Hat an der Überhitzung der Bildungsdebatte, die Sie beklagen, nicht auch die deutsche Wirtschaft gehörigen Anteil?

Dieser verheerende Beschleunigungswahn im Bildungswesen kommt natürlich aus der Wirtschaft. Die Verkürzung der Schulzeit, also das G8-Abitur, war ein großer Fehler, der auf das Drängen von Wirtschaftsverbänden zurückgeht. In denen herrscht das Verwertungsdenken, während die Werteerziehung geringgeschätzt wird - Ethik, Religion, Kunst, Musik. Aber wenn ich dann mit dem einzelnen Unternehmenschef spreche, höre ich: Wir wollen nicht nur Leute mit Supernoten in Chemie, Physik und vielleicht Englisch, sondern gereifte Persönlichkeiten.

Der Spitze der organisierten Wirtschaft würde es guttun, mal ein paar bildungsphilosophische Texte zu lesen, zum Beispiel das Papier der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland von 2000: "Tempi - Bildung im Zeitalter der Beschleunigung". Darin wird gewarnt, das Bildungssystem einem neuen Totalitarismus zu unterwerfen, nämlich einem puren Funktionalismus. Natürlich ist auch die Wirtschaft Nutznießer von Muse und Muße. Und sie ist auch Nutznießer des "Prinzips Sabbat", wie es in dem Papier heißt.

Kommen wir zurück auf die Helikopter-Eltern. Sie schreiben in Ihrem Buch über die „typisch deutsche Angst“, bei der Erziehung etwas falsch zu machen. Und sie vermuten, dass diese auch ein "effektives Verhütungsmittel" sei.

Natürlich ist das eine steile These. Es gehört zum deutschen Nationalcharakter, sofern man davon sprechen kann, immer alles perfekt machen zu wollen. Dann sitzt man schnell einem Machbarkeitswahn auf, der aus dem amerikanischen Behaviorismus kommt und heute von einer seichten Hirnforschung bestärkt wird. Nach dem Motto: Alles ist programmierbar. Viele Eltern meinen, dass sie bei dieser Aufgabe mit einem einzigen Kind voll ausgelastet sind. Mehr Kinder glauben sie sich daher zeitlich und finanziell nicht leisten zu können.

Und dieses eine Kind muss dann perfekt werden.

Das muss ein Premium-Kind sein. Ein Portfolio, das man herzeigen kann.

Pseudoreligiöse Thesen von Hirnforscher Gerald Hüther

Was wirklich hinter Lernmythen steckt
Bloß nicht mit den Fingern rechnen Quelle: Fotolia
Eine Lehrerin schreibt mit Kreide an die Tafel Quelle: dpa
Schüler mit dem Smartphone auf dem Schulhof Quelle: dpa
Fehler helfen beim LernenWer sich beim Lernen häufig verhaspelt und die Lösung raten muss, lernt trotzdem was. Eine kanadische Studie hat gezeigt, dass die Gedächtnisleistung sogar von den Fehlern profitiert. Dies gilt allerdings nur, wenn die Raterei nicht völlig ins Kraut schießt, sondern nur knapp an der richtigen Lösung vorbei ist. Wer häufig fast richtige Vermutungen anstellt, dem helfen diese wie kleine Brücken beim Erinnern an die korrekte Information. Diesen Vorteil konnten die Forscher sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Probanden feststellen. Wer sich selbst herantastet, profitiert davon also mehr, als wenn ihm die richtige Antwort vorgesagt wird. Quelle: Fotolia
Texte wiederholt zu lesen, heißt viel zu lernen Quelle: dpa
Gelerntes erzählen, hilft es sich zu merken Quelle: AP
Hochbegabte sind LernüberfliegerWer einen ungewöhnlich hohen IQ hat, ist in der Schule noch lange kein Überflieger. Weil viele Hochbegabte in der Schule unterfordert sind, markieren sie den Klassenclown und bekommen entsprechend schlechte Noten. Quelle: Fotolia

Rebelliert so ein Kind nicht gegen seine überbehütenden Eltern? Ist ihm das nicht peinlich?

