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Start des Wintersemesters Studentenwahn oder Fehlalarm?

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Die Studentenvertretung

So kommen Studenten durch den Bafög-Dschungel
Keine Zeit verstreichen lassenJe früher der Antrag eingereicht wird, desto besser. Denn die Genehmigung kann sich hinziehen – vor allem, wenn der Antrag zu den Stoßzeiten gestellt wird. Zum Wintersemester stauen sich die Anträge bei den Ämtern im September und Oktober jeden Jahres, zum Sommersemester im März und April. Wer schnell seine durchschnittlich 448 Euro im Monat erhalten will, sollte deshalb  zwei Monate vor Semesterbeginn seinen Antrag einreichen, bei Auslands-Bafög schon sechs Monate vorher. Quelle: dpa
Verspätung kostet GeldAuch wenn noch Unterlagen fehlen – wie zum Beispiel die Studienbescheinigung – sollte man seinen Antrag trotzdem schon einreichen. Was noch fehlt, lässt sich immer noch nachreichen. So läuft die Genehmigung später schneller ab und man verliert kein Geld. Denn die Zahlungen werden nur rückwirkend geleistet – ab dem Zeitpunkt der Antragstellung. Wer seinen Antrag im Wintersemester etwa erst im November einreicht – also einen Monat nach Semesterbeginn – bekommt sein Bafög später auch erst ab diesem Monat gezahlt. Den Oktober haben die Späteinreicher damit verloren. Also sollte man spätestens bis zum 31. Oktober mit den Unterlagen beim Bafög-Amt gewesen sein. Quelle: Fotolia
Ein formloser Antrag hilft zur FristwahrungWer es nicht schafft, den Antrag fristgerecht einzureichen, aber keine Monatszahlung verlieren will, der sollte einfach vorab einen formlosen Antrag stellen. Das kann ein reguläres Schreiben mit den wichtigsten Eckdaten sein – Name, Anschrift, Hochschule, Studienort, ob es sich um einen Erstantrag oder einen Folgeantrag handelt – und mit der Ankündigung, dass die ausgefüllten Formulare und Unterlagen noch nachgereicht werden. Manche Bafög-Ämter bieten auch an, den formlosen Antrag zur Fristwahrung über ein Online-Formular einzureichen. Quelle: dpa
Die richtigen Formulare ausfüllenAntragsteller erwarten auf der Homepage des Bildungsministeriums sechs Formblätter, sowie zwei Anlagen. Jeder Antragsteller muss grundsätzlich das Formblatt 1 mit den Informationen zu sich selbst ausfüllen, sowie die Einkommenserklärungen der Eltern (Formblatt 3). Außerdem ist unabdingbar das Formblatt 2, das von der Hochschule zur Bestätigung ausgefüllt werden muss. Anstatt damit zum Studierendensekretariat zu rennen, kann man auch eine reguläre Studienbescheinigung der Hochschule einreichen. Der Lebenslauf (Anlage 1 zu Formblatt 1) muss nur beim Erstantrag ausgefüllt werden, die Leistungsbescheinigung (Formblatt 5) nur gegen Studienende – um die weitere Förderung auch mit den bisher erbrachten Studienleistungen zu rechtfertigen. Quelle: dpa
Online-Anträge ersetzen die schriftlichen nichtEinige Bundesländer bieten die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen. Das mag angenehm sein – wegen einfacher Korrekturen und weniger Zettelwirtschaft – ersetzt jedoch den schriftlichen Antrag nicht. Auch wenn der Antrag online verschickt wird, muss er trotzdem ausgedruckt beim Bafög-Amt eingereicht werden. Ansonsten gelten die Unterschriften und beglaubigten Nachweise nicht. Quelle: dpa
NachfragenWer sich bei manchen Antragspunkten nicht sicher ist, kann bei der Hotline des Bildungsministeriums wochentags von 8 bis 20 Uhr unter der 0800-223 63 41 kostenlos nachfragen. Um auf Nummer sicher zu gehen, ob auch alles richtig ausgefüllt ist und nichts fehlt, solle man seine Unterlagen persönlich zu den Sprechstunden des jeweiligen Studentenwerks beim Sachbearbeiter vorbeibringen und durchsehen lassen. Das bringt den Antrag schneller voran. Dauert die Genehmigung danach länger als drei Wochen, sollte nochmal beim Sachbearbeiter anrufen. Quelle: dpa
Kontaktdaten nennenDie Angaben von Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind zwar freiwillig – sollten jedoch gemacht werden. So können die Sachbearbeiter schnell nachfragen und müssen nicht erst einen Brief aufsetzen. Das sorgt dafür, dass der Antrag schnell genehmigt wird und auch direkt zu Semesterbeginn das Geld eintrifft. Das Geld wird zwar rückwirkend zum Zeitpunkt der Antragstellung  nachgezahlt, aber nicht jeder kann es sich leisten auf Geld zu warten. Quelle: dpa

WirtschaftsWoche: Herr Köhler, wie waren die ersten beiden Wochen?

Köhler: Insgesamt ist der Semesterstart positiv zu bewerten. Die Vorbereitungen haben alles in allem gut gegriffen und die Zusammenarbeit zwischen der Universität und den studentischen Gremien wie zum Beispiel dem AStA und der Fachschaft waren erfolgreich. Wir arbeiten schon länger in der Projektgruppe RUB.2013 mit und begleiten die Maßnahmen zum doppelten Abiturjahrgang.

Tim Köhler Quelle: Asta Bochum

Zum Beispiel riefen wir das Erstiportal ins Leben. Dort können sich die Erstsemester über die Abläufe an der Uni Bochum informieren, erhalten Tipps für einen besseren Start und können ihre persönlichen Fragen auch per Mail an uns schicken. Außerdem haben wir noch ein weiteres Beratungsangebot nur für die Einschreibung konzipiert und haben Willkommensgeschenke an die Erstsemester verteilt.

Zur Person

Was läuft noch nicht?

Die Studierenden klagen am meisten über die überfüllte U35. Dafür ist die Wohnungssuche in Bochum aber bestimmt entspannter  als an anderen Hochschulstandorten wie etwa Münster, Siegen oder Köln. Die Mieten halten sich im Rahmen, allerdings sind günstige Objekte in gutem Zustand bei gleichzeitig guter Nahverkehrsanbindung auch in Bochum nicht ohne weiteres verfügbar.

Was sind die größten Baustellen, die in den nächsten Jahren noch auf die Uni Bochum zukommen?

Der doppelte Abiturjahrgang wird uns auch zukünftig noch beschäftigen. Des Weiteren stellt neben der Unterfinanzierung der Hochschulen im Allgemeinen, die Campussanierung die wohl größte Baustelle an der Ruhr-Uni  in den nächsten Jahren dar. Ein wirkliches Fazit kann ich zu diesem Zeitpunkt deshalb noch nicht ziehen. Wir haben noch nicht genug Rückmeldungen von Seiten der Studenten bekommen, um konkrete Aussagen zu treffen.

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