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Studentenleben Wo Studenten am teuersten wohnen

Teuer ist relativ: In München zahlen Studenten zwar die höchsten Mieten, aber dafür verdienen sie dort beim Jobben auch überdurchschnittlich viel. Eine Studie hat zusammen getragen, wo Studenten am längsten für ihre Miete schuften müssen.

Platz 10: MannheimDank doppeltem Abiturjahrgang drängen so viele Erstsemester wie nie in Deutschlands Studentenstädte – und konkurrieren um Wohnungen. Bei der hohen Nachfrage, können Vermieter auch hohe Preise verlangen. In Mannheim zahlen Studenten beispielsweise monatlich 315 Euro Miete.  Das hat eine Studie der Universität Maastricht ergeben. Im Auftrag der Kölner Zeitarbeitsfirma Studitemps hat sie deutsche Studenten zu ihrer Lebenssituation befragt. Laut der Umfrage landet Mannheim damit auf Platz 17 der höchsten Studentenmieten Deutschlands. Allerdings empfinden Mannheimer Studenten ihre Stadt deutlich teurer, da sie in dort einen unterdurchschnittlichen Stundenlohn von 8,78 Euro verdienen. Die Studie hat jeweils  Studentenmieten und Studentenlöhne ins Verhältnis gesetzt – und zusammen getragen, wie lange Studenten für ihre Miete arbeiten müssen. In Mannheim sind das durchschnittlich 35,88 Stunden. Damit ist die Stadt der zehntteuerste Universitätssitz für Studenten in Deutschland. Quelle: dpa
Platz 9: TübingenMinimal länger müssen Studenten in Tübingen für ihre Mieten arbeiten. Hier sind es 35,91 Stunden – womit die Stadt für Studenten teurer wirkt. Sie zahlen im Schnitt eine Monatsmiete von 316 Euro – also einen Euro mehr als in Mannheim – verdienen jedoch durchschnittlich nur zwei Cent mehr als in der Quadrate-Stadt. Der Stundenlohn beträgt 8,80 Euro. Quelle: dpa
Platz 8: DüsseldorfDeutschlands vierthöchste Monatsmiete zahlen Studenten in Düsseldorf mit 341 Euro. Doch entschädigt sie die Rheinmetropole mit dem überdurchschnittlichen Stundenlohn von 9,36 Euro. Somit ist Düsseldorf trotz der hohen Mieten relativ gesehen nicht ganz so teuer: Mit einer Arbeitszeit von rund 36,43 Stunden, um die Monatsmiete wieder reinzubekommen, landet Düsseldorf schließlich „nur“ auf Platz 8 der teuersten Studentenstädte Deutschlands. Quelle: dpa
Platz 7: RegensburgTrotz der mit 317 Euro deutlich niedrigeren Monatsmiete als in Düsseldorf, empfinden Studenten Regensburg ein wenig teurer. Durch den niedrigeren Stundenlohn von 8,69 Euro müssen sie mit 36,48 Stunden schließlich minimal länger für ihre Unterkunft arbeiten. Quelle: dpa
Platz 6: KölnIn Köln müssen Studenten 36,96 Stunden arbeiten, um die mit 357 Euro monatlich dritthöchsten Mieten Deutschlands zu finanzieren. Durch den relativ hohen Stundenlohn von 9,66 Euro landet die Domstadt jedoch auf Platz 6 der teuersten Studentenstädte. Quelle: dpa
Platz 5: HeidelbergBei einem Stundenlohn von 8,92 Euro im Schnitt müssen Heidelberger Studenten rund 37 Stunden arbeiten, um ihre durchschnittliche Monatsmiete von 330 Euro bezahlen zu können. Quelle: AP
Platz 4: MünchenBei der Studentenmiete ist München deutscher Spitzenreiter. Mit durchschnittlich 388 Euro Monatsmiete zahlen Studenten zwar nirgends sonst so viel, allerdings verdienen sie auch in keiner anderen deutschen Stadt so viel. Der Spitzenverdienst von stündlich 10,34 Euro gleicht die hohen Mieten wieder aus. Mit 37,52 Stunden, um die Mieten zu finanzieren, ist München die viertteuerste Stadt für Studenten. Quelle: dpa
Platz 3: RostockRostock bildet bei den Studentenlöhnen das Schlusslicht. Bei dem Durchschnittsverdienst von 7,34 Euro pro Stunde kommt Rostocker Studenten die vergleichsweise niedrige Miete von 299 Euro teuer zu stehen. Entsprechend viel müssen sie für ihre Unterkunft arbeiten: 38,14 Stunden. Quelle: dpa
Platz 2: BambergBei einem Stundenlohn von 8,43 Euro im Schnitt müssen Bamberger Studenten rund 38,32 Stunden arbeiten, um ihre durchschnittliche Monatsmiete von 323 Euro bezahlen zu können. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Platz 1: HamburgDie zweithöchsten Studentenmieten Deutschlands ( 371 Euro monatlich), allerdings nur der zwölfthöchste Studentenlohn der Republik ( 9,62 Euro stündlich): Diese Kombination macht Hamburg zur teuersten Studentenstadt Deutschlands. 38,57 Stunden müssen Studenten in der Hansestadt  für ihre Miete arbeiten – Zeit für Universitätsbesuch und Lernen müssen sie auch noch finden. Und mit den 38,57 Stunden sind noch keine Lebensmittel, Handyrechnung oder Bücher bezahlt. Das macht Hamburg zur teuersten Studentenstadt Deutschlands. Quelle: dpa
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