Für die Kinder ist es natürlich sehr bequem, immer alle Probleme aus dem Weg geräumt zu bekommen. Manche, die sogenannten Boomerang Kids, kehren nach dem Studium sogar wieder ins Hotel Mama zurück. Aber ich beobachte auch, dass es vielen Kindern ab einem gewissen Alter peinlich ist, wenn Mama laufend in die Schule kommt. Ich habe schon einen Schüler erlebt, der zu mir kam und sagte: Herr Kraus, ich weiß dass mein Vater sich bei Ihnen beschwert hat, bitte nehmen Sie das nicht so ernst.

Werden aus den Kindern von Helikopter-Eltern selbst Helikopter-Eltern?

Grundsätzlich gibt es das Phänomen, dass sich Erziehungspraktiken über Generationen vererben. Die Erziehung, die man selbst genoss, hat oft Modellcharakter. Ich schätze, dass 60 oder 70 Prozent so erziehen, wie sie selbst erzogen wurden. Es wird viel davon abhängen, wie die Bildungsdebatte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten abläuft. Wenn sie weiter von der OECD, den Bildungsökonomen und Hirnforschern geprägt bleibt, dann befürchte ich, dass das Phänomen Helikopter-Eltern noch zunehmen wird. Dann werden wir eine unmündige Generation bekommen, die das Risiko, also auch das Unternehmertum scheut. Ich glaube, dass der Rückgang des Wunsches nach wirtschaftlicher Selbständigkeit auch mit überbehütender Erziehung zu tun hat.

Stichwort Hirnforscher. Mit einigen gehen Sie in Ihrem Buch hart ins Gericht.

Das individuelle Gehirn ist so komplex, dass sich die simplen Antworten verbieten, die Gerald Hüther oder Manfred Spitzer verbreiten. Mich stört, wie Hüther mit seinen pseudoreligiösen Theorien herumgereicht wird, als ob er die Bildung neu erfunden hätte. Die wenigsten seiner Zuhörer wissen, dass er seine angeblichen Erkenntnisse mit Laborratten gewonnen hat. Die Hirnforschung ist weit, weit davon entfernt, Lehrern und Eltern sagen zu können: Ihr müsst diesen oder jenen Knopf drücken, dann kommt dieses oder jenes Ergebnis heraus. Gott sei Dank. Sonst bedeutete das ja, dass der Mensch total manipulierbar ist. Wenn sich Hirnforscher seriös mit Bildungsfragen befassen, kommen sie zum Ergebnis, dass bestimmte Erziehungsgrundsätze, die wir seit Jahrzehnten und Jahrhunderten kennen, nicht so falsch sind.

"Precht zeichnet ein Zerrbild der Schule"

