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Semesterbeginn Die wichtigsten Tipps für Studienanfänger

Heute beginnen die Vorlesungen an deutschen Unis. Bei den Erstsemestern gesellen sich zur Vorfreude viele Fragen: Wer sind meine Ansprechpartner? Wie organisiere ich am besten das Studium? Wir haben die Antworten.

Papierkram für Erstsemester
Eine Steuererklärung Quelle: dpa
Eine erkältete junge Frau Quelle: dpa
Füße vor einem Fernseher Quelle: dpa
Eine Studentin wohnt in einem Schaufenster Quelle: dpa
Ein Student bei seinem Nebenjob Quelle: AP
Ein Fahrrad wird geklaut Quelle: dpa

Wer sitzt wo? Die wichtigsten Ansprechpartner

Gerade für Erstsemester ist es wichtig zu wissen, welche Anlaufstellen es gibt, um sich über die Besonderheiten der Universität zu informieren: Das Deutsche Studentenwerk ist der Dachverband aller 58 Studentenwerke in Deutschland. Die Einrichtungen betreiben Mensen und Cafeterien, kümmern sich um die Verwaltung und den Betrieb der Studentenwohnheime sowie die Studienfinanzierung durch Bafög.

Das Studierendensekretariat bearbeitet Themen rund um die Zulassung, Einschreibung, Rückmeldung, Beurlaubung, Krankenversicherung und den Studienplatztausch.

Die Studienberatung hilft bei allen Fragen rund um die Prüfungs- und Studienordnungen, Zulassungsbeschränkungen oder auch bei einer Umorientierung im Studium. Die Mitarbeiter geben aber ebenfalls Tipps für die Prüfungsvorbereitung oder bei Anpassungsschwierigkeiten in den ersten Semestern. Sind Fragen zum eigenen Studiengang offen, hilft die Fachstudienberatung weiter.

Prüfungsstress, Beziehungskrise oder Lernblockade - bei solchen Problemen hilft die psychologische Beratung der Hochschule weiter. An vielen Universitäten gibt es außerdem eine Rechtsberatung, in der Juristen für wenig Geld oder auch umsonst rechtlichen Beistand anbieten. Dieses Angebot ist besonders gut für eine erste Einschätzung der Rechtslage geeignet.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) vertritt die Interessen der Studenten gegenüber der Universität. Darunter zählen fachliche Themen und die wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Studierenden. Der AStA bietet aber auch noch eine Reihe von anderen Diensten an: Zum Beispiel günstige Kopiermöglichkeiten, Rechts- und Sozialberatung oder Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitsvermittlung.

Was muss ich beachten? Die perfekte Organisation

Zeitmanagement einhalten

Zweimal im Jahr verfallen die meisten Studenten in kollektive Panik: Mit dem Semester endet für viele der Freizeitspaß und der Prüfungsstress beginnt. Experten raten deswegen zu Zeitplänen. Und zwar unterteilt in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Aufgaben. Die verschiedenen Punkte der jeweiligen Liste sollten anschließend nach Priorität geordnet werden: Wo gibt es die meisten Credit Points? Welche Hausarbeit kann ich zur Not ein wenig vernachlässigen? Ganz wichtig ist es auch, sich nicht zu viel vorzunehmen - denn das wirkt kontraproduktiv. Mehr als drei Themen an einem Tag zu bearbeiten ist unrealistisch. Und: Zu jeder guten Planung gehören Pausen, der Feierabend und das Wochenende. Der Körper braucht Zeit, den Stoff sacken zu lassen. Und dafür benötigt er genug Schlaf, Ruhe und Entspannung.

Sprechstunden wahrnehmen

Um das Referatsthema oder die Struktur der Hausarbeit mit dem jeweiligen Professor persönlich abstimmen zu können, sollte man sich rechtzeitig um einen Termin kümmern und sich in der Sprechstundenliste eintragen. Viele Dozenten wohnen nicht in der Universitätsstadt und sind nur ein paar Tage pro Woche vor Ort. Meistens beträgt die Sprechzeit pro Woche eine Stunde. Pensionierte Professoren sind noch seltener für die Studenten greifbar. Vor allem die wenigen Termine in den Semesterferien sind schnell vergriffen.

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