Die besten Unis der Welt
Deutsche Hochschulrankings gibt es wie Sand am Meer. Wie der deutsche Universitätsabschluss im internationalem Vergleich abschneidet, zeigt eine Rangliste des Zentrums für weltweite Universitätsrankings (CWUR). Nur zwei deutsche Universitäten können bei der hochrangigen, internationalen Konkurrenz mithalten. Bei der vom CWUR veröffentlichten Studie wird sowohl die Qualität der Ausbildung und Schulung der Studenten, als auch das Prestige der Fakultätsmitglieder und die Qualität ihrer Forschungsarbeit ermittelt – ohne sich dabei auf Befragungen und Datenübermittlungen der Universitäten zu verlassen. Quelle: dpa
Das CWUR bewertet dazu sieben Indikatoren: die Qualität der Fakultätsmitarbeiter, die Veröffentlichungen, den Einfluss der Veröffentlichungen, die Anzahl der zitierten Forschungsarbeiten, die Anzahl der Patente, der Beschäftigungsstatus der ehemaligen Studenten und die Qualität der Ausbildung. Daraus ergeben sich am Ende die Länder mit den weltbesten Hochschuleinrichtungen. Quelle: dpa
Platz 19: Dänemark, Finnland, Italien, Niederlande, Norwegen, Russland, Schottland, Singapur, Südkorea, SchwedenNur 19 Länder haben es überhaupt mit einer Universität oder mehr in das Ranking der CWUR geschafft. Mit jeweils einer Hochschule sind insgesamt zehn Länder vertreten. Am besten platziert sich dabei Südkorea mit der Seoul National University (Platz 40), am schlechtesten Finnland mit der Universität von Helsinki (Platz 98). Quelle: dpa
Platz 9: DeutschlandDeutschland landet im internationalem Vergleich auf Platz 9. Trotzdem können sich die Hochschulen nicht mit einem der vorderen Ränge schmücken. Zwei deutsche Unis schaffen es aber immerhin unter die Top 100. Quelle: dpa
Beste deutsche Universität: Universität München Am besten platziert ist dabei die LMU München. Sie gilt als die zweitgrößte Universität Deutschlands. Mit 18 Fakultäten und rund 150 Studiengängen kann die Hochschule eine beeindruckende Bilanz vorweisen. 700 Professoren und 3600 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Studenten während ihres Studiums zur Verfügung. Die Universität landet auf Platz 67. Die zweite deutsche Hochschule in den Top 100 ist die Universität in Heidelberg, die auf Platz 79 rangiert. Quelle: dpa
Platz 9: AustralienAuch von den australischen Hochschulen haben es zwei unter das Top-100-Ranking geschafft. Das Bachelor-Studium dauert in Down Under je nach Schwerpunkt, Universität oder Studienfach drei bis fünf Jahre. Jährlich kommen rund 200.000 internationale Studenten aus aller Welt nach Australien, um an den dortigen Hochschulen zu studieren. Quelle: dpa
Gebäude der Universität Sydney Quelle: dpa

Der Populärphilosoph Richard David Precht wirft in seinem aktuellen Buch dem Bildungssystem vor, die Kinder zu verraten.

Ähnlich wie Hüther zeichnet er ein Zerrbild der Schule. Was er als Lösung anbietet, sind die Ladenhüter einer längst entzauberten 68er-Pädagogik. Laissez-Faire-Pädagogik, Kuschelpädagogik, Spaßpädagogik, Erleichterungspädagogik, Gefälligkeitspädagogik.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Mit seiner Hauptforderung - Kompetenzen zu lehren statt Wissen zu pauken - ist Precht doch ganz im Mainstream der Bildungspolitik. Das "Lernen des Lernens" bestimmt mittlerweile die meisten Lehrpläne.

Ich halte das für einen Irrweg. Kompetenz gibt es nicht ohne Wissensbasis. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann vergleicht dieses "Lernen des Lernens" mit dem Kochen ohne Zutaten. In manchen Lehrplänen für Geschichte kommen kaum noch historische Namen oder Jahreszahlen vor. Wie sollen junge Menschen mündig werden, wie sollen sie eine gesellschaftliche Debatte bestreiten, wenn sie sich erst Just-in-Time-Wissen bei Wikipedia runterladen müssen?

Zum Schluss noch eine Frage an den Vater Josef Kraus. Wie haben Sie reagiert, wenn ihr Sohn früher mit einer sehr schlechten Note nachhause kam?

Unser Sohn war kein Musterschüler, aber einer mit Reserven, die er dann im Studium mobilisiert hat. Wenn es mal nicht so gut lief, habe ich mich als Vater weitestgehend herausgehalten. In seinen ersten Jahren am Gymnasium war ich dort selbst Lehrer. Mein Sohn hat aufgeatmet, als ich dann Direktor an einer Nachbarschule wurde. Meine Frau und ich waren sicher keine Helikopter-Eltern, aber wir müssen aufpassen, dass wir keine Helikopter-Großeltern werden.